Die diesjährigen Bachrittertage auf dem Gelände der Bachritterburg in Kanzach sind vorbei. Alle zwei Jahren werden diese organisiert. Es ist ein internationales Treffen von über 200 Gewandeten. Handwerker, Adel und Bürgerliche, Händler, Knechte und Mägde. Bewaffnete Krieger die die Bachritterburg stürmten. All dies wird zelebriert in rekonstruierten Gewändern vom frühen bis zum späten Mittelalter. Und Zuschauer sind erwünscht.

Der Sturm auf die Bachritterburg Kanzach
Es ist ein internationales Treffen von Freunden des Mittelalters. Die mittelalterlichen Akteure reisten aus Italien, Finnland, Tchechoslowakei, Frankreich, Ungarn, Schweiz und aus ganz Deutschland an.

Teilnehmer aus ganz Europa nahmen an den Bachrittertagen teil
Selbstverständlich waren auch die Mitorganisatoren im Gemenge.

Einige wohnten in und auf dem Gelände der Bachritterburg in den Zelten. Und es ist eine Freude in der Burg und im Lager die verschiedenen Sprachen zu hören. Die vielen Gegenstände wie Töpfe oder die Handwerker zeigen, wie damals gearbeitet wurde. Für Fotografen viele schöne Details und ausdrucksstarke Gesichter und Charaktere in ihren Kleidern.

In den drei Tagen wurden verschiedene Workshops angeboten wie mit selbstgefärbten Wollfäden auf Leinen gestickt wurde. Oder wie eine Steinschleuder gebaut wird. Es wurde erklärt was Flachs ist und wie daraus Leinen hergestellt wurde. Und es gab sogar schon Kosmetik im Hochmittelalter. Rosige Wangen und weißer Teint hatten schon damals einen Liebreiz und dem konnte etwas nachgeholfen werden.

Die Schönen sind unterwegs und grüßen die nachdenkliche Schönheit am Ufer des Baches

An wenn sie wohl denkt. Verträumt. Daneben steckt ein Pfeil im Gras.
Schöne Details und der Turm der Bachritterburg von innen ist sehenswert. Die gemütliche Stube, der Rundumblick aus den Schützenlucken.

Ein Blick in die schöne Stube des Turm in der Bachritterburg

Och … sehr einladend für ein Schläfchen.
Ort: Bachritterburg Kanzach, Riedlinger Str. 12, 88422 Kanzach
Homepage der Bachritterburg Kanzach



Am 21. August 2018 startet die Hopfenernte und irgendwie halten sich scheinbar alle in und um Tettnang an dieses Datum. Keiner Hopfenbauer entdeckt, der früher startete. Morgen gehts los. Der Zeppelin zog langsam und ruhig seine Runden über den Bodensee.
Hopfen













In der Ruhe wird einem wieder bewußt in welchem schönen Eckle wir wohnen. Eine Seenlandschaft. Kein dichtes Gedränge, obwohl es ein heißer Tag ist und das kühlende Naß eines Badesees erfrischend ist. Es braucht gar nicht weit zu fahren. Zu den Schwarzachtalseen gehört ein Wassersportsee, drei Naturseen und ein Badesee. Dieser wiederum ist unterteilt in einen Schwimmerbereich mit flachem Einstieg und einen Kinderbereich, der sich Wasserspielplatz nennt. Kinder- und Schwimmerbereich ist mit einem Holzsteg vom Badesee getrennt. Hier können die Kleinen matschen, werkeln, klettern und im flachen Wasser sein und das Piratenholzschiff kapern. Es gibt zudem am Badeseerand Liegewiesen – auch mit großen Bäumen, die Schatten spenden. Dazu sind Sanitäranlagen und ein Restaurant am Eingang des Badesees. Auf dem Gelände sind Holzkabinen fürs Umkleiden verteilt.

Am Eingang zum Badesee sind viele Parkplätze, diese sind kostenpflichtig. Erwähnenswert: Es werden keine Eintrittspreise für den Badesee berechnet. Entlang der Uferpromenade zwischen Parkplatz und Badesee sind einige Outdoorgeräte, die Fitness und das Spielen erwecken. Auf dem Badeseegelände ist zudem ein Beachvolleyballfeld, Tischtennisplatten, ein Bolzplatz und auch ein Grillplatz zu nutzen.









Der diesjährige Träger der Heilig-Blut-Reliquie ist Weihbischof Matthäus Krarrer. Es ist für ihn eine Ehre den Festgottesdienst zu gestalten und die Reliquie zu tragen. Schon als Kleinkind pilgerte er mit seinen Großeltern zum Heilg-Blutfest. Auch konnte er als Geistlicher zehnmal die Prozession reitend mit der Reitergruppe aus Seibranz begleiten.


Das spätbarocke Kloster Wiblingen bildet den Startpunkt oder den Endpunkt, je nach dem wie die oberschwäbische Barockstraße begangen wird. Das Zentrum der Anlage ist die erbaute Kirche St. Martin. Seit 1993 trägt die Kirche den Titel Basilika Minor. Das ist ein Ehrentitel, den der Papst bedeutenden Kirchengebäuden verleiht. Basilika Minor bedeutet kleinere Basilika.
