Oberschwaben-Welt

Kultur Leben Ausflüge

April 15, 2018
von upperswabia
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Schatzsucher und Römer im oberschwäbischen Ummendorf

Im heutigen Oberschwaben waren auch Römer angesiedelt. Obwohl das nichts Neues ist, ist es doch faszinierend, dass auch heute noch im Frühjahr Menschen auf den für die Saat vorbereiteten Acker gehen und nach Tonscherben suchen. Nach Scherben, die tausende Jahre alt sind und wenn sie sprechen könnten, sicherlich was zu erzählen hatten. Oder auch nicht, da sie viele Jahre verschüttet zwischen den Regenwürmern und Wurzeln lagen oder bei der Bodenbearbeitung jährlich gewendet wurden. Scherben, die so unspektakulär aussehen und doch tausendjahre alte Zeitzeugen sind, die Experten lesen können.

Der Heimatforscher Hans Hutzel ist so jemand, der in jahrzehntelanger Arbeit nachgeforscht hat, was sich da vor tausenden von Jahren auf einem Ummendorfer Acker abspielte und wie die Römer dort lebten. Landesweit forschte er in Museen und trug die Grundlage für die Ausstellung „Römische Spuren in Ummendorf“ zusammen. Ehrenamtlich.

Was hier nach Scherbenhaufen aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen als Überbleibsel eines römischen Gutshofes aus der Römerzeit.

Die Ausstellung „Römische Spuren in Ummendorf“ zeigt welcher Schatz zwischen Ummendorf und Schweinhausen unter einem Acker vergraben liegt. Und obwohl es dem Landesdenkmalamt in Stuttgart bekannt ist, fehlen die Mittel und das Personal um an dieser historischen Stelle weiter zu forschen. „Es soll auch für die nächste Generation zur Forschung Ideen geben“, erhielt der Pensionär Hans Hutzel zur Antwort.

Es sind Kopien der wichtigsten Fundstücke in der Ausstellung im Ummendorfer Schloss zu sehen. Die Originale sind in süddeutschen Museen verteilt. „Der Transport und die Versicherungen der Originale war zu teuer für den aktuellen Anlass“, so Hutzel. Daher entschied er sich Modelle anfertigen zu lassen, um die Geschichte dieses Römischen Bades und des Gutshofes veranschaulichen zu können. Sein Netzwerk an professionellen Handwerkern unterstützte ihn.

Historisch sehr gut belegt und einen wichtigen Anteil der Ausgrabungen fand im Winter 1880/81 statt. Drei römische Gebäude unter der Leitung des Unteressendorfers Kaplans Konrad Miller wurden an der Schweinhauser Straße ausgegraben. „Was Miller damals leistete mit den ihm gegebenen Mitteln, um in dieser kurzen Zeit die Ausgrabungsstelle zu dokumentieren, ist höchst bewundernswert“, so Hutzel. Das Hauptgebäude zeigte teilweise drei Meter hohe Mauern. Es gab noch eine funktionierende Fußbodenheizung sowie ein Nebengebäude. Dieses wurde später als Bad am Hang gedeutet, während ein weiteres Bad auf der Ebene war. Es war ein großes Anwesen. Um dies bauen zu können, brauchte es Ziegelbrennöfen. Einer wurde 1960 von Max Zengerle in einer Kiesgrube entdeckt. 1964 wurde ein weiterer Brennofen, zirka zwei Kilometer entfernt von dem damals 14jährigen Wolfgang Laib, entdeckt.

Im Jahr 1997 konnten anhand von Luftaufnahmen die Grundrisse von einem kleinen römischen Tempel vor dem Hauptgebäude erkannt werden. Auf dem Acker war damals Getreide angebaut, so wie es auch heute je nach Fruchtfolge geschieht. Das Getreide wächst niedriger, wenn darunter Steine liegen und höher, wenn Naturboden vorhanden ist.  So konnten aus der Vogelperspektive die Grundrisse erkannt werden.

Das Hauptgebäude des Römischen Gutshofes mit Badehaus hatte die Maße von 32 auf 32 Meter.

Hutzel ließ ein kleines Modell der Gesamtanlage sowie ein Modell des Hauptgebäudes für die Ausstellung anfertigen. Das Hauptgebäude hatte die Maße 32 mal 32 Meter. Zu sehen sind Grundrisse der Gebäude, römische Werkzeuge, Krüge, Haushaltsgegenstände, Kinderspielzeug und vieles mehr. Er erklärt zudem an einem Modell wie eine römische Fußbodenheizung funktionierte. Wegen der Größe der Räume des Hauptgebäudes und der guten Erhaltungsbedingungen gehört diese Anlage zu den  auffälligsten Gutshöfen in Oberschwaben, die die Besiedlung der Römerzeit hinterlassen hat. Übrigens die Motivation für das Thema Römer hat der technikaffine Hans Hutzel aus der Faszination für den hohen technischen Standard, den die Römer vor tausenden Jahr hatten.

Kopien von Kinderspielzeugfiguren und Grabbeilagen

 

Achtung: Kurze Ausstellungszeit
Ausstellung vom Samstag, 14. April, von 13 bis 16 Uhr bis Sonntag, 15. April, von 10.30 bis 17 Uhr sowie Samstag, 21. April, von 13 bis16 Uhr und Sonntag, 22. April, von 10.30 bis 17 Uhr. Eintritt frei.
Ort: Ummendorfer Schloss, Biberacher Straße, 88444 Ummendorf

 

 

 

April 6, 2018
von upperswabia
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Kunst Ausstellungen April bis Mai

Die Übersicht auf die Kunstausstellungen von April bis Mai 2018 in Oberschwaben von Ulm bis nahe an den Bodensee.
Wenn eine Ausstellung fehlt, dann bitte eine Nachricht über Kommentar oder Email. Es wird aktualisiert. Nachfolgend eine Auswahl der Ausstellungen, die mir zugetragen oder von mir recherchiert wurden.

Achberg
Sommerlicht
Leo Putz und die „Scholle“  – Werke aus der Sammlung Unterberger
Ausstellung vom 14. April bis 21. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Fr von 14 – 18 Uhr, Sa + So + Feiert von 10 – 18 Uhr
Geöffnete Feiertage: 1. Mai | 10. Mai | 21. Mai | 31. Mai | 3. Oktober
Ort: Schloss Achberg, 88147 Duznau (Achberg zwischen Lindau und Wangen i.A.)

Albstadt
IM FELSENMEER der Schwäbischen Alb
Höhlen, Felsen, Steinbrüche  
Ausstellungsinfo  – 22. April bis 16. September 2018
Katharina Krenkel Faden, Stein, Papier
Ausstellungsinfo  – 22. April bis 16. September 2018
KARL HURMs phantastische Alb-Sichten                                                                                           
Ausstellungsinfo – bis 9. September 2018
Geschenkt!
Erwerbungen der Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V.
Ausstellungsinfo – bis Mai 2018
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt

Bad Saulgau
Walter Schels – Existentielle Fotografie
Ausstellungsinfo –  vom 17. Februar bis 22. April 2018
Öffnungszeiten:  Di – So, Feiertag 14 – 17 Uhr
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau

Bad Schussenried
Du bist Kunst
– Staffel 2
Ausstellungsinfo –  bis 4. November 2018
Öffnungszeiten: Di -Fr von 10-13 Uhr und 14-17 Uhr
Sa + So + Feiertag von 10-17 Uhr
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)

Bad Waldsee
Kees Tillema – Akt-Fotografie
Ausstellungsinfo – bis 22. April 2018
Jörg Bach  – Stahlplastiken
Ausstellung – vom 06. Mai bis 24. Juni 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr
Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

Axel Otterbach „Zuerst das Modell“
Ausstellung vom 18. März bis 3. Juni 2018
Ort: Museum im Kornhaus Bad Waldsee, Hauptstraße 40 (Rathausplatz), 88339 Bad Waldsee

Bad Wurzach
Pater Egino Manall – Gemälde
Ausstellung – bis 30. September 2018
Öffnungszeiten: So + Fe von 14 – 17 Uhr
Ort: Leprosenhaus, Ravensburger Str., 88410 Bad Wurzach

Biberach an der Riss
Luis Dilger – cities and trails – digitale Graphik
Ausstellung – bis 13. April 2018
Lothar Quinte: Gegenwelt
Ausstellung – vom 27. April bis 29. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Carl von Ebersberg (1818-1880) – Der Maler von Sisi’s Schwester
Ausstellungsinfo – vom 28. April bis 7. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr; Do 10 – 13 Uhr und 14 – 20 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr
Ort: Museum Biberach, Museumstraße 6, 88400 Biberach an der Riß

Susan Stadler – Malerei
Ausstellung – bis 21. April 2018
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30 – 12.30 Uhr und 14 – 18 Uhr; Sa 9.30 – 13 Uhr
Ort: Galerie Uli Lang, Pfluggase 9, 88400 Biberach


Burgrieden-Rot

Formen der Natur : Pure Nature Art
und Maximilian Prüfer
Ausstellungsinfo  – bis 3. Juni 2018
Ort: Museum Villa Rot + Kunsthalle Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental
Michael Danner Skulpturen, Malerei und Installation
Ausstellung – bis 6. Mai 2018
Die Galerie Schrade Schloß Mochental bleibt vom 19.12.17 bis 05.01.18 geschlossen.
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen


Isny

Friedrich Hechelmann
Dauerausstellung
Axel Otterbach – Schein & Sein
Ausstellung bis 3. Juni 2018
Öffungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So+Fe 11-18 Uhr
Ort: Kunsthalle / Städtische Galerie im Schloss, Schloß 1, 88316 Isny im Allgäu


Leutkirch
Face to Faith – Mount Kailash Tibet

Fotografie von Samuel Zuder
Ausstellungsinfo – bis 31. April 2018
Weitere Ausstellungen
Öffnungszeiten: Mo 9-18 Uhr; Mi 14-18 Uhr, Do 10-12 + 14-19 Uhr,
Fr 14-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, So  geschlossen
Ort: Galerie im Kornhaus in Leutkirch im Allgäu

Bernadette Maier
Ausstellungsinfo – bis 8. April 2018
Dorothea Schrade in der Galluskapelle
Ausstellungsort – bis 21. Mai 2018
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler, In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Lindau
August Macke – Flaneur im Garten der Kunst
Ausstellungsinfo – bis 26. August 2018
Öffnungszeiten: Mo-So von 10 – 18 Uhr
Ort: Stadtmuseum Lindau – Haus zum Cavazzen, Marktplatz 6, 88131 Lindau

Memmingen
Edgar Leciejewski: Welt im Kopf
Ausstellungsinfo – bis 13. Mai 2018
Martin Newth: Rezension — Skulptur, Objekt, Apparat
Ausstellungsinfo – bis 3. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen


Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch

Obermarchtal
Dieter Gassebner und Ursula Sihler-Steidl
Skulptur, Malerei, Zeichnung
Ausstellungsinfo  – vom 8. April bis 20. Mai 2018
Öffnungszeiten: Sonntags von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung
Ort: Galerie im Petrushof, Maiertorweg 12, 89611 Obermarchtal

Ochsenhausen
Jürgen Batscheider – Der Mensch und das Meer
Ausstellungsinfo – vom 4. März bis 6. Mai 2018
Vorschau: Große Sommerausstellung
– Maria Innoventia Berta Hummel – Künstlerin und Klosterfrau
Ausstellungsinfo – vom 8. Juli bis 7. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 Uhr + 14-17 Uhr, Sa, So + Fe 10-17 Uhr.
Ort: Galerie im Fruchtkasten des Klosters, Schloßbezirk 17, 88416 Ochsenhausen

Die vier Elemente
Fotografien von Manfred von Bebenburg
Ausstellung bis 20. Mai 2018
Öffnungszeiten: Di – Fr von 10 – 12 Uhr + 14 – 17 Uhr; Sa, So, Fei von 10 – 17 Uhr
Ort: Klostermuseum, Schloßbezirk, 88416 Ochsenhausen

Ravensburg
Karl Schmidt-Rottluff. Das Rauschen der Farben
Ausstellungsinfobis 8. April 2018
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

Tuttlingen
MARTIN WERNERT – Malerei
Ausstellung – vom 3. März bis 8. April 2018
KARLHEINZ BUX
über Linie – Zeichnungen und Plastik im Dialog
Ausstellungsinfo – vom 14. April bis 13. Mai 2018
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie / Kunstkreis Tuttlingen e.V., Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen

Ulm
Best of 10 Jahre
Austellungsinfo – ab 22. April 2018
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm

Tom Anholt
Ausstellungsinfo
– vom 18. Februar bis 1. April 2018
Wirksam vereinen
Ausstellungsinfo – vom 15. April bis 27. April 2018
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm

ULM – Ulmer Museum
Digitale Skulptur – Follow the Unknown
Was ist Digitale Skulptur?
Ausstellung –  bis 13. Mai 2018
41 Minuten
Ausstellung – bis 8. April
Zhuang Hong Yi
Ausstellung  bis 17. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Ulm
Birte Horn und Hartmut Landauer
Ausstellung – vom 21. April bis 19. Mai 2018
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

Weingarten
KUNST TROTZ(T) ARMUT
Ausstellung – vom 15. April bis 29. Juli 2018
Ort: Tagungshaus Weingarten, Kirchplatz 7, 88250 Weingarten

 

April 1, 2018
von upperswabia
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Ostern

Und bist Du dabei?
Osterjubel? Ostereiersuchen? Wolken Sonnen Wechsel. Regenbogen?
Es gibt Wochen, die sind so intensiv und ereignisreich, da fehlen einem die Worte um es kurz zu fassen. Daher ein Blick auf etwas ganz anderes.

Nachfolgendes Gedicht stammt von Angelus Silesius. Der Autorenname bedeutet schlesisch: Bote, Engel. Sein Geburtsname war Johannes Scheffler. Geboren und getauft wurde er am 1. Weihnachtsfeiertag 1624 und er starb mit 53 Jahren. Er war Lyriker, Theologe und Arzt. Seine lyrischen Werke werden zur Barockliteratur gezählt. Als ich es so las, so beschwingt und hoffnungsvoll – Barock?
Dem Herrn geweiht, alles frohlockend und meist beschönigend.
Naja – Jesus wurde verraten und ans Kreuz genagelt, seinem Sterben wurde zugeschaut. Und dann der Jubel.

Osterjubel

Jetzt ist der Himmel aufgetan,
jetzt hat er wahres Licht!
Jetzt schauet Gott uns wieder an
mit gnädigem Gesicht.
Jetzt scheinet die Sonne
der ewigen Wonne!
Jetzt lachen die Felder,
jetzt jauchzen die Wälder,
jetzt ist man voller Fröhlichkeit.

Jetzt ist die Welt voll Herrlichkeit
und voller Ruhm und Preis.
Jetzt ist die wahre, goldne Zeit
wie einst im Paradeis.
Drum lasset uns singen
mit Jauchzen und Klingen,
frohlocken und freuen;
Gott in der Höh sei Lob und Ehr.

Jesus, du Heiland aller Welt,
dir dank ich Tag und Nacht,
daß du dich hast zu uns gesellt
und diesen Jubel bracht.
Du hast uns befreiet,
die Erde erneuet,
den Himmel gesenket,
dich selbst uns geschenket,
dir, Jesus, sei Ehre und Preis.

(von Angelus Silesius)

März 22, 2018
von upperswabia
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Grande Dame Gerda Sorger aus Riedlingen

„La Grande Dame der Riedlinger Kunstszene“ wurde sie von Kreissparkassen Direktor Matthias Reichelt genannt. „Sie ist ein Farbtupfer in Riedlingen, eine Inspiration für Andere und sie zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht“ so beschrieb Bürgermeister Marcus Oliver Schafft die Künstlerin Gerda Sorger. Anlass war die Buchvorstellung von Gudrun Vogel, die das Künstlerporträt von Gerda Sorger schrieb.

Gerda Sorger ist bekannt für ihre farbenfrohen Bilder. Auch weiß ihre große Fangemeinde, dass sie erst mit 51 Jahren begann zu Malen. Sie pflegte ihre Mutter über viele Jahre. Nach deren Tod fiel der Lebensinhalt weg. Gerda musste sich neu orientieren.  Sie meldete sich zu Malkursen an und traf Shmuel Shapiro. Er ermutigte sie weiterzumalen mit ihrer expressionistischen Farbenwahl.  Und sie malte. Unbeirrbar. Heute kann sich keiner mehr vorstellen, dass Gerda Sorger auch eine Zeit ohne Pinsel und Farben hatte. Sie lebt, wenn sie malt – auch wenn es beschwerlicher wird.

Als sie vor einigen Jahren zu mir sagte, sie höre auf mit dem Malen, widersprach ich ihr. Das ist gar nicht so einfach, denn sie kann sehr bestimmend sein. „Wer kümmert sich nach meinem Tod um meine Bilder“, fragte sie mich. Ich antwortete genauso bestimmend. „Ich bin mir sehr sicher, dass es da jemanden gibt. Die Sorge um die Bilder ist kein Grund mit dem Malen aufzuhören“, so mein Plädoyer.
Wobei ihre Sorge aus ihrem Blickwinkel nachvollziehbar ist. Wer sie einmal besuchen durfte in ihrer Wohnung in der historischen Altstadt und in ihrem Atelier, erkennt diese enorme Schaffenskraft dieser starken Frau. In ihrem Atelier setze ich mich gerne auf den Boden und blättere in ihren Mappen mit Papierarbeiten. Ihre Ölgemälde stehen hintereinander angelehnt an der Wand. Auch an den Wänden hängen ihre Werke. Eine Augenweide.

„Jugendzeit“ von Gerda Sorger (privat)

In einer Ausstellung vor einigen Jahren erlebte ich einmal einen Besucher, der meinte, das hat wohl ein Kind gemalt. Ich sagte laut „NEIN, das stimmt nicht. Kein Kind würde so malen. Schauen sie es nochmals an. Linienführung. Farbwahl. Gerda Sorger hat sich etwas Unbekümmertes und Lebensfreude bewahrt. Das ist bewundernswert“. Gut, wer sie kennt kann hinzufügen: Trotz ihrer Vergangenheit oder gerade deshalb. Das kann allerdings ein Betrachter nicht wissen. Allerdings fällt auch auf, dass ihre Vergangenheit sie prägte und dies gehört auch dazu.  Künstlerfreundin Gudrun Vogel ist dies auch aufgefallen und sie schritt zur Tat.

Es ist konsequent, dass die Lebensgeschichte der mittlerweile 94jährigen Gerda Sorger aufgeschrieben wurde. Wenn ich mich recht erinnere ist sie erst seit ihrem 90sten Lebensjahr offen mit ihrem Alter umgegangen. Davor war es unwichtig. Daher ist es ein guter Zeitpunkt für Gudrun Vogel. Sie hat mit einem Voice-Recorder (Aufnahmegerät) die Gespräche aufgenommen. Gerda sagte ihr zwar immer wieder, dass sie nichts zu erzählen hätte. Doch im Laufe des Besuches sprudelten die Geschichten. Gudrun Vogel: „Zuhause habe ich diese versucht zu ordnen. Wobei ein streng chronologisches Aneinanderreihen der Lebensgeschichten nicht sinnvoll war“. Die Autorin malt selbst gerne und stellte zuletzt in der Fähre in Bad Saulgau in einer Gruppenausstellung aus. Gudrun Vogel gestand: „Es hat genervt Sorgers Leben in Form zu bringen“. Es ist ein Widerspruch ein Leben in Kategorien einzuteilen. „‚In Form zu bringen‘ sei allerdings wichtig um ein Buch zu gliedern“, so Vogel, die sich in die Regeln der Buchschreibkunst einarbeitete.
Sie holte sich Rat bei anderen bekannten Autoren, bei Lektoren und es gab viele Unterstützer. Ein Verlag und Sponsoren für das Buch mussten gefunden werden. Weiterhin braucht jedes Buch Fotos und da konnte Gudrun Vogel den jungen Fotografen Alwin Maigler engagieren. Vogel betont: Es ist bewusst keine typische Künstlerbiografie geworden“.

Übrigens zur Einordnung von Gerda Sorgers Kunst in eine Kunststilrichtung:
Was in Deutschland oft als expressionistisch bezeichnet wird, war in Frankreich der Fauvismus. „Fauve“, das Wilde. Von daher hat die Autorin Vogel bei der künstlerischen Einordnung von Gerdas Kunst Fachmänner befragt und sie nennt es betont nüchtern: Post-Fauvismus. Und „Wild“ passt schon hin und wieder auf die humorvolle und lebensfreudige Gerda.

Das Buch kann unter der ISBN: 978-3-00-059234-8 im Buchhandel bestellt werden.

Text von Inge Veil-Köberle

Widmung Künstlerporträt von Gerda Sorger für Inge Veil-Köberle – Foto Alexander Radulescu

 

 

März 18, 2018
von upperswabia
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6 Gründe Bad Buchau zu besuchen

Bad Buchau ist eine Stadt in Oberschwaben mit ca. 4000 Einwohnern. Historisch betrachtet gibt es sicherlich viel zu erzählen. So hatte Buchau lange Jahre die größte jüdische Gemeinde in Süddeutschland. Die Großeltern von Albert Einstein lebten in Bad Buchau. Die Kleinstadt hat eine freundliche Innenstadtbereich, eine sehenswerte Klosterkirche und ein kleines Museum dazu. Nette kleine Einkaufsläden und Cafés.

1. Federsee
Das meistbesuchteste Ausflugsziel in Bad Buchau ist der Federsee. Über einen 1,5 Kilometer langen Steg ist der See erreichbar. Das Moor entlang des Steges, rund um den Federsee ist zu jeder Jahres und Tageszeit einen Ausflug wert. Er ist ein Vogel- und Naturparadies.

Seit einiger Zeit gibt es einen kostenlosen Smartphone-Familienguide des NABU. Das Smartphone zeigt auf dem Steg Wissenswertes an.
Doch dazu muss vorher entweder der QR-Code eingescannt oder der Link im Browser eingegeben werden: nabu-federsee.gim.guide
Die Infos werden mit Hilfe des Internets aufs Smartphone geladen.
Es gibt kostenloses WLAN der Stadt Bad Buchau, wenn vom Federsee-Parkplatz  in Richtung Innenstadt gegangen wird. Zudem ist es möglich am NABU-Zentrum (100 Meter vor dem Steg, nahe dem Parkplatz) das WLAN für das Herunterladen des Federseeguides zu nutzen. Übrigens während des Lehrpfades ist kein Internet mehr notwendig.

Weitere Infos: Federseesteg
Eintrittspreise Federseesteg – ganzjährig geöffnet
Erwachsene 2,50 Euro; Kinder + Schüler 1,50 Euro; Studenten mit Ausweis 1,50 Euro, Schwerbehinderte mit Ausweis 1,50 Euro; Familien 5 Euro.

2. Federseemuseum
Am Parkplatz zum Federseesteg ist zudem das Federseemuseum. Es ist das Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden Württemberg. Es bietet zwischen Ende März und Ende Oktober zahlreiche Veranstaltungen sowie die Dauerausstellung. Archäologie entdecken spielerisch.

Info Federseemuseum
Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr
Eintritt: Einzelbesucher 6 Euro, Ermäßigt 5 Euro, Familien 15 Euro
Hinweis: Weitere Museen können zum Thema Archäologie in Oberschwaben besucht werden. Die Eintrittskarte wird dann zur Partnerkarte. Die Museen Heuneburg-Museum, Freilichtmuseum Heuneburg und Bachritterburg ermäßigen den Eintrittspreis bei einer Partnerkarte.

3. Wackelwald
Ebenfalls am Parkplatz am Federseesteg führt der Weg in den Wackelwald. Anstatt auf den Steg zu gehen, führt links ein geteerter Weg nach ca. 400 Meter in ein Waldstück. Dies ist der Wackelwald. Ein Weg leitet zu einer Rundtour in dem kleinen Waldstück in dem mit Hüpfen der Boden wackelt bzw. die Bäume rechts und links vom Weg. Das ist möglich, weil der Wald auf einem Hochmoor steht. Die Bäume sind tiefverwurzelt, doch dieses Hochmoor wirkt wie ein fester Pudding, der die Schwingungen beim Hüpfen weiterleitet. Es besteht keine Gefahr in dem Moor zu versinken. An wenigen Stellen kann im Sommer gematscht werden. Holzbalkone erlauben einen Blick ins Naturschutzgebiet.
Der Spaß ist den Bäumen beim Wackeln zuzuschauen. Unvergessen bleibt für mich das Erlebnis, als drei gewichtige Männer ihren Spaß hatten und gemeinsam den Rundgang vor mir liefen. Wenn diese drei Männer gleichzeitig hüpften, dann wackelte es ordentlich im Wald. Das bekommen kleinere Kinder mit ihrem Gewicht gar nicht so einfach hin.
Weiterhin hatten wir Anfang August viele Frösche in allen Größen gesehen. Auch eine Freude, diese versuchen zu streicheln, während sie irritiert weghüpfen.

Eintritt: kostenlos
Ganzjährig geöffnet.


4. Bachritterburg

Nicht weit entfernt ist die Bachritterburg in Kanzach. Ebenfalls mit unterschiedlichen Veranstaltungen während des Jahresverlaufs. Ob Mittelalterliche Burgbelebung, die Falknerin mit ihren Vögeln und so weiter. Ein Erlebnis.
Info Bachritterburg
Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September 2018 – von 10 bis 18 Uhr. Ostern ist geöffnet und auch von 1. Oktober bis 5. November.
Eintritt: Erwachsene 5,00 Euro;  Ermäßigt 4,00 Euro, Kinder (6 bis 16 Jahre) 2,00 Euro, Familien 11,00 Euro. Hinweis als Partnerkarte gibt es Ermäßigung wie im Federseemuseum.

 
 5. Adelindis-Therme

Bad Buchau trägt sein „Bad“ aus gutem Grunde. Mit der Adelindis Therme kann zu jeder Jahreszeit der Gesundheit Gutes getan werden in der Bäder- und Saunalandschaft.

Mehr Infos unter: Adelindis-Therme

Wer weitere Thermen danach entdecken möchte
Bad Saulgau – die Sonnentherme


6. Skulpturenpfad
– Skulpturenfeld

Skulptur-07a – Foto ivk

In freier Landschaft, beginnend an der Kreisstraße von Bad Buchau nach Oggelshausen startet ein Skulpturenrundweg. Mehrere Bildhauer stellten diese Steinskulpturen anlässlich eines Bildhauersymposiums im Jahre 1968/1969 auf. Die jüngsten Arbeiten stammen von einem zweiten Bildhauertreffen im Jahre 2000.

Mehr Infos unter Skulpturenfeld bei Bad Buchau
Eintritt frei – ganzjährig geöffnet

 

 

 

 

Hinweis: Der Bussen
Wer den Federsee besucht, sieht auch einen Berg mit einer Kirche darauf. Dies ist der Bussen mit seinen 767 Meter über Meereshöhe. Die Kirche ist eine Wallfahrtskirche. Wer den steilen Aufgang geht wird oben mit einem Panoramablick über Oberschwaben belohnt. Je nach Wetterlage können die Alpen mit ihren Bergen genau erkannt werden. Der Silberstreif noch nahe an Uttenweiler zeigt den Federsee. Selten sind die niedrigen Nebelschwaden über den Bodensee zu erkennen, während dahinter klar und deutlich die Alpen zu erkennen sind. Auf dem Bussen stand einmal eine Burg. Der Bergfried, ein Turm erinnert noch daran. Der Turm ist begehbar und ist ebenfalls ein sehr guter Aussichtspunkt. Weiterhin ist ein Rundweg um den Bussen, der Schöpfungsweg ausgeschildert. Beginnend am Parkplatz, der auch öffentliche sanitäre Anlagen hat startet der Weg linker Hand mit Blick auf die Wallfahrtskirche.

März 11, 2018
von upperswabia
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Wimmelbilder im Naturschutzgebiet

Es wimmelt an Aufgaben, die wir jeden Tag zu erledigen haben. Täglich der fast gleiche Trott. Und wünscht Du Dir: „Ich bin dann mal weg?“. Urlaub. „Geht nicht“, denkst Du.

Wir in Oberschwaben leben in einer landschaftlich schönen Region. Wir sehen es oft nicht. Dabei könnten wir uns ein oder zwei Stunden pro Woche abzwacken und raus ins Gelände gehen. Wir haben es gut, weil die Natur bei uns vor der Haustüre oder wenige Kilometer entfernt beginnt. Natur pur. Ortswechsel. Und wir sind im Naturschutzgebiet.

Das Osterried in Laupheim ist immer noch ein Insidertipp. Das Ried ist ein verlandeter See im Rißtal. Quellaustritte und ein hoher Grundwasserspiegel, aufgrund von wasserstauenden Schichten, bildeten das Niedermoor. Heute ist es mit der Dürnach und einem Hügelrücken inselartig umgeben. Seit über 20 Jahren ist es als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Südlich von Laupheim zwischen Baustetten und Baltringen führt eine Brücke über die B30, die zum Naturschutzgebiet Osterried führt. Das Auto kann vor dem Eingang in den Wald geparkt werden. Wenige Meter ins Ried gelaufen, wirkt es wie in einer anderen Welt und dies zu jeder Jahreszeit.

Im Winter wie im Sommer gleicht der Blick ins Ried, in den Wald, auf die Wasserflächen wie ein Wimmelbild. Das Auge entdeckt neue Bilder. Spiegelungen auf dem Wasser. Krumme Äste. Umgefallene Bäume. Geknickte Schilfhalme. Irgendwo sitzen Vögel und zwitschern sich zu, Unbekanntes. Im Winter sind Spuren von Wild im Schnee zu entdecken. Wer eine Weile im Ried läuft fragt sich nach einiger Zeit: Wo bin ich? Diese Unberührtheit der Natur unerwartet vor der Haustüre.
Ausprobieren.

März 3, 2018
von upperswabia
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Ostermärkte

Schon bereit an Ostern zu denken?

Nachfolgende Ideen um Ostermärkte zu besuchen und Ausflugsideen mit der Familie an Ostern.
Der Roggenburger Ostermärkte war schon Ende Februar.

 

Freitag, 2. März, 9-18 Uhr bis Samstag, 3. März, 9-17 Uhr
Ostereiermarkt
Ort: Rathaus in 88239 Wangen im Allgäu

Samstag, 3. März, 11-18 Uhr bis Sonntag, 4. März 2018, 11-17 Uhr
Internationaler Ostereiermarkt
Ausstellungsinfo
Ort: Schloss Schwetzingen in 68723 Schwetzingen, Baden-Württemberg

Samstag, 10. März, 10 bis 17 Uhr
Ostermarkt Ummendorf
Ort: Schloss Ummendorf, Biberacher Str. 5, 88444 Ummendorf

Sonntag, 25. März. 10.30 Uhr
Weihe Osterbrunnen und Ostereierausstellung
Ort: Gemeindehaus Oberstadion nahe des Krippenmuseums und der Katholischen Kirche

Samstag, 15. April 2017, 14 bis 17 Uhr
Ostermontagsprogramm für Kinder
Nach alter Tradition werden mit den Besuchern kunstvolle Ostereier mit Pflanzenmotiven gefärbt.
Ort: Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, 78579 Neuhausen ob Eck

Ostersonntag 1. April bis Ostermontag, 2. April, 10-16 Uhr
Ostern im Museumsdorf
Kinderprogramm – Wissen wie der Hase läuft, österliches Backen
Ort: Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach, Griesweg 30, 88427 Bad Schussenried-Kürnbach

ab Montag, 27. März –  11 bis 17 Uhr bis 3. April 2018
Osterferienprogramm für Kinder
Programminfo
Ostereierausstellung, Hasen- und Geflügelausstellung, Zuckerhasen-Manufaktur
und weiteres
Ort: Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben, Vogter Str. 4,88364 Wolfegg

Auf der Schwäbischen Alb gibt es das
Ostereiermuseum Sonnenbühl
Sonderausstellung – vom Samstag, 23. Februar bis 2. April 2018
Ausstellungsinfo – Anlass 25 Jahre Ostereiermuseum Sonnenbühl
Öffnungszeiten vom 24. Februar bis 21. Mai 2018:
Di – Sa, 10 – 17 Uhr; So + Fe, 11 – 17 Uhr
Montags geschlossen, Ausnahme Ostermontag und Pfingstmontagrtage
Ort: Ostereiermuseum Sonnenbühl, Steigstraße 8, 72820 Sonnenbühl

Berichte zum Thema
Link: Ostereierausstellung und Osterbrunnen in Oberstadion 2016
Link: Ostereier Ausstellung Oberstadion 2014
Link: Osterbrunnen Risstissen

Februar 24, 2018
von upperswabia
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Es funkte nicht – Funken

Eine Woche ist es her. Darüber noch schreiben auf dem Blog? Übrigens das Wort Blog auch Weblog genannt steht entstammt aus einem Logbuch, einem Tagebuch, das auf einer Webseite öffentlich einsehbar ist. Daraus wurde kurz der Blog. Auch wenn ich von Blog, Oberschwaben-Welt-Blog oft spreche ist es für mich kein Tagebuch, sondern eher eine Seite, auf der ich persönlich Hinweise über unsere Region Oberschwaben, übers Ländle und manchmal auch weiters  veröffentlichen kann.

Der Funken nun eine Woche später sehe hat dieser Logbucheintrag Sinn, denn es war ein Funken, der nicht funkte. Und sogar noch Material herumliegt.

Diese Tradition Funken in Süddeutschland wird am Wochenende nach Aschermittwoch zelebriert. In vielen Dörfern in Oberschwaben steht auf einer Höhe ein Haufen von Holz. Meist sind es die dürren Weihnachtsbäume, die gemischt mit Stroh am Samstag aufgetürmt werden. Und wenn er nicht am Samstagabend angezündet wird, sondern wie sooft am Sonntag,  dann muss er von der Dorfjugend bewacht werden. Sonst könnten unkontrolliert irgenwelche bösen Buben oder Mädels diesen vorzeitig anzünden.

Dieses Jahr war es ungewöhnlich. Nach einer regnerischen Woche war der Verdacht, dass wohl der  Funken eher schlammig, matschig wird. Doch zur Überraschung schneite es den ganzen langen Tag große Schneeflocken. Eine wunderschöne weiße Landschaft, über 20 Zentimeter hoch lag der Schnee – doch der Funken war komplett durchnässt.

Die Teilnahme der Dorfbevölkerung war eher mässig aufgrund des Wetters. Der Fackelzug lief von der Dorfmitte bis zur Anhöhe. Der Funken wurde entzündet, was nicht so recht gelang. Die Flammen, die der Nässe trotzten nagten eher am Holzhaufen, als dass es richtig feurig wurde. Die Jugendfeuerwehr und einige erwachsene Feuerwehrmänner kümmerten sich um das Brennen und ließen sich nicht abhalten Spaß zu haben. Doch die Dorbewohner fehlten.

Oben ist noch die Narrenhexe an der Stange angebracht. Das Feuer knabbert am Funken.

Eine Woche später. Strahlend blauer eisig kalter Wintertag. Der Wind pfeift über den fast abgebrannten Funken. Was wie Rauch aussieht, ist feine Erde, die der Wind wegbläst.

 

 

 

Und Blick auf die Prälatenhöhe in Ummendorf.

 

 

 

 

Und wenn man sich 180 Grad dreht, schwelgt der Blick übers Rißtal

 

 

Winterlandschaft mit Blick ins Rißtal.

Februar 18, 2018
von upperswabia
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Messe Pferd Bodensee

Die Messe Pferd Bodensee ist nur alle zwei Jahre. Ein guter Turnus sich wieder über Trends und Neuigkeiten zu informieren. Viele reisen aus Oberschwaben und aus der Schweiz nach Friedrichshafen. So richtig was ganz Neues ist mir nicht aufgefallen. Allerdings ist ein Wiedersehen mit verschiedenen Ausstellern auch lohnenswert. Die Vorträge, das Rahmenprogramm gaben neue Impulse bestehende Gewohnheiten zu überdenken.

Fangen wir von vorne an. Die Augeneinfänger. So der Pferdehänger mit Blumenband. Er erinnert irgendwie an Flower Power. Oder wie wäre es mit Zebrastreifen? Mutige Ideen um mit seinem Pferd das Ländle zu bereisen?

Sie hat einen knallroten Pferdeanhänger. Mit diesem fahren wir hinaus. Sie hat einen knallroten Pferdeanhänger. Und erst im Abendrot kommen wir nach Haus ….

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Versteckt sich da ein Tigerpferd im Anhänger?

 

oder fehlt noch für das Pferdegespann ein schicker Jagdwagen?

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Wie schon vor zwei Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, wieviel Glitzer für die Ausstattung eines Pferdes notwendig sein kann. Glitzer in allen Farben am Stirnband der Trense. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das setzt sich fort bei den Schabracken, den Halftern, den Gamaschen, Hufschuhen und so weiter und so weiter. Alles was bisher „naturfarbig“ war, kann auch Farbe bekommen.

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Und die wunderschönen Sättel. Eine Philosophie für sich.
Den Kaufrausch wecken oft Kleidungsstände rund um das Reiteroutfit und natürlich Schuhe. Aufwendige Lederstiefel mit Glitzer oder einfach Anders.
Schauen oder Augen schließen ;D

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Hauptattraktion sind die selbstverständlich die Pferde, vorgestellt werden verschiedene Rassen wie Freiberger, Mustangs, Noriker, Altwürttemberger, Murgesen, Isländer, Friesen und weitere.
Das Ponyteam aus Biberach an der Riss präsentierte seine Shetlandponies. Das Team kümmert sich das ganze Jahr um die Shettys, die beim Biberacher Schützenfest Teil des Umzuges sind. Ein Pony wollte nicht so recht mitmachen und zeigte dies mit seinen Beinen, die er weit nach hinten streckte.

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Blick auf ein Foto der Vorstellung eines Freiberger Pferdes.

Vorstellung der Vielseitigkeit eines Freibergers.

Die Rasse Freiberger gehört zur letzten ursprünglichen Pferderasse in der Schweiz. Es wird als leichtes Kaltblut oder schweres Warmblut bezeichnet. Die Wiege der Rasse befindet sich auf dem Hochplateau Freiberge im Jura.

Nachfolgendes bildhübsche Gesicht eines Verkaufspferdes musste fotografisch festhalten.

 

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Übrigens in der Halle A1 konnte der professionellen Pferdefotografin Natascha Plein bei der Arbeit zugeschaut werden. Die Ausstellungshalle war in Schwarz gehalten, mit Glitzer, edlen Bildnissen der schönen Tiere sowie Ideen wie es in der eigenen Wohnung präsentiert werden könnte. Es wirkte sehr glamourös.

Zwischen den Ausstellungshallen präsentierte die Pferdehandlung Maier aus Riedlingen seine Verkaufspferde. Senior Maier mit einem Pferdegespann und Junior Maier stehend auf zwei Pferderücken zogen ihre Runden im Innenhof.

Zum Schmunzeln war der Hype um die Verkaufsstände der Lecklis für Pferde. Was wohl die Kerzen beim Besuch von Ikea sind, sind die Leckerlis auf der Pferdemesse. Gepreßte Inhaltsstoffe wie Mais, Luzern, Möhren- und Apfeltrester, Orangenschalen, Bananen, Kiwi, Papaya sind in Pellets verarbeitet. Es gibt zuckerarme Rübenschnitzel als Leckerei für das liebste Pferd. Ganz schön bunt sehen sie zudem aus. Dabei wissen Insider, das so manches polnisches Freizeitpferd seinen erstes Zuckerstückchen oder gesundes Leckerli in einem deutschen Reitstall kennenlernt hat. Ebenfalls faszinierend ist die Angebotsbreite für Pferdemüslis.

 

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Wie es auf Messen mit einzurechnen ist, große Einkaufstaschen werden gestellt und irgendwann trifft einen der Kaufrausch. „Oh, nein … jetzt komme ich in den  Kaufrausch. Das kostet nur 20 Euro, das muss ich haben“, sprach eine junge Schweizerin und schaute lachend ihre Freundin an.

Und ebenfalls einen Star auf  Youtube und Instagram vom Bodensee live erlebt: Tanja Riedinger mit ihrer Andalusier-Stute Estella. Ein eingespieltes Team.

Tanja Riedinger mit ihrem Andalusier Estella

 

Sich freuen, quatschen, sich wundern und gemeinsam lachen. Spaß auf der Messe Pferd Bodensee.


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Februar 5, 2018
von upperswabia
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Kunst Ausstellungen Februar bis März

Die Übersicht auf die Kunstausstellungen von Dezember 2017 bis Januar 2018 in Oberschwaben von Ulm bis nahe an den Bodensee.
Wenn eine Ausstellung fehlt, dann bitte eine Nachricht über Kommentar oder Email. Es wird aktualisiert. Nachfolgend eine Auswahl der Ausstellungen, die mir zugetragen oder von mir recherchiert wurden.

Albstadt
Menschensohn,  Ecce homo, Crucifixus
Christusbilder des 20. Jahrhunderts
Ausstellung zum 500. Jahrestag der Reformation
Ausstellungsinfo  – 2017 bis 2. April 2018
Maria Caspar-Filser – Landschaften
Ausstellungsinfo  – bis 25. Februar 2018
Geschenkt!
Erwerbungen der Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V.
Ausstellungsinfo – vom 26. Dezember 2017 bis 8. April 2018
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt

Bad Saulgau
Walter Schels – Existentielle Fotografie
Ausstellungsinfo –  vom 17. Februar bis 22. April 2018
Öffnungszeiten:  Di – So, Feiertag 14 – 17 Uhr – 24./25.12.17 geschlossen
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau

Bad Schussenried
Du bist Kunst
– Staffel 2
Ausstellungsinfo –  bis 4. November 2018
10 Jahre Krippen im Kloster
Ausstellungsinfobis 25. Februar 2018
Achtung Öffnungszeiten:  ändern sich im Jahresverlauf
ab Di, 26.12.17 bis So, 25.02.18 von 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr
Sa + So + Feiertag von 10 bis 17 Uhr
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)

Bad Waldsee
Pola Polansik – Aquarelle
Ausstellungsinfo – vom 14. Januar bis 25. Februar 2018
Kees Tillema – Akt-Fotografie
Ausstellungsinfo – vom 11. März bis 22. April 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr
Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

Axel Otterbach „Zuerst das Modell“
Ausstellung vom 18. März bis 3. Juni 2018
Vernissage am 18. März, 11 Uhr mit Dr. Uwe Degreif
Ort: Museum im Kornhaus Bad Waldsee, Hauptstraße 40 (Rathausplatz), 88339 Bad Waldsee

Biberach an der Riss
Klaus Jonski – zum Greifen Nahe
Ausstellung bis 2. März 2018
Öffnungszeiten: Mo + Di 7.30-16 Uhr; Mi 7.30-17 Uhr; Do 7.30-16 Uhr; Fr 7.30-12.30 Uhr
Ort: Landratsamt Biberach, Rollinstr. 9, 88400 Biberach

Luis Dilger – cities and trails – digitale Graphik
Ausstellung vom 15. Februar bis 13. April 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Kinder
Ausstellungsinfo – bis 2. April 2018
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr; Do 10 – 13 Uhr und 14 – 20 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr
Ort: Museum Biberach, Museumstraße 6, 88400 Biberach an der Riß

Dieter Schosser – Arbeiten
Ausstellung – ab 17. Februar 2018, 11 Uhr
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30 – 12.30 Uhr und 14 – 18 Uhr; Sa 9.30 – 13 Uhr
Ort: Galerie Uli Lang, Pfluggase 9, 88400 Biberach


Burgrieden-Rot

Helle Kindheit / Dunkel Kindheit
und Dejan Kaludjerovic´
Ausstellungsinfo – bis 11. Februar 2018
Formen der Natur : Pure Nature Art
und Maximilian Prüfer
Ausstellung  vom 4. März – 3. Juni 2018
Ort: Museum Villa Rot + Kunsthalle Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental
Strawalde Malerei und Collagen
Ausstellung – bis 25. März 2018
Erich Heckel: Arbeiten auf Papier
Ausstellungsinfo – bis 11. März 2018
Die Galerie Schrade Schloß Mochental bleibt vom 19.12.17 bis 05.01.18 geschlossen.
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen


Isny

Friedrich Hechelmann – Dauerausstellung
Axel Otterbach – „Schein und Sein“
Ausstellung – Vernissage am Sonntag, 25. März, 11 Uhr
Öffungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So+Fe 11-18 Uhr
Ort: Kunsthalle / Städtische Galerie im Schloss, Schloß 1, 88316 Isny im Allgäu


Leutkirch

Face to Faith – Mount Kailash Tibet

Fotografie von Samuel Zuder
Ausstellungsinfo – vom 11. März bis 31. April 2018
Sonntage und Feiertage 14:00 bis 17:00 Uhr
Am 24.12. (Heiligabend) und am 31.12. (Silvester) geschlossen
Ausstellungsinfo – vom 8. Oktober bis 19. November 2017
Vernissage am 8. Oktober, 16 Uhr
Öffnungszeiten: Mo 9-18 Uhr; Mi 14-18 Uhr, Do 10-12 + 14-19 Uhr,
Fr 14-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, So  geschlossen
Ort: Galerie im Kornhaus in Leutkirch im Allgäu

Gabriele Glang
Ausstellungsinfo – vom 14. Januar bis 11. März 2018
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler, In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Memmingen
Edgar Leciejewski: Welt im Kopf
Ausstellungsinfo – bis 13. Mai 2018
Martin Newth: Rezension — Skulptur, Objekt, Apparat
Ausstellungsinfo – bis 3. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen


Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
Die glücklichen Einfälle des Johann Baptist Pflug
Ausstellungsinfo – bis 15. Februar 2018
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch

Obermarchtal
noch in Vorbereitung

Öffnungszeiten: Sonntags von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung
Ort: Galerie im Petrushof, Maiertorweg 12, 89611 Obermarchtal

Ochsenhausen
Jürgen Batscheider – Der Mensch und das Meer
Ausstellungsinfo – vom 4. März bis 6. Mai 2018
Vorschau: Große Sommerausstellung
– Maria Innoventia Berta Hummel – Künstlerin und Klosterfrau

Ausstellungsinfo – vom 8. Juli bis 7. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 Uhr + 14-17 Uhr, Sa, So + Fe 10-17 Uhr.
Ort: Galerie im Fruchtkasten des Klosters, Schloßbezirk 17, 88416 Ochsenhausen

Ravensburg
Karl Schmidt-Rottluff. Das Rauschen der Farben
Ausstellungsinfobis 8. April 2018
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

Tuttlingen
MARKUS F. STRIEDER
Ausstellungsinfo –  bis 25. Februar 2018
MARTIN WERNERT – Malerei
Ausstellung – vom 3. März bis 8. April 2018
http://www.galerie-tuttlingen.de/
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie / Kunstkreis Tuttlingen e.V., Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen

Ulm
Best of 10 Jahre
Austellungsinfo – ab 22. April 2018
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm

Tom Anholt
Ausstellungsinfo
– vom 18. Februar bis 1. April 2018
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm

ULM – Ulmer Museum
Digitale Skulptur – Follow the Unknown
Was ist Digitale Skulptur?
Ausstellung –  bis 13. Mai 2018
41 Minuten
Ausstellung – bis 8. April
Between Chairs
Ausstellung – bis 18. März 2018
Zhuang Hong Yi
Ausstellung  bis 17. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Ulm
Menno Fahl – Irene Fastner – Harry Meyer – Bernd Schwarting
„FIGUR & LANDSCHAFT“
Ausstellung – vom 10. Februar bis 10. März 2018
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

Überlingen
Fridolin Mandausch «Unsere Fasnet»
Ausstellungsinfo – bis 25. Februar 2018
Erzählte Zeit – Inge Rau

Säurekorrosinen und mehr
Ausstellungsinfo vom 4. März bis 25. März 2018
Öffnungszeiten. Di – Fr 14-18 Uhr; Sa 11-13 Uhr; So 14-18 Uhr
Ort: Galerie Gunzoburg, Aufkircher Str. 3, 88662 Überlingen

Karlsruhe
art KARLSRUHE
Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst
Messeinfo vom 22. bis 25. Februar 2018
Ort: Messe Karlsruhe