Oberschwaben-Welt

Kultur Leben Ausflüge

Dezember 16, 2018
von upperswabia
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Filmtipp: Stille Nacht

Der Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist ein Muss in der Weihnachtszeit. Dieser Film kommt auch gefühlt zigmal in der Adventszeit im Fernsehen oder kann auch auf Youtube angeschaut werden. Es gibt Menschen, die sagen ohne diesen Film ist nicht Weihnachten. Einmal die Melodie gehört und sie wird sofort mitgesummt. Ein Ohrwurm. Oder wie soeben passiert … im Hintergrund ruft eine Stimme … was machst Du? Wo hörst Du Aschenputtel. 😀

Dieses Jahr feiert ein anderes Lied, ebenfalls ein Ohrwurm seinen 200. Geburtstag. Zu Weihnachten 1818 sei das Lied erstmals in einer Kirche gesungen worden. Das Weihnachtslied, dass in zweihundert Sprachen übersetzt wurden und das meist gesungene Lied auf der ganzen Welt ist. Der Landpfarrer Joseph Mohr konnte damals nicht ahnen, welches Lieder er zusammen mit Franz Xaver Gruber geschaffen hat. Mohr hatte den Text dazu und Gruber komponierte die Melodie dazu. Im Film „Stille Nacht“ von Regisseur James Schafer aus dem Jahr 2012 wird diese Geschichte erzählt.

Mir ging es so, dass ich nach dem Film gar nicht mehr genau wissen wollte, wie nah es an der wahren Geschichte von Landpfarrer Joseph Mohr und Organist Franz Xaver Gruber war. Es war ist eine schöne Geschichte und ich schaue mir diesen Film gerne wieder an.

Es gibt einen älteren Film aus dem Jahre 1997 rund um das Wirken von dem Pfarrer Joseph Mohr, genannt „Das ewige Lied“ mit Tobias Moretti als Darsteller. Es gibt Parallelen zu den beiden Filmen. In beiden Filmen kämpft der Pfarrer um die Gunst der Oberndorfer Einwohner. Bei beiden Filmen sind die Differenzen zwischen Obrigkeit, Landpfarrer und Volk ein Thema. Bei beiden Geschichten geht es um das Leben eines kleinen Jungen und bei beiden Filmversionen wird betont, wie wichtig damals der Stand und die Herkunft eines Menschen war und wie es die Menschen voneinander trennte.

Mein Tipp gilt dem Film „Stille Nacht“, da hier noch etwas mehr über die Entstehungsgeschichte und der Zauber des Liedes beschrieben wird. Für mich ein Film, den ich gerne zur Weihnachtszeit anschaue. Nebeneffekt ist, dass die Strophen nach diesem Film mit einem neuen Blick gesungen werden.

Dezember 5, 2018
von upperswabia
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Advents- und Weihnachtsmärkte Teil 2

Und weiter geht es mit den letzten beiden Adventswochen und den vorweihnachtlichen Märkten in der Region.

 

Mittwoch 5. Dezember bis Sonntag, 9. Dezember
Isnyer Schlossweihnacht
Wochentags ab 16 Uhr, Sa + So ab 13 Uhr
Ort: Innenhof Schloss Isny

Donnerstag, 6. bis Sonntag, 16. Dezember
Überlinger Weihnachtsmarkt
Ort: Hofstadt in Überlingen

Freitag, 7. bis Sonntag 9. Dezember
Märchenschlossweihnacht im Schloss
Fr ab 16 Uhr; Sa + So 12 Uhr
Ort: Hof des Bischofschlosses, Markdorf

Freitag, 7. bis Montag, 10. Dezember
Adventszauber und Nikolausmarkt
Fr ab 18 Uhr, Sa ab 10 Uhr, So ab 14 Uhr
Ort: Marktplatz in Pfullendorf

Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Dezember
Weihnachsmarkt
Ort: Marktplatz in Warthausen

Freitag, 7. bis Sonntag, 16. Dezember
32. Ehinger Weihnachtsmarkt
Ort: Marktplatz in Ehingen

Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Dezember
Weihnachtsmarkt Langenargen
Fr ab 17 Uhr, Sa + So ab 15 Uhr
Ort: Montfortvorplatz in Langenargen

Samstag, 8. bis Sonntag 9. Dezember
23. Adventsmarkt
Sa ab 13 Uhr, So ab 11 Uhr
Ort: Schloss und Außenbereich in Ummendorf

Samstag, 8. Dezember 2018, ab 11 Uhr
Christkindlesmarkt Riedlingen
Ort: Marktplatz in Riedlingen

Samstag, 8. bis Sonntag, 9. Dezember
Oberschwäbische Dorfweihnacht
Sa ab 13 Uhr; So ab 10 Uhr
Ort: Museumsdorf Kürnbach bei Bad Schussenried
Info:

Samstag, 8. bis Sonntag, 9. Dezember, ab 11 Uhr
Weihnachtsmarkt Aulendorf
Ort: Vor dem Gasthaus Rad, Hexeneck in Aulendorf

Samstag, 8. Dezember, 2018 von 14 bis 20 Uhr
Nikolausmarkt
Ort: Dorfplatz und Schulgebäude in Schönebürg
Info

Sonntag, 9. Dezember
Ostracher Advent
Ort: Herbert-Barth-Platz in Ostrach

Sonntag, 9. Dezember, ab 11 Uhr
15. Weihnachtsmarkt
Ort: Sennhof am Schloss in Heiligenberg

Freitag, 14. bis Sonntag, 16. Dezember
Winterzauber Adventsmarkt
Fr, 16 h, Sa + So 11 uhr
Ort: Bauernhaus-Museum Wolfegg
Info:

Freitag, 14., ab 17 h bis Samstag, 15. Dezember
Adventsabende
Fr ab 17 Uhr, Sa ab 15 Uhr
Ort: Marktplatz Baienfurt

Freitag, 14. Dezember, ab 15 Uhr
Nikolausmarkt Berg
Ort: Brunnenplatz in Vorberg,

Freitag, 14. bis Sonntag, 16. Dezember
Weihnachtsmarkt Bad Buchau
Fr ab 17 Uhr, Sa + So ab 11 Uhr
Ort: Marktplatz in Bad Buchau

Freitag, 14. bis Sonntag, 16. Dezember 2018
16. Bad Buchauer Weihnachtsmarkt
Fr ab 17 Uhr, Sa 11 – 21 Uhr; So 11 – 19 Uhr

Freitag, 14. Dezember
Weinnachttsdorf
Ort: Marktplatz Bad Saulgau

——-

Die großen und mehrwöchigen
Christkindles- und Weihnachtmärkte:

Donnerstag 22. November bis 16. Dezember 2018, täglich 11 Uhr
Lindauer Hafenweihnacht
Donnerstags bis Sonntags von 11 bis 21 Uhr
Ort: Hafeneinfahrt
Info

Montag, 26. November bis Samstag, 22.Dezember 2018
Ulmer Weihnachtsmarkt
Ort: Münsterplatz Ulm
Info

Montag, 26. November bis Mittwoch, 19. Dezember
Christkindlesmarkt
Marktplatz Memmingen

Dienstag, 27. November bis Freitag, 21. Dezember
Mittelaltermarkt & Weihnachtsmarkt
Ort: Altstadt Esslingen
Info

Mittwoch, 28. November bis Sonntag 23. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt Stuttgart
Ort: Innenstadt Stuttgart
Info

Mittwoch, 28. November bis Samstag, 22. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt
Ort: Rathausplatz Altstadt Kempten
Info

Donnerstag, 29. November bis Samstag, 22. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt am See
Ort: Altstadt bis Hafen Konstanz
Info

 

Freitag, 30. November bis Freitag 21. Dezember 2018
Bodensee Weihnacht
Ort: Buchhornplatz Friedrichshafen
Info

Freitag, 30. November bis Sonntag, 9. Dezember 2018
Adventszaubermarkt im Riffelhof
(Markt im Hofgebäude)
täglich ab 17 Uhr, Sa + So ab 11 Uhr
Ort: Riffelhof, Fesselweg 19 in Burgrieden
Info

Freitag, 30. November bis Samstag, 22. Dezember 2018
Christkindlemarkt
Ort: Marienplatz Ravensburg

Samstag, 1. Dezember bis Sonntag, 16. Dezember
Christkindles-Markt
Ort: Marktplatz Biberach
Info

Samstag, 1. Dezember bis 6. Januar 2019
Weihnachten im Weihnachtshaus
Ort: Abt-Denzel-Weg 10, 88471 Untersulmetingen
Info

Freitag, 7. bis Sonntag, 16. Dezember
32. Ehinger Weihnachtsmarkt
Ort: Marktplatz in Ehingen


Dezember 2, 2018
von upperswabia
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Geschnatter

 

 

Geschnatter wird es genannt wenn Gänse zusammen kommen und scheinbar wild durcheinander Töne von sich geben. So auch bei obigem Foto. Ich stoppte auf der Landstraße, um diesen Moment von Grau, den Ausblick auf die hügelige Landschaft mit einem Foto festzuhalten. Ich konnte nicht erkennen, dass auf dem Acker eine Gruppe von Vögel saß. Als ich auf das Feld hinzulief, hörte ich aufgeregtes lautes Geschnatter. Ich blieb stehen lauschte den Rufen der Wildgänse. Es erinnerte mich an die Diskussionen der Wildgänse bei der Zeichentrickserie Nils Holgerson. Nur Nils verstand, was sie redeten, Menschen verstanden es nicht. Dem Gespräch der Wildgänse zuzuhören ließ einen Träumen von fremden Orten, von Weiterziehen, den Blick von Oben einnehmen zu dürfen.

Das Wort Geschnatter im Zusammenhang mit Mensch ist eher abwertend. Mehrere Stimmen reden gleichzeitig – ohne Ziel oder dass sich daraus eine Handlung nachvollziehen lässt. Schade eigentlich.

Diese Woche hatte ich viele Gespräche. Sehr verschiedene. Viele sind noch ergebnisoffen. Doch ich hörte auch Gesprächen zu und musste an die Wildgänse denken. Gefahr erkannt. Gespräch. Und eine gemeinsame Handlung. Wie einfach es doch war, wie kompliziert es manchmal bei den Menschen ist.

Jedenfalls wünsche ich Dir und mir nächste Woche gute Gespräche, die was bewegen.

November 25, 2018
von upperswabia
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Novemberblues

Ach was für ein schönes Wort: November-Blues.
Doch was heißt eigentlich Blues. Woher kommt es?

Blues wird einmal als schwermütiges Volkslied und ein anderes Mal als poetisch-melodisch, harmonische, musikalische Ausdrucksform der afroamerikanischen Musik bezeichnet. Es sei sogar die Grundlage dafür, dass Rock‘n Roll und Rockmusik entstanden sei.

Gedankenhüpfer. Bei Rockmusik fällt mir sofort der Kinofilm „BOHEMIAN RHAPSODY ein. Kinostart war 2. November 2018. Und er hat mich aufgeweckt, er hat mich erwischt und irgendwie langanhaltend begeistert. Die Musik, die Bilder und auch die schauspielerische Leistung von Rami Malek. Als Jugendliche hatte ich Queen gehört, Freddy Mercury war bekannt. Ich gebe zu, ausgerastet bin ich damals wegen keinem Musiker. Auch nicht bei ihm. Doch der Film berührte mich trotzdem, denn das Leben als Musiker kann auch grau und trist sein – obwohl es schrill und extravagant aussieht. Einsamkeit, weil er zu genial war? Seine Musik und Experimentierfreude, seine Visionen nicht jeder „mitmachen“ konnte. Der Film stellt und das ist auch die Kritik nicht nur ihn, sondern auch die Band Queen vor, die sein Umfeld darstellt, dass ihn verstanden hatte und mitfolgen konnte. So die Darstellung.

So ein autobiografischer Musikfilm im November. Der Monat im Jahr dem immer nachgesagt wurde, dass es sehr grau und düster wirkt. Die Sonne kaum den Nebel wegschieben mag. Doch sie kann. Nicht immer. Und mit Musik geht es leichter.

Also liegt es wieder an uns wie wir mit diesem Novemberblues umgehen. Freuen wir uns über die Grautöne, genießen wir die wohlige Wärme des Heimes. Und lauschen dem Blues, der uns in ferne Länder, in die Vergangenheit entführt. Der Blues der uns innehalten lässt, Nachdenken, Pause machen, um wieder was Neues zu beginnen. Grau als die Zwischenphase bevor es wieder bunt wird.

Nachfolgendes Foto ist aus meinem Archiv. Es ist ein Farbfoto, fotografiert an einem „grauen Tag“.

 

Ach und falls Du Freddy Mercury in Action in dem Kinofilm „Bohemian Rhapsody anschauen möchtest – nachfolgend ein Trailer.

 

 

November 17, 2018
von upperswabia
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Advents- und Weihnachtsmärkte Teil 1

Mitte November und die zahlreichen Advents- und Weihnachtsmärkte stehen schon auf dem Terminplan. Lebkuchen gibt es seit Ende August in den Läden. Wir hatten einen traumhaften Sommer, einen goldenen Herbst – die Meteorologen schreiben, dass es das wärmste Jahr weltweit war. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir dieses Jahr viel Schnee haben werden. Kann ja durchaus auch sehr schön sein. Zur allgemeinen Vorweihnachtszeit gehört es dazu auf einen Advents- und Weihnachtsmarkt zu besuchen. Und wie jedes Jahr wähle ich mir einige Märkte aus, auf denen ich noch nie war. NEUES entdecken in unserer Region. Nun ja – am ersten Adventswochenende scheinen die meisten Adventsmärkte in Oberschwaben zu sein. Die Liste ist sehr lang und trotzdem unvollständig. Beim Schreiben dachte ich, wenn es sooooo viele sind, bleib ich wahrscheinlich wieder ganz in der Nähe. Doch schaut selbst:

Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit

Samstag, 17.11.2018
6. Adventsmarkt
Ort: Alleshausen

Samstag, 24.11. bis Sonntag 25.11.
Advent- und Kunstmarkt
Ort: Schussenrieder Erlebnisbrauerei Bad Schussenried

Samstag, 24.11.2018, ab 11.30 Uhr
Lichtmomente im Klosterhof
Ort: Klosterhof Haisterkirch

Samstag, 24.11. Sonntag 25.11.2018, ab 11 Uhr
Kloster Bonlanden Adventsmarkt
Ort: Kloster Bonlanden Berkheim

Samstag, 24.11, ab 18 Uhr bis Sonntag, 25.11.2018, ab 11 Uhr
Adventsmarkt Schemmerhofen
Ort: Mühlbachhalle Schemmerhofen

Samstag, 24.11., ab 17 Uhr
24. Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt
Ort: Humpisschloss in Brochenzell bei Meckenbeuren

Samstag, 24.11., ab 11 Uhr
34. Vogter Adventsmarkt
Ort: Parkpatz Innenbereich von Vogt

Sonntag, 25.11., ab 11 Uhr
Adventsmarkt Walddorfschule
Ort: Rindenmooser Str. 14, 88400 Biberach an der RißWaldorfschule

Montag, 28.11. bis Samstag 02. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt
Wochentags ab 16 Uhr, Sa + So ab 11 Uhr
Ort: Schloss Grosslaupheim in Laupheim

Dienstag, 29.11. bis Samstag, 02.12.2018
Leutkirchener Weihnachtsmarkt
Ort: Innenstadt Leutkirch

Donnerstag, 29.11.2018 ab 16.30 Uhr
Las Torres Weihnachtsmarkt
Ort: Dollinger Realschule Biberach

Donnerstag, 29. November bis Sonntag, 02. Dezember
Weihnachtsmarkt im Klosterhof Ochsenhausen
geöffnet am Do + Fr ab 16 Uhr, Sa ab 10 Uhr, So ab 11 Uhr
Ort: Klosterhof Ochsenhausen

Freitag, 30. November, ab 16 Uhr
Weihnachtlicher Schlosszauber
Ort: Ortsmitte Heudorf

Freitag, 30. November, ab 18 Uhr
Kleiner Weihnachtsmarkt mit Adventfeuer im Biergarten
Ort: Gasthaus zur Dicken Hilde, Lufthütte bei Bad Schussenried

 

Freitag, 30. November bis Samstag, 01. Dezember 2018
Pferde- und Krämermarkt
Edle Rösser und Weihnachtsstimmung
Ort: Schussenrieder Erlebnisbrauerei in Bad Schussenried

Freitag, 30. November bis Samstag, 01. Dezember 2018
19. Mengener Weihnachtsmarkt
Ort: Altstadt Mengen

Freitag, 30.11. bis Samstag, 01.12.
Weihnachtsmarkt Meersburg
Fr – ab 15 Uhr, Sa – ab 14 Uhr
Ort: Vorburggasse Meersburg

Freitag, 30. November bis Sonntag, 02. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt
Ort: Marktplatz Erbach

Freitag, 30. November bis Sonntag, 02. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt
Fr – ab 16 Uhr, Sa – ab 13 Uhr, So – ab 11 Uhr
Ort: Neues Schloss Kisslegg

 

Freitag, 30.11. bis Sonntag, 02.12.
11. Roggenburger Weihnachtsmarkt
Fr + Sa ab 16 Uhr, So ab 11 Uhr
Ort: Klosteranlage Roggenburg

Freitag, 30.11. bis Sonntag,02.12.
Weihnachten im Schloss
Fr – ab 16 Uhr; Sa + So ab 14 Uhr
Ort: Neues Schloss Tettnang

Samstag, 1. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt
Ort: Innenstadt Sigmaringen

Samstag, 01. Dezember 2018
Dorfweihnacht 2018
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Gaisbeuren

Samstag, 01.12. bis Sonntag, 02.12.
Weihnachtsmarkt Bad Wurzach
Ort: Klosterplatz von Maria Rosengarten Bad Wurzach

Samstag, 01.12. bis Sonntag, 02.12.
Großer Weihnachtsmarkt
Ort: Alter Schulhof Munderkingen

Samstag, 01.12. bis Sonntag, 02.12.
Avent im Turm
Info Bachritterburg Kanzach
Ort: Bachritterburg in Kanzach

Samstag, 01.12. bis Sonntag, 02.12.
Weihnachtsmarkt
Sa ab 14 Uhr + So ab 11 Uhr
Ort: Schloss Salem in Salem

Samstag 01.12. bis Sonntag 02.12.
Messkircher Schloss Weihnacht
Sa ab 15 Uhr, So ab 11 Uhr
Ort: Rund ums Schloss Messkirch

Samstag, 01.12. bis Sonntag, 02.12
Nikolausmarkt
Ort: Schulgelände Wittenhofen im Deggenhausertal

 

Samstag, 01.12. bis Sonntag 02.12.2018
Wintermärchen
Sa – ab 15 Uhr, So – ab 11 Uhr
Ort: Klosterhof Blaubeuren in Blaubeuren

Samstag, 1. Dezember 2018
Großer Nikolaus Markt
Ort: Innstenstadt Bad Saulgau

Samstag, 01.12. bis Sonntag, 02.12.
Weihnachtlicher Hobby- und Handwerkermarkt
Ort: Seebachalle Ebersbach-Musbach

Samstag, 01.12 bis Sonntag, 02.12.
Weihnachtsmarkt um das historische Rathaus
Ort: Gammertingen

Samstag, 01.12. bis Sonntag, 02.12.
Adventsmarkt
Ort: Stadtmuseum im Schlössle in Weingarten

Samstag, 01.12. ab 10 Uhr
Nikolausmarkt Wilhelmsdorf
Ort: Saalplatz Wilhelmsdorf

Samstag, 01. Dezember ab 11 Uhr
Weihnachtsmarkt rund ums Münster
Ort: Rund ums Münster in Zwiefalten

Samstag, 01. Dezember
Wangener Weihnachtsmarkt
Info
Ort: Marktplatz und Altstadt in Wangen im Allgäu

Sonntag, 2. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt
Ort: Rathausplatz in Waldburg

Sonntag, 2. Dezember 2018, ab 11 Uhr
Weihnachtsmarkt
Ort: Marktplatz in Dietenheim


 

Die großen und mehrwöchigen
Christkindles- und Weihnachtmärkte:

Donnerstag 22. November bis 16. Dezember 2018, täglich 11 Uhr
Lindauer Hafenweihnacht
Donnerstags bis Sonntags von 11 bis 21 Uhr
Ort: Hafeneinfahrt
Info

Montag, 26. November bis Samstag, 22.Dezember 2018
Ulmer Weihnachtsmarkt
Ort: Münsterplatz Ulm
Info

Montag, 26. November bis Mittwoch, 19. Dezember
Christkindlesmarkt
Marktplatz Memmingen

Dienstag, 27. November bis Freitag, 21. Dezember
Mittelaltermarkt & Weihnachtsmarkt
Ort: Altstadt Esslingen
Info

Mittwoch, 28. November bis Sonntag 23. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt Stuttgart
Ort: Innenstadt Stuttgart
Info

Mittwoch, 28. November bis Samstag, 22. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt
Ort: Rathausplatz Altstadt Kempten
Info

Donnerstag, 29. November bis Samstag, 22. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt am See
Ort: Altstadt bis Hafen Konstanz
Info

 

Freitag, 30. November bis Freitag 21. Dezember 2018
Bodensee Weihnacht
Ort: Buchhornplatz Friedrichshafen
Info

Freitag, 30. November bis Sonntag, 9. Dezember 2018
Adventszaubermarkt im Riffelhof
(Markt im Hofgebäude)
täglich ab 17 Uhr, Sa + So ab 11 Uhr
Ort: Riffelhof, Fesselweg 19 in Burgrieden
Info

Freitag, 30. November bis Samstag, 22. Dezember 2018
Christkindlemarkt
Ort: Marienplatz Ravensburg

Samstag, 1. Dezember bis Sonntag, 16. Dezember
Christkindles-Markt
Ort: Marktplatz Biberach
Info

Samstag, 1. Dezember bis 6. Januar 2019
Weihnachten im Weihnachtshaus
Ort: Abt-Denzel-Weg 10, 88471 Untersulmetingen
Info

 


November 9, 2018
von upperswabia
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Kunstausstellung November und Dezember 2018

Nach diesem farbenfrohen Herbst folgt die etwas nebelige Zeit. Wobei auch Nebel seine Ästhetik haben kann. Mit Blick auf die Kunstausstellungen von November bis Oktober kann auch innerhalb einer warmen trockenen Ausstellung Inspiration gesammelt werden. Viel Spaß bei der nachfolgenden Liste, die eine Auswahl vom Bodensee bis Ulm präsentiert.

Falls Du eine wichtige Ausstellung vermißt, schreib mir. Übrigens über die Weihnachtsfeiertage gelten andere Öffnungszeiten, die bitte beim Ausstellungshaus auf der Homepage zu finden sind.

Albstadt
IM FELSENMEER der Schwäbischen Alb
Höhlen, Felsen, Steinbrüche
Ausstellungsinfo  – bis 16. September 2018
Geograph und Wolkenfänger
FELIX HOLLENBERG (1868–1945)
Maler-Radierer zwischen Niederrhein und Schwäbischer Alb  
Ausstellungsinfo – bis 24. Februar 2019
Das Geheimnis der Landschaft
Original-Radierung in Deutschland um 1900
Sammlung Volker Lehnert, Witten
Ausstellungsinfo – bis 24. Februar 2019
Otto Dix, der Pinsel und der Zeichenstift
Ausstellung  – bis Frühjahr 2019
Herr Zinen spricht mit seinen Bäumen
Die Schenkung Brigitte Wagner – eine Auswahl
Ausstellung – bis 21. Juli 2018
Ausstellung  –  bis Frühjahr 2019
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt

 

Bad Saulgau
Wilhelm Geyer 
– 1900 – 1968
Ausstellungsinfo –  bis 6. Januar 2019
Öffnungszeiten:  Di – So, Feiertag 14 – 17 Uhr
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau


Bad Schussenried

Du bist Kunst
– Staffel 2
Ausstellungsinfo –  bis 4. November 2018
Nachfolge Ausstellung noch nicht kommuniziert
Vermutlich wieder Krippenausstellung
Öffnungszeiten: Di -Fr von 10-13 Uhr und 14-17 Uhr
Sa + So + Feiertag von 10-17 Uhr
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)


Bad Waldsee

Ralf Bittner – Bilder-Fotos
Ausstellung – vom 11. November bis 30. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr
Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

 

Biberach an der Riss
Bemuttert. Die Darstellung von Mutter und Kind
in der zeitgenössischen Kunst
Gruppenausstellung
Ausstellung – vom 28. September bis 23. November
Vernissage: Do. 27.09.18, 19 Uhr; Finissage: Fr. 23.11.18, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Jakob Bräckle: »Meine einfache Landschaft«
Ausstellungsinfo – vom 10. November bis 22. April 2019
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr; Do 10 – 13 Uhr und 14 – 20 Uhr, Sa, So 11 – 18 Uhr
Ort: Museum Biberach, Museumstraße 6, 88400 Biberach an der Riß

Biberach
Monika Supé – „Körperräume“
Ausstellungsinfo – vom 8. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 14 – 17 Uhr, Sa + So 11 – 17 Uhr
Ort: Kunstverein, Komödienhaus am Viehmarktplatz, 88400 Biberach


Burgrieden-Rot

Magie und Ritual
und Bendedikt Hipp
Ausstellungsinfo – bis 10. Februar 2018
Ort: Museum Villa Rot + Kunsthalle Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental
Xianwei Zhu – Rückkehr zu den Wurzeln – 14. Franz-Joseph-Spiegler-Preisträger
Ausstellung – bis 25. November 2018
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen


Isny

Friedrich Hechelmann
Dauerausstellung
Öffungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So+Fe 11-18 Uhr
Ort: Kunsthalle / Städtische Galerie im Schloss, Schloß 1, 88316 Isny im Allgäu


Leutkirch
Dorothea Schrade
Zeichnungen und Bilder aus sechs Jahrzehnten
Ausstellung –  bis 11. November 2018
Der große Schnee
Ilona Amann, Gabriele Glang, Jan Walter Junghanss, Monika Lensler-Aresin, Harry Meyer, Martina Pape, Magdalena Willems-Pisarek
Ausstellungsinfo – vom 18. November bis 23.12. und 5. Januar bis 27. Januar 2019
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler, In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Memmingen
Alexander Schellbach, Barbara Walker, Tim Wolff
Zeichen
Ausstellung – bis 3. Februar 2019
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen

 

Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
„Drei Malerfreunde von der Oberen Donau“
Ausstellungsinfo – bis 17. Februar 2019
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch


Obermarchtal

Petrushof – Wiedereröffnung
Eröffnung am Samstag, 10. November
Öffnungszeiten: Sonntags von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung
Ort: Galerie im Petrushof, Maiertorweg 12, 89611 Obermarchtal


Ravensburg
Martha Jungwirth. Panta Rhei
Ausstellungsinfo – bis 24. Februar 2019
Pierre Alechinsky
Präsentation Sammlung Selinka
Ausstellungsinfo – bis 24. Februar 2019
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg


Tuttlingen

Frank Stella -Abstract Narration

Ausstellungsinfo – bis 25. November 2018
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie / Kunstkreis Tuttlingen e.V., Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen


Ulm

Ausgang offen – Neues aus der Sammlung
Austellungsinfo – bis 6. Oktober 2019
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm

Kunstverein Ulm
Präsentation der Jahresgaben 2018/19
Ausstellung – bis 11. November 2018
Yvonne van Acht
Zwischen Göttern und Menschen – Trojas Transzendenz
Ausstellungsinfo – vom 25. November bis 6. Januar 2018
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm


ULM – Museum Ulm

WIR DEMONSTRIEREN!
[linksbündig bis zum schluss] – Hochschule für Gestaltung Ulm 1968
Ausstellung – bis 25. November 2018

Studio Restaurierung: Vorhang auf für Magdalene Besserer
Restaurierung eines Portraits aus dem Jahr 1630
Ausstellung – bis 22. April 2019

OBUMBRO
SchattenKunst ComputerSpiel
Ausstellungsinfo– vom 11. April bis 28. April 2019

Von Zauberwesen, Ungeheuern & Gespenstern
Mythen und Legenden im japanischen Farbholzschnitt des 18. und 19. Jahrhunderts
Ausstellungsinfo – vom 24. November bis 17. Februar 2019
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Museum Ulm, Marktplatz 9, 89073 Ulm


Ulm
Heiri Häfliger –
Paul Mooney
Ausstellung – bis 11. Dezember 2018
Christopher Lehmpfuhl – „Aquarelle“
Ausstellung – vom 17. November bis 22. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

 

 

November 5, 2018
von upperswabia
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Intendant Adrian Kutter hört auf

5. November 2018. Adrian Kutter, der das Biberacher Filmfestival vor 40 Jahren gestartet hat hört auf. Gestern Abend gab er seine Entscheidung an der Preisverleihung der 40. Biberacher Filmfestspiele bekannt. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung wird seine Ehefrau Helga Reichert die Intendanz übernehmen. Sie trat die letzten Jahre als Moderatorin auf den Filmfestpielen auf und sie begleitete die Biberacher Filmfestspiele schon seit fast 10 Jahren im Hintergrund mit. Die zukünftige Indendanz wird von den Mitgliedern des Fördervereins in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Februar 2019 gewählt.

Es geht weiter mit den Biberacher Filmfestspielen. Die Vorstandschaft unterstützt die Nachfolge von Helga Reichert als zukünftige Intendantin der Biberacher Filmfestspiele.

November 4, 2018
von upperswabia
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Gewinner der 40. Biberacher Filmfestspiele

Wieder über 60 Filme sind auf dem Biberacher Filmfest in fünf Tagen gezeigt worden. Sehr gute Filme waren dabei. Für die Juroren keine einfache Entscheidung. Zum Jubiläum wurden weitere Preiskategorien vergeben.

Und jeder, der auf den Biberacher Filmfestspielen war, hat sicherlich seinen Lieblingsfilm im Herzen mit nach Hause genommen. Nun bleibt es abzuwarten, wann dieser Film im Kino, Fernsehen oder im Internet wiedergesehen werden kann.

Den Ehrenbiber 2018 erhält der international bedeutende Filmregisseur Werner Herzog. Herzog war der erste Regisseur, den Intendant Adrian Kutter zu einem Premieren-Filmdiskussions-Abend am 4. Dezember 1975 nach Biberach eingeladen hatte. Werner Herzog ist einer der maßgeblichen Vorreiter der Idee der Biberacher Filmfestspiele.

Nachfolgende Filmpreise wurden dieses Jahr in Biberach vergeben:

Publikums-Biber

Der Publikums-Biber dotiert mit 2000 Euro wurde für den Film „Raus“ von Philipp Hirsch vergeben.

Filminhalt aus dem Programm:
Großstadt. Ein protziger Luxuswagen brennt. Der junge Glocke hat Scheiße gebaut und muss weg. Er schließt sich einer Gruppe von Gleichaltrigen an, die sich im Internet verabredet haben, in die Natur zu ziehen. Sie folgen dem Aufruf von Friedrich, einem Aussteiger, der in den Bergen lebt und in der Rückbesinnung zur Natur den Weg in die Zukunft sieht. Auf dem Weg erleben die Ausreißer Tage der Freiheit und des Glücks. Doch dann findet Glocke einen Hinweis, dass mit Friedrichs Aufruf etwas nicht stimmt.

Jury: Simone Hildenbrand, Paolo Percoco, Michael Rumpel, Heiko Sigg, Martina Weresch

Auszug aus der Begründung der Juroren:
(Simone Hildenbrand, Paolo Percoco, Michael Rumpel, Heiko Sigg, Martina Weresch)
„Von der urbanen Vitalität führt er uns in eine idyllische Realität. Jugendliche auf der Suche nach Identität und Gemeinschaft fangen noch einmal ganz von vorne an und brechen aus der Zivilisation aus.

 

Schüler-Biber

Der Schüler-Biber, dotiert mit 3.000 Euro wurde an den Film „Sarah spielt einen Werwolf“ unter der Regie von Katharina Wyss aus der Schweiz vergeben.

Filminhalt aus dem Programm:
Die 17-jährige Sarah gibt Körper und Seele, wenn sie auf der Theaterbühne steht. Etwas an ihr lässt die Zeit innehalten, wenn sie sich verwandelt. Doch was steckt hinter ihrer radikalen Präsenz? Sie versucht, ein düsteres Geheimnis zur Sprache zu bringen. Die Suche nach einem Freund, dem sie sich anvertrauen kann. Doch je stärker Sarah diesen Wunsch äußert, desto mehr verärgert sie die Menschen, die sich ihr nähern möchten. Ein paar Tage im Leben eines jungen Mädchens, das sich in ihrem ungestümen Willen, der Einsamkeit zu entfliehen, von der Welt entfremdet.

Jury: Hannah Hoffmann, Alicia Link, Samuel Riederer, Luise Schmieg, Felicia Sigg

Auszug aus der Begründung: „Getragen wurde ihre Entwicklung durch die Vielschichtigkeit des Drehbuchs, welches aber stets die Ernsthaftigkeit der Suche nach der eigenen Identität behalten hat. Das Ende des Films spiegelt konsequent die Entwicklung der Hauptperson wieder und hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Trailer (frz, en)


Bestes Drehbuch

Der Preis für das Beste Drehbuch ging an „Zerschlag mein Herz“.
Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Filminhalt:
Der lebensfrohe, verträumte 17-jährige Romajunge Pepe lebt zusammen mit seinem unberechenbaren Onkel Rocky in einem baufälligen Haus am Rande Wiens. Um Geld für seine Familie zu verdienen, geht Pepe zusammen mit anderen jeden Tag betteln, oder arbeiten, wie er es selbst nennen würde. Als eines Tages die 16-jährige Marcela neu aus der Slowakei dazu kommt, ist es für die beiden Liebe auf den ersten Blick. Gemeinsam lässt sich das harte Außenseiterleben leichter ertragen…

Jury: Sabine Bachthaler, Robert Buchschwenter, Peter Zenk

Auszug aus der Juroren-Begründung:
„Zerschlag mein Herz“ von Alexandra Makarova, erfüllt all diese Kriterien und hat uns darüber hinaus mitten ins Herz getroffen. Die Geschichte über die Liebe zweier junger Roma bringt uns die Lebenswelt einer Kultur nahe, die wir gewöhnlich als unangenehm empfinden. Makarova und ihr Co-Autor Sebastian Schmidl erzählen mit großer Sorgfalt, Sachverstand und Liebe ein Drama von archaischer Größe und vermittelt dabei das Gefühl, dass wir die Wünsche, Ängste und Sehnsüchte dieser Menschen teilen.

Trailer: (nicht in deutscher Sprache)

 

Kurzfilm-Biber

Der Preis, dotiert mit 2.000 Euro für den besten Kurzfilm geht an „Der Besuch“ von Christian Werner.

Filminhalt:
Klaus will seine ehrenamtliche Tätigkeit als Weihnachtsmann-Doppelgänger eigentlich aufgeben. Doch nachdem er für ein krankes Mädchen, das Weihnachten nicht mehr erleben wird, seine so oft gegebene Rolle noch einmal spielen muss, ändert sich seine Sichtweise radikal.

Jury: Wilfried Hippen, Jörn Rettig, Christian Schiesser

Juroren-Begründung: Die Geschichte, die in diesem Film erzählt wird, ist gespickt mit vielen Gelegenheiten, in ein sentimentales Rührstück abzurutschen. Aber es gelingt dem Filmemacher, diese Untiefen meisterhaft zu umschiffen. Der Protagonist ist ein desillusionierter Weihnachtsmanndarsteller, der von der Kommerzialisierung des Festes so abgestossen ist, dass er seinen weißen Bart und den roten Mantel endgültig an den Nagel hängen will. Es ist bewundernswert, wie massvoll und klug diese Tragikkomödie inszeniert wird, wie die Filmemacher auf ihre filmischen Mittel und die Intelligenz der Zuschauer vertrauen, und wie warmherzig und einfühlsam jede einzelne Szene gestaltet wurde. Dieser Kurzfilm bietet ganz grosses Gefühlskino. Der Kurzfilm-Biber geht an „Der Besuch“ von Christian Werner.

 

Preis für den Besten Mittellangen Spielfilm

Die mittellangen Spielfilme gehören zu den Kurzfilmen. Diese Kategorie wurde 2017 erstmals ins Festivalprogramm aufgenommen.
Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Gewonnen hat diesen Preis der Film PROXIMA-B von Stefan Bürkner.

Filminhalt:
Die Landung auf dem Exoplaneten Proxima-b steht bevor. Kapitänin Sternberg soll landen, ihre Begleitroboterin Phintia SX-3 soll an Bord des Mutterschiffs bleiben. Sternenberg schwärmt von ihrem Traum eine Pionierin zu sein. Die Begleitroboterin reagiert auf deren Wunsch. Sie will mehr als ihre Programmierung vorgesehen hat.

Jury: Wilfried Hippen, Jörn Rettig, Christian Schiesser

Auszug aus der Begründung:
„…  Erzählt wird von der entscheidenden Phase einer Weltraumodyssee und von einem Zweikampf zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz in einem Kammerspiel im All, das eine erstaunliche epische Grösse und philosophische Tiefe hat. Diese Wirkung konnte nur durch eine genau abgestimmte Teamarbeit der verschiedenen Gewerke erreicht werden, bei der jedes Detail genau durchdacht wurde. … Erstaunlich, dass die Macher dies mit dem kleinen Budget eines Studentenfilms erreichen konnten. …“

Trailer:
http://proxima-b-film.de/

 

Doku-Biber

Der Biber für den besten Dokumentarfilm, dotiert mit 3.000 Euro, geht an die Dokumentation „Scala Adieu – von Windeln verweht“ von Regisseur Douglas Wolfsperger.

Filminhalt:
Eine Stadt, ein Kino und ein Abschied wider Willen. In Konstanz eröffnete die fünfte städtische Filiale einer Drogeriemarktkette: noch mehr Windeln, noch mehr Zahnpasta für die Anwohner und die Konsumtouristen aus der benachbarten Schweiz. Bis 2016 waren die Räumlichkeiten der Filmkultur vorbehalten, denn hier residierte der „Scala Filmpalast”. Als Douglas Wolfsperger den magischen Ort der eigenen Kinosozialisation besucht, ist der Bürgerprotest gegen die drohende Schließung noch in vollem Gange. Er wird Zeuge des letzten Aufbäumens eines sterbenden Programmkinos, spricht mit Filmenthusiasten und Stadtverwaltern über Schwund und Expansion, Lustgewinn und Handelszuwächse, undurchsichtige Interessen- und günstige Geschäftslagen.

Jury: Klaus Becker, Micheael Chauvistre, Silvia Häselbarth

Begründung:
Das Rennen gemacht hat letztlich „Scala Adieu – von Windeln verweht von Douglas Wolfsperger“. Das Scala ist ein Arthouse Kino, in der Innenstadt von Konstanz, das einem Drogeriemarkt weichen soll. Uns hat überzeugt, wie aus einem vermeintlichen Heimatfilm ein Krimi wird, der ein überregionales Phänomen beschreibt und einen sich sozial gebenden Unternehmer enttarnt. Und das auf eine witzige und freche Art. Konstanz, das vom zweiten Weltkrieg verschont blieb, wird nun vom Kommerz zerstört. Ein Beispiel, das auch für viele Innenstädte Deutschlands gilt.

Trailer – (Homepage: https://www.douglas-wolfsperger.com)

 

Debüt-Biber

Der Preis in Höhe von 3.000 Euro für den besten Debütfilm geht dieses Jahr an „Verlorene“ von Felix Hassenfratz

Filminhalt:
Maria ist frei, wenn sie Orgel spielt. Zu Hause fühlt die 18jährige sich verantwortlich. Für Hannah, ihre jüngere Schwester, die rebellierend den Ausbruch aus dem Dorf plant. Für Johann, ihren Vater. Nach dem frühen Tod der Mutter leben die beiden ungleichen Schwestern alleine mit ihm in der süddeutschen Provinz. Stoisch erfüllt Maria die Erwartungen der anderen: als Beschützerin, Schwester und vom Vater geliebte Tochter. Ein fragiles Gleichgewicht, das sie mit aller Kraft zu halten versucht.

Jury:  Dr. Wladimir Ignatovski, Lara Burkner, Kathi Wolf

Auszug aus der Begründung:
„… Regisseur Felix Hassenfratz inszeniert mit dem nötigen Feingefühl das wichtige, aktuelle und oft tabuisierte Thema des sexuellen Missbrauchs. Im vermeintlich sicheren Ort der Familie werden schreckliche Zustände aufgedeckt, ohne eine Schwarz-Weiß-Zeichnung entstehen zu lassen.  …“

 

Fernseh-Biber

Der Preis für den besten Fernsehfilm in Höhe von 3.000 Euro geht an „Bist du glücklich“ von Regisseur Max Zähle. Der Film war auch der Eröffnungsfilm.

Jury: Harry Bär, Martin Enlen, Rita Serra-Roll

Filminhalt:
Nach 13 Jahren haben sich Sonja und Marc voneinander getrennt. Die Liebe kam ihnen abhanden wie anderen Leuten ein Stock oder Hut. Um ihr Wochenendhaus zu verkaufen, begeben sich die beiden auf eine letzte gemeinsame Autofahrt. Unterwegs stellen sie fest, dass noch längst nicht alles gesagt ist und dass sie sich einander immer noch verbunden fühlen – trotz aller Verletzungen und Schuldzuweisungen.

Auszug aus der Begründung:
„…. Eine Frage, die am Anfang des Filmes anders beantwortet wird als am Ende! Dem Autoren gelingt es, eine immer wieder überraschende Geschichte so zu erzählen, dass Humor und Drama fein austariert werden. Das authentische Spiel des beeindruckenden Darstellerensembles nimmt den Zuschauer von Beginn an auf eine emotionale äußere, sowie innere Reise mit. …. Ein berührend, leiser Film, der in unserer lauten Zeit viel zu selten in dieser wahrhaftigen Form gewagt wird und der lange nachwirkt.“

 

Bester Spielfilm – Goldener Biber

Der Preis für den besten Film bei den 40. Biberacher Filmfestspielen geht an ONCE AGAIN von Regisseur Kanwal Sethi. Der Preis ist mit 8.000 Euro dotiert.

Jury: Nathalie Arnegger, Hans W. Geißendörfer, Andreas Hoppe, Gernot Roll, Margarete von Schwarzkopf

Filminhalt:
Tara ist eine verwitwete Mutter, die ein kleines Restaurant betreibt. Einer ihrer Kunden ist der beliebte Filmschauspieler Amar, sie liefert seine täglichen Mahlzeiten. Tara hat ihn nie gesehen außer auf der großen Leinwand. Ein zufälliges Telefongespräch wird zum Ritual. Sie verbringen Stunden am Telefon, haben aber nicht den Mut sich zu treffen. Sie sind sich bewusst, dass eine Beziehung keine Zukunft hat. Aus Angst, diese Grenze doch zu überschreiten, ziehen sie einen Schutzwall um sich herum.

Begründung:
Die vielen interessanten Filme haben es der Jury nicht leicht gemacht, den Besten auszuwählen. Wir haben uns für einen Film entschieden, der ein besonderes cineastisches Vergnügen ist. Die Handlung besitzt Leichtigkeit und ist unaufdringlich erzählt, und der Zuschauer hat Zeit, sich fast wie in einem Traum darin aufzulösen. Manche Unsicherheit seiner Protagonisten wird nur über Blicke erzählt, was dadurch Spielraum für die eigene Interpretation lässt und schließlich dazu führt, dass Männer ganze Szenen anders interpretieren als Frauen. Es geht um DIE große Sehnsucht, die uns allen gemeinsam ist: die Liebe. Und wo – wenn nicht im Kino – wird dies schöner zelebriert. Unser Gewinner ist: Once again.

Trailer (Original – nicht in deutscher Sprache)

 

November 1, 2018
von upperswabia
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Gräbertourismus

Am 1. November wird in vielen Regionen Allerheiligen gefeiert. Auch im katholisch geprägten Oberschwaben. Da es ein Feiertag ist, gehen viele Angehörige auf den Friedhof ans Grab von verstorbenen Angehörigen, Freunden oder Menschen, die wichtige Wegbegleiter waren. Es ist ein Ritual, eine Tradition. Eine Regel, die viele noch einhalten. Und das ist gut so. Denn die Menschen brauchen Rituale, es gibt vielen Halt und diejenigen die Regeln nicht einhalten wollen, folgen anderen Regeln, die genauso hinterfragt und möglicher Weise kritisch beäugt werden können.

Am 1. November auf den Friedhof zu gehen, ist kein einsamer Pflichtgang. Viele Menschen befolgen diese Regel und somit treffen sie sich auf dem Friedhof und kommen ins Gespräch.

Dort habe ich auch das Wort „Gräbertourismus“ gehört. Ein neues Wort? Jedenfalls kann darüber nachgedacht werden, wenn zu einer Gelegenheit ganz viele Personen zum Gedenken der Verstorbenen anreisen. Der Friedhof als Ausflugsziel? Zeitgemäß?

Schon so lange her? – ein ausgesprochener Satz in verwundertem Tonfall. Weitere ausgesprochene Gedanken folgen: „Ich hab sie noch so gut in Erinnerung. Das ist schon 7 Jahre her? – Ich höre sie noch sprechen“. Gedenken, Erinnerungen an Menschen. Es passiert beim Gang über den Gedenkort Friedhof doch einiges.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit fällt auf, wenn ein Grab ungepflegt ist. „Da kümmert sich niemand mehr darum“, sagte eine Mann. Doch stimmt das? Das anonyme Urnenfeld hat ebenfalls seinen Platz auf dem Friedhofsgelände. Keine Namen, keine Daten. Ruheort. Wer weiß, wer vielleicht genau sich an diese Person erinnert und gar nicht weiß, dass sie hier unter der Erde liegt, bei den anonymen Gräbern.

Allerheiligen am 1. November ist Gedenktag aller Heiligen. Tags drauf, am 2. November wird Allerseelen gefeiert.  An Allerseelen begeht die römisch-katholische Kirche das Gedächtnis ihrer Verstorbenen. Zu der Verschmelzung kam es, weil der 1. November ein Feiertag ist. Aller Seelen kann also an einem freien Arbeitstag gedacht werden.

Gräbertourismus. Ein ungewöhnliches Wort. Ein distanziertes Wort. Doch es sprach ein junger Mann aus. Junger Mann, was ist das? Über 30 Jahre alt? Nun ja – er erzählte, dass er gerade eine Chemo macht, den Hodenkrebs besiegend. Da ist er wieder, der stille Mitbewohner im Körper, den keiner eingeladen hat und keiner haben will. Der Krebs. Egal in welcher Form, er zwingt die Menschen zu einem Nachdenken über den Sinn des Lebens.

Gräbertourismus bekommt aus seinem Mund somit eine ganz andere Aussagekraft.
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Danke für dieses zufällige Treffen.

Oktober 28, 2018
von upperswabia
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Status: Erster Schnee Ende 2018

Es ist so. Gestern noch in Friedrichshafen diese schönen langen Alleen entlang der Straße in den schönsten Herbstfarben. Genetzt mit Dauerregen. Obwohl es regnet schon mehr als nur Nieselregen. Heute Morgen. Augen reiben. Da draußen ist es weiß. Blick auf die Uhr. Winterzeit. Trotzdem die Stunde genutzt fürs Schlafen. Tja – und ja – draußen ist Winterzeit. Der erste Schnee ist gefallen in Oberschwaben.