Oberschwaben-Welt

Kultur Leben Ausflüge

Mai 28, 2018
von upperswabia
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Rosenmärkte in Oberschwaben

Rosen - oberschwaben-welt

Rosen – oberschwaben-welt

Sommer. Sonne. Garten. Blühen.
Rosen – die Königin der Blumen.
Inspiration für Gärten gibt es auf den Rosenmärkten in der Region.
Für Gartenfreunde ist ein Rosenmarkt fast schon Pflicht.
Trends, neue Rosensorten und Kulinarisches rund um die Rose.

 

 

Freitag 31. Mai bis Sonntag 3. Juni 2018
Gräfliches Inselfest auf der Insel Mainau
Ort: Insel Mainau, 78465 Insel Mainau

Samstag, 8. Juni 2018 von 10 bis 18 Uhr
Rosenmarkt in Baienfurt
Ort: Marktplatz in 88255 Baienfurt

Samstag, 9. Juni 2018 von 9 bis 17 Uhr
14. Rosenfest am Weberberg
Ort: Weberberg in 88400 Biberach

Samstag, 9. Juni 2018 von 9 bis 17 Uhr
Tag der Rose in Ulm
Ort: Südlich am Münsterplatz in UlmEiner der ältesten und größten Rosenmärkte in der Region Oberschwaben
findet alljährlich in und um das Schloss Großlaupheim statt.
Samstag, 17. Juni von 9 bis 18 Uhr
Rosenmarkt Laupheim

Ort: Schloss Gross-Laupheim, Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15, 88471 Laupheim

Samstag, 23. Juni 2018 von 9 bis 17 Uhr
Rosenmarkt Ummendorf
Ort: Am Schloss in 88444 Ummendorf

Samstag, 7. Juli bis Sonntag, 8. Juli 2018
Rosenfest in der Baumschule Haid
Ort: Baumschule Haid, Obersulmetinger Strasse 19, 88433 Ingerkingen

 

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Mai 21, 2018
von upperswabia
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Kunst Ausstellungen Juni bis Juli

Die Übersicht auf die Kunstausstellungen von Juni bis Juli 2018 in Oberschwaben. Regional von Ulm bis nahe an den Bodensee im Visier.
Wenn eine Ausstellung fehlt, dann bitte eine Nachricht über Kommentar oder Email. Es wird aktualisiert. Nachfolgend eine Auswahl der Ausstellungen, die mir zugetragen oder von mir recherchiert wurden.

Achberg
Sommerlicht
Leo Putz und die „Scholle“  – Werke aus der Sammlung Unterberger
Ausstellung vom 14. April bis 21. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Fr von 14 – 18 Uhr, Sa + So + Feiert von 10 – 18 Uhr
Geöffnete Feiertage: 1. Mai | 10. Mai | 21. Mai | 31. Mai | 3. Oktober
Ort: Schloss Achberg, 88147 Duznau (Achberg zwischen Lindau und Wangen i.A.)

Albstadt
IM FELSENMEER der Schwäbischen Alb
Höhlen, Felsen, Steinbrüche
Ausstellungsinfo  – bis 16. September 2018
Katharina Krenkel Faden, Stein, Papier
Ausstellungsinfo  – bis 16. September 2018
KARL HURMs phantastische Alb-Sichten                                                                                           
Ausstellungsinfo – bis 9. September 2018
Otto mit und ohne Farbe
Otto Dix, der Pinsel und der Zeichenstift
Ausstellung vom 21. Juni 2018 bis 30. Juni 2019
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt

Bad Saulgau
Gestrandet in Oberschwaben
Paul Heinrich Ebell, André Ficus, Erwin Henning, Hans Hoehl, Werner Rohland, Alfred Schwarz, Herbert Vogt, Wolfgang von Websky
Ausstellungsinfo –  vom 5. Mai bis 17. Juni 2018
Öffnungszeiten:  Di – So, Feiertag 14 – 17 Uhr
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau

Bad Schussenried
Du bist Kunst
– Staffel 2
Ausstellungsinfo –  bis 4. November 2018
Öffnungszeiten: Di -Fr von 10-13 Uhr und 14-17 Uhr
Sa + So + Feiertag von 10-17 Uhr
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)

Bad Waldsee
Jörg Bach  – Stahlplastiken
Ausstellung – vom 06. Mai bis 24. Juni 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr
Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

Axel Otterbach „Zuerst das Modell“
Ausstellung vom 18. März bis 3. Juni 2018
Ort: Museum im Kornhaus Bad Waldsee, Hauptstraße 40 (Rathausplatz), 88339 Bad Waldsee

Bad Wurzach
Pater Egino Manall – Gemälde
Ausstellung – bis 30. September 2018
Öffnungszeiten: So + Fe von 14 – 17 Uhr
Ort: Leprosenhaus, Ravensburger Str., 88410 Bad Wurzach

Biberach an der Riss
Lothar Quinte: Gegenwelt
Ausstellung – bis 29. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Carl von Ebersberg (1818-1880) – Der Maler von Sisi’s Schwester
Ausstellungsinfo – vom 28. April bis 7. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr; Do 10 – 13 Uhr und 14 – 20 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr
Ort: Museum Biberach, Museumstraße 6, 88400 Biberach an der Riß

Biberach
Susanne Schumacher und Christina Frey
Keine Frage der Größe – Keramik, Tapisserien
Ausstellungsinfo – vom 19. Mai bis 17. Juni 2018
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 14 – 17 Uhr, Sa + So 11 – 17 Uhr
Ort: Kunstverein, Komödienhaus am Viehmarktplatz, 88400 Biberach

Burgrieden-Rot
Formen der Natur : Pure Nature Art
und Maximilian Prüfer
Ausstellungsinfo  – bis 3. Juni 2018
Welterfindung – Kunst zwischen Museum und Labor
und Eckart Hahn
Ausstellungsinfo vom 24. Juni bis 3. Oktober 2018
Ort: Museum Villa Rot + Kunsthalle Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental
Abstraktion und Figuration
Michael Danner, Marion Eichmann, Benno Fahl, Willibrord Haas, Erich Heckel, Ottmar Hörl, Adolf Hölzl, Petr Hrbek, Dietrich Klinge, Ralf Klement, Bodo Korsig, Christopher Lehmpfuhl, Antonio Marra, Herbert Mehler, Lothar Quinte, Robert Schad, Bernd Schwarting, Walter Stöhrer, Jörg Wiehle, Bernd Zimmer.
Ausstellung – Mai bis Juni 2018
Die Galerie Schrade Schloß Mochental bleibt vom 19.12.17 bis 05.01.18 geschlossen.
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen


Isny

Friedrich Hechelmann
Dauerausstellung
Axel Otterbach – Schein & Sein
Ausstellung bis 3. Juni 2018
Öffungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So+Fe 11-18 Uhr
Ort: Kunsthalle / Städtische Galerie im Schloss, Schloß 1, 88316 Isny im Allgäu


Leutkirch
Ausstellungen
Öffnungszeiten: Mo 9-18 Uhr; Mi 14-18 Uhr, Do 10-12 + 14-19 Uhr,
Fr 14-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, So  geschlossen
Ort: Galerie im Kornhaus in Leutkirch im Allgäu

Dorothea Schrade in der Galluskapelle
Ausstellungsort – bis 3. Juni 2018
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler, In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Lindau
August Macke – Flaneur im Garten der Kunst
Ausstellungsinfo – bis 26. August 2018
Öffnungszeiten: Mo-So von 10 – 18 Uhr
Ort: Stadtmuseum Lindau – Haus zum Cavazzen, Marktplatz 6, 88131 Lindau

Memmingen
Hannes Egger: Freiheit, die ich meine …
Ausstellung – ab 18. Mai 2018
Martin Newth: Rezension — Skulptur, Objekt, Apparat
Ausstellungsinfo – bis 3. Juni 2018
‚Max Unold: Kunstgeschichten‘
Ausstellung – ab 7. Juni 2018
Gili Avissar: Schwarze Zunge
Ausstellung – ab 15. Juni 2018
Lang Nacht der KULTUR in Memmingen
am 16. Juni 2018 von 18 bis 24 Uhr
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen

 

Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch

Neufra
Gerda Sorgers Farbenrausch
mehr über Gerda Sorger
Öffnungszeiten: täglich von 10.30 bis 18 Uhr (Montag geschlossen)
Ort: Historischer Hängegarten Neufra, Turm und Gartenschänke, Schloßberg 12, 88499 Riedlingen

Obermarchtal
Hubert Kaltenmark
Fototransfer, Installation
Ausstellungsinfo  – vom 3. Juni bis 22. Juli 2018
Öffnungszeiten: Sonntags von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung
Ort: Galerie im Petrushof, Maiertorweg 12, 89611 Obermarchtal

Ochsenhausen
 Große Sommerausstellung
– Maria Innoventia Berta Hummel – Künstlerin und Klosterfrau
Ausstellungsinfo – vom 8. Juli bis 7. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 Uhr + 14-17 Uhr, Sa, So + Fe 10-17 Uhr.
Ort: Galerie im Fruchtkasten des Klosters, Schloßbezirk 17, 88416 Ochsenhausen

Öffnungszeiten: Di – Fr von 10 – 12 Uhr + 14 – 17 Uhr; Sa, So, Fei von 10 – 17 Uhr
Ort: Klostermuseum, Schloßbezirk, 88416 Ochsenhausen

Ravensburg
Jonas Mekas:
As I Was Moving Ahead Occasionally I Saw Brief Glimpses of Beauty (2000)
Ausstellungsinfo – vom 9. Juni bis 8. Juli 2018
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

Tuttlingen
JÜRGEN KNUBBEN – Skulpturen
Ausstellungsinfo – vom 19. Mai bis 17. Juni 2018
CHRISTIANE VON ENZBERG – Fotografie
Ausstellungsinfo – vom 23. Juni bis 22. Juli 2018
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie / Kunstkreis Tuttlingen e.V., Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen

Ulm
Warum Kunst

Austellungsinfo – vom 5. Mai bis 7. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm sowie
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Naomi Liesenfeld
zugegen/von dannen
Ausstellungsinfo – vom 10. Juni bis 22. Juli 2018
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm

ULM – Museum Ulm
Warum Kunst
Austellungsinfo – bis 7. Oktober 2018

Otmar Hörl – Mensch Albert
Ausstellungsinfo – vom 6.Mai bis 3. Juni 2018
Ort – Stadtraum Ulm und Museum Ulm

Zhuang Hong Yi
Ausstellung  bis 17. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Museum Ulm, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Ulm
Lars Möller
Ausstellung – bis 23. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

Weingarten
KUNST TROTZ(T) ARMUT
Ausstellung – vom 15. April bis 29. Juli 2018
Ort: Tagungshaus Weingarten, Kirchplatz 7, 88250 Weingarten

 

Mai 14, 2018
von upperswabia
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Blutfreitag Weingarten

 

 

Am Blutfreitag in Weingarten treffen sich viele Menschen. Pilger, Besucher, Blutreiter und Musikanten. Lange Jahre hieß es, dass es nahe 3000 ReiterInnen sind. Mittlerweile ist der demografische Wandel auch in dem Ritt zu spüren. Viele der älteren Blutreiter können nicht mehr zu Pferde teilnehmen. Und der Nachwuchs kommt nicht so zahlreich nach. Vermutlich ist es auch nicht mehr so selbstverständlich ein Pferd zu haben, dass diesen mehrstündigen Prozessionsritt mitmachen kann. Übrigens Mädchen können nur als Ministrantinnen teilnehmen. Weiterhin sei erwähnt, dass es 4000 Personen sind die als Mitglied der Musikkapellen in Weingarten mitgehen. Die Musikkapellen laufen innerhalb der Innenstadt mit. Die Prozessionsreiter sind in ihrem Rundritt außerhalb der Innenstadt unter sich. Auffallend war dieses Jahr, dass wieder sehr laut, sehr viel und sehr deutlich gebetet und gesungen wurde.

Reiterjubilare gab es dieses Jahr wieder einige: 20 Jubilare, die zum 50. Mal mitgeritten sind. Zwei Personen konnten ihre 60. Teilnahme feiern und 65. Mal mitgeritten sind fünf Herren. Jedes Jahr am Blutfreitag teilnehmen und dies seit 65 Jahren. Bemerkenswert.  Egal ob es stürmt, schneit oder nur regnet. 2018 war es wieder ein Bilderbuch Blutfreitag. Sommerliche Temperaturen, nicht zu hieß unter dem Gehrock und ein luftiges Windchen sorgte für angenehmes Reiten und Warten bis es wieder weitergeht.

Kardinal Walter Kasper war dieses Jahr zum Blutritt nach Weingarten gekommen. Nach seinem Empfinden hat sich seit seinem letzten Besuch im Jahr 2000 vieles auf unserer Welt tiefgreifend verändert. Als Konsequenz der Anschläge der letzten Jahre ist an diesem Tage eine erhöhte Polizeipräsenz und Schutz der Zufahrten zu erleben.

 

 

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Mai 10, 2018
von upperswabia
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Sankt Georgs Ritt in Ochsenhausen

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Das diesjährige Motto des Sankt-Georgs-Rittes war „Den Schöpfer im Geschöpfe ehren“. Zum 42. Mal jährte sich der Prozessionsritt, der am Kloster startete und über die Flure von Ochsenhausen, Erlenmoos, Eichbühl, Oberstetten zurück im Klosterhof endete. 24 Reitergruppen aus Oberschwaben mit 500 angemeldeten Reiter und ihren Pferden nahmen teil.

42 Mal – eine Tradition. Doch dieses Jahr gab es eine organisatorische Änderung. Die Stadt Ochsenhausen zog sich zurück aus dem aktiven Organisationsengagement und stellte eine Rechnung an die Kirchengemeinde für die Arbeitsleistungen, die der Bauhof für den Prozessionsritt bewerkstelligt. Allerdings gab es einen Zuschuss für die katholische Kirchengemeinde Ochsenhausen-Erlenmoos, um diesen traditionellen Ritt finanziell zu stemmen.

Für den Besucher wirkte es unverändert. Und das Wetter sowie die Reiter, jung und alt zeigten sich strahlend. Froh dabei zu sein auf dem Pferderücken. Viel Sonnenschein, sommerliche Temperaturen, blühende Rapsfelder. Die Natur und Schöpfung in schönstem Glanze.

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Für Dekan Sigmund F. J. Schänzle gehört das Kirchenlied „Rund um mich her ist alles Freude“ zu den schönsten Schöpfungshymnen. Dieses Lied ist auch das Biberacher Schützenfestlied. Es ist ein Lied, das das Herz berührt. Den Sankt Georgsritt begleitete dieses Jahr Abt Johannes Schaber, OSB von der Benediktinerabtei Ottobeuren. Er nahm teil als Zelebrant, Prediger und Reliquenträger.

Mai 6, 2018
von upperswabia
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re:publica – meine Lieblingskonferenz

Vorbei ist sie. Doch sie startet wieder. Nächstes Jahr vom 6. bis 8. Mai 2019.
Wer? Die Konferenz namens re:publica in Berlin. Zum elften Mal fand sie statt. Selbst war ich sechsmal dabei. Eine Konferenz, die sich um das „Digitale“ in unserer Gesellschaft dreht. Über 400 Vorträge, Diskussionen und Treffen werden in der Station, dem Areal genannt Gleisdreieck, angeboten. Mittlerweile sind auch sehr viele Menschen da. Waren es vor sieben Jahren noch „überschaubare“ 3.500 Besucher – so wurde dieser Besucherrekord jedes mal getoppt. 2018 waren es nahe der 10.000 Besucher.

Ich schätze die re:publica sehr. Dieses Jahr war das Thema POP – Power of People.
Auf dieser Konferenz werden sehr viele Themen, Trends angesprochen, die einen übers Jahr daran erinnern. Gedanken, Ideen, Promis und kluge Köpfe. Langeweile gibt es nicht auf der #rp18. Höchstens Du brauchst sie und Du gibst Dir die Zeit dafür. Ansonsten heißt es „Kopf ist überfüllt“.

 

Auch die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender wie ZDF und WDR haben einen Stand. Auf diesen kann die nächste Generation von Fernseherlebnis getestet werden. Letztes Jahr testete ich den virtuellen Sprung vom Hochhaus. Dieses Jahr war ich im Kohlebergwerk und wurde verschüttet. Mit einer VR-Brille (Virtuell Reality Brille) auf dem Kopf, zwei Gewichtsmanschetten an der Hand, die so den Kraftaufwand spüren lassen, wenn ich virtuell zu einer Hacke greife und die Kohle aus dem Berg raushaue. Die harten Arbeitsbedingungen werden so virtuell erfahrbar.

Und warum braucht es das?
Dieses Jahr wird das letzte Kohlebergbauwerk geschlossen. Es ist Geschichte. In der Wartelange, der Andrang war enorm, erzählten die Menschen, was sie noch von Großvater erfahren hatten, wie dort die Arbeit war. Der WDR wird diese Aktion an Museen oder wen auch immer verleihen.

So sieht es aus, wenn die Probanden im virtuellen Bergwerk arbeiten.

Ein anderes Beispiel war mit Hilfe einer App auf dem Tablett den umgebenden Raum einzuscannen. Es wird eine Zeitzeugin gezeigt, die von ihrer Kindheit im Krieg berichtet. Sie selbst sitzt virtuell vor einem und während sie erzählt wird die Vergangenheit eingeblendet. Augmented Reality nennt sich das. Während die Frau scheinbar vor einem sitzt und erzählt, werden ihre Erinnerungen ebenfalls filmisch dargestellt. Es ist nicht nur, dass sie beispielsweise von den Flugzeugen erzählt, die Bomben abgeworfen haben, sondern diese Flieger werden ebenfalls mit Sound eingeblendet.

Der Tod – ist virtuell bisher immer eine weiße Fläche gewesen. Wie schon erwähnt, virtuell bin ich im Bergwerk verschüttet worden, da ich den Stollen nicht absichern konnte. Damals wurde einkalkuliert, dass Bergbauarbeiter einen Arbeitsunfall haben. Sehr emotional war es bei der Gesprächsrunde über den Tod in der Netz-Familie. Wibke Ladwig, Jens Scholz und Nadia Zaboura. Gut zusammengefasst hat es Konstantin Klein in seinem Beitrag, der bei der Deutschen Welle veröffentlicht wurde.

Der Klassiker für alle re:publica Besucher ist der Vortrag am Abend des ersten Tages von Sascha Lobo.
Meiner Meinung nach der politischste Vortrag, den ich bisher von ihm gehört habe. Sein Thema: Pop und Anti-Pop – Wie das Internet uns lehrte zu kämpfen. Und wofür.

Sascha Lobo Statement

Eines von Lobos Zitate lautet: Den das Gegenteil von Rechtsextrem ist entgegen anderer lautender Gerüchte nicht linksextrem – sondern das Gegenteil von Rechtsextrem ist Nicht-Rechtsextrem.

Auch gehört in Lobos Vortrag: Gesundheitsminister Spahn definierte Konservativ: „Konservativ zu sein heißt, die Geschwindigkeit von Veränderungen so zu reduzieren, dass sie erträglich sind.“ Zitat aus einem Interview mit T-Online.de am 16.01.2018.

Der ganze Vortrag der re:publica 2018 von Sascha Lobo nachzuhören auf Youtube  

Auf der re_publica kann viel über Sprache und ihre Wirkung gelernt werden. Sehr zu empfehlen ist der Vortrag von Ingrid Brodnig. Die Autorin gab einen sehr guten Einblick zum Thema „Warum sind die Rechten so hip im Netz“.  Nachfolgend – ich finde ein Lehrstück.

 

Weiter zu dem Thema: Rechtsruck in Deutschland – Linksabbiegen (un)möglich?
Wer nur kurz reinhören möchte, was jeder Einzelne machen kann, dass die Extremisten die Demokratie nicht angreifen können – höre ab Minute 45.50 Minute den Empfehlungen der hochkarätigen Sprecher auf der Bühne. Übrigens den Vortrag von Elisabeth Wehling letztes Jahr kann emfehle ich.

 

 

 

Ebenfalls ein guter Vortrag war von Physiker Ranga Yogeshwar: Mensch und Maschine – wer programmiert wen?

Übrigens auch Philosoph Richard David Precht war da. Ein Interview fand ich ebenfalls hörenswert, wie er unsere Zukunft einschätzt.

Beeindruckt hat mich Dunja Hayali. Das sind Momente, da ist es einfach stark eine Persönlichkeit live zu erleben. Ich sprach sie an, als sie sich einen Kaffee holte, dort wo sich jeder einen Kaffee holen kann. Begegnungen, die unvergessen bleiben. Ungekünstelt. Nahbar. Offen. Herzlich. Wow.

In der Diskussionsrunde kann reingehört werden bei dem Vortrag Journalismus im Netz: Zwischen Fakten, Fake, Haltung und Hate … …. ab Minute  36.00

 

Zugehört habe ich auch Bernhard Pörksen. Bei ihm habe ich gelernt, dass es im Grunde keine Filterblasen gibt. Vortrag:  Bernhard Pörksen: Filter Clash. Die große Gereiztheit der vernetzten Welt

 

 

 

Ein sehr sehr wichtiger Vortrag „Das härteste Polizeigesetz seit 1945“ mit Marie Bröckling.
Bisher noch nicht veröffentlicht. Doch ich werde ihn hier verlinken, sobald online (Online nun verlinkt auf Youtube. Sehr beeindruckend als in der Frage Runde ein älterer Herr an der Seite stand und als er das Mikro bekam anfing: „Ich war einmal Bundesinnenminister“ … Sein Statement, es war Gerhart Rudolf Baum, ist ebenfalls aufgezeichnet. Er sagte sinngemäß, dass dieses Gesetz verfassungswidrig ist und den Grundwerten unserer Demokratie widerspricht.
Meine Meinung: Er hat Recht. Das Gesetz geht so nicht. (Satz nachträglich erweitert, damit kein Mißverständnis entsteht).

Sodele. Ich stoppe jetzt. Ich sehe auf dem Youtube Kanal nun laufend neue Vorträge, Sessions, die online gestellt werden und die mir ebenfalls erlauben, die eine oder andere Session nachzuhören. Jetzt könnte man sagen, ach … warum dann überhaupt Geld ausgeben und noch dorthinfahren, wenn es danach viele online zu sehen sind?

Weil es einen Unterschied macht, dort zwischen dem Publikum zu sitzen und zu spüren wie sie alle reagieren. Weil es megastark ist Bekannte wieder zu sehen, neue Personen kennen zu lernen. Und gemeinsam merken, wie ein paar vergessene Gehirngänge wiederbelebt wurden und Futter bekommen haben, die Welt auch mal mit anderen Augen zu sehen. Jedes Jahr denke ich, ich könnte doch mal pausieren. Doch wenn ich dann vor Ort bin. Es ist gut und wichtig.

Nachfolgender Roboter verteilte Komplimente und verrät Dir wie alt Du bist. Künstliche Inteligenz … auch ein wichtiges Thema.

April 29, 2018
von upperswabia
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Kultur und Natur Ausstellung Formen der Natur

Nationalblumen im Blumentopf Foto Inge Veil-Köberle

Leider können es sich viele Menschen nicht vorstellen. Kunst bringt zum Lachen. Ja – ich lache aus Freude über so eine humorvolle witzige Idee. Diese Freude über diese Idee gilt dem Künstler Björn Drenkwitz. Er hatte alle Nationalblumen in Europa in einen Blumentopf gesetzt.
Für unseren Garten überlege ich gerade, welche Pflanzen ich nebeneinander setzen kann, ohne dass sie sich gegenseitig behindern oder gar verdrängen. Nicht alle Pflanzen vertragen sich. Daher fand ich es sehr inspirativ die Nationalblumen und -pflanzen der EU-Länder auf der Karte an der Wand zu lesen und sie dicht gedrängt im Blumentopf wieder zu sehen. Die Lilie war hochgewachsen. Die Lilie ist Frankreich sowie einem weiteren Land zugoerdnet. Kurz mußte ich an die politischen Bilder diese Woche denken, die sind mir sozusagen reingegrätscht ins Hirn. Hach, Kunst kann so ungewollt erfrischend sein. Doch nun langsam von vorne.

Foto Inge Veil-Köberle

Von März bis Juni 2018 zeigt das Museum Villa Rot eine Ausstellung mit dem Titel „Formen der Natur“ sowie in der Kunsthalle die Einzelausstellung Maximilian Prüfer. Weiterhin sind noch Arbeiten von Anatol Knotek im Honess-Saal zu sehen – diese befassen sich mit visuellen Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache.

Maximilian Prüfer ist kritisch in seinen Arbeiten zum Thema Natur. Er verweist mit seinen Mammutknochen als Mobile im Raum, darauf hin wie fein die einzelnen Teile aufeinander abgestimmt sind. Und doch sind die Mamuts ausgestorben. Ein weiterer Blick auf das Naturgegebene zeigt er in der Werkreihe Schmetterlinge. Es sind Abdrucke vieler verschiedener Schmetterlinge auf schwarzem Hintergrund. Pigmentfarben, die durch chemische Prozesse entstehen. Die physikalische Gegebenheit macht Prüfer sich zunutze, um die feinen Pigmente auf Papier anzuordnen. Übrigens mehr Infos über Maximilian Prüfer gibt es in einem  Künstlerporträt in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks – sehbar bis 6. März 2019. Maximilian Prüfer wird als Entdeckung des Jahres gefeiert von Sotheby’s in München.

Das Foto zeigt einen Schmetterlingabdruck auf schwarzem Hintergrund. Veil-Köberle hat in der Fotografie die Spiegelung der Umgebung, den Garten der Villa Rot dazu fixiert.

Foto Inge Veil-Köberle

In der Villa Rot sind verschiedene Perspektiven zum Thema kultuvierte Natur zu sehen.  Der Cork Dome von David Nash ist zusammengesetzt aus Korkstücken, die er nicht bearbeitet sondern der Größe nach gruppiert hat. Im Kontrast dazu hängen an der Wand drei Birkenstücke, die mit der Kettensäge fein bearbeitet wurde. Das Naturmaterial wirkt sinnlich, doch weshalb nennt er es Dom? Anordnungen, die hinterfragt werden können.

Modefreaks können sich gar nicht satt sehen an den scheinbaren Bekleidungsstücken von Charlotte Vögele. Schuhe und ein dazu passendes halbärmeliges Etuikleid aus Birkenrinde. Das Cocktailkleid aus einem Material, dass wir im Herbst zu Massen in Oberschwaben finden werden.

 

Foto Inge Veil-Köberle

Sehr ästhetisch wirken auch die Laubläufer von Regine Ramseier. Erst bei genauem Hinschauen ist erkennbar, dass diese großen nach fernen Ländern anmutenden riesigen Insekten aus Laub, Blättern, Rispen kreiert wurden. Streicheln verboten.

Überraschend auch die Arbeiten von Mirko Baselgias. Wenn ein versteinert wirkendes Holzstück in der Ecke hängt und gar keines ist. Dieses Objekt nennt sich Endoderm und wurde aus Bronze gegossen. Grundlage für dieses Teilstück einer mehreren Meter langen Arbeit ist ein Murmeltierbau in der Schweiz.

Kunst macht glücklich. Und es ist noch vielmehr in der Ausstellung zu entdecken. Da ensteht Freude über inspirierende, ums Eck gedachte Arbeiten, die zum Nachdenken anregen, die Erheitern. Empfehlenswert.
Dazu ein Rundgang durch den kleinen, doch feinen denkmalgeschützten Garten der Villa Rot mit seinem Cafe, das am Samstag und am Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet hat.
Zauberhaft mit dem Blick in die Natur.

Ausstellung noch bis 3. Juni 2018
Ort: Museum Villa Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot
Homepage Museum Villa Rot

April 22, 2018
von upperswabia
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Frühling ist in den Sommer gehüpft

Schon eine Naturexplosion was so in den letzten 10 Tagen draußen passiert ist. Am 10. April sagte ich noch zu einem Schüler: „Schau was hier alles demnächst blüht“. Er so: Da blüht doch nichts. Ich: Doch schau hin viele kleine Knospen, hier sind die Blätter schon zu sehen und da sieht man die Knospen.

Er: „Ich hab Angst vor Bienen.“ Ich: „Du musst sie nicht bedrängen, doch Du kannst beobachten, wie die Biene an der Blüte arbeitet. Kein Grund für Angst.“
Eine Woche später, selbe Uhrzeit. Bäume in rosa Blüten gehüllt.  So wunderschön. Der selbe Junge war begeistert. Sie blühten und er hatte seinen Spaß, um an den Bäumen zu schütteln. „Blütenblätter regnen lassen“, sagte er und strahlte übers ganze Gesicht.

Ebenfalls diese Woche – Temperaturen bis zu 28 Grad erlebt. Nachts um 22 Uhr auf der Straße zu sein und noch ein Eis essen. Draußen sitzen wie im Sommer und einen Salat und ein frisches gekühltes Wasser trinken. „Ist das noch wahr“. Kann das sein? Barfuß laufen. Jacken sind nur lästiges Gepäck. Im luftigen Kleid entlang einer Fußgängerzone schlendern. Kurzärmelig. Es ist wie im Traum.

So schön – dieses Vorgefühl auf Sommer. Genießen. Innehalten. Riechen. Atmen. Gehen. Die Farben, das intensive Grün. Die verschiedenen Grüns der Bäume. Hach. Frühling – Du bist in den Sommer gesprungen. Danke Dir. Doch nun eins nach dem Anderen.

Ich freu mich über das Frühjahr und auch auf den Sommer.

April 15, 2018
von upperswabia
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Schatzsucher und Römer im oberschwäbischen Ummendorf

Im heutigen Oberschwaben waren auch Römer angesiedelt. Obwohl das nichts Neues ist, ist es doch faszinierend, dass auch heute noch im Frühjahr Menschen auf den für die Saat vorbereiteten Acker gehen und nach Tonscherben suchen. Nach Scherben, die tausende Jahre alt sind und wenn sie sprechen könnten, sicherlich was zu erzählen hatten. Oder auch nicht, da sie viele Jahre verschüttet zwischen den Regenwürmern und Wurzeln lagen oder bei der Bodenbearbeitung jährlich gewendet wurden. Scherben, die so unspektakulär aussehen und doch tausendjahre alte Zeitzeugen sind, die Experten lesen können.

Der Heimatforscher Hans Hutzel ist so jemand, der in jahrzehntelanger Arbeit nachgeforscht hat, was sich da vor tausenden von Jahren auf einem Ummendorfer Acker abspielte und wie die Römer dort lebten. Landesweit forschte er in Museen und trug die Grundlage für die Ausstellung „Römische Spuren in Ummendorf“ zusammen. Ehrenamtlich.

Was hier nach Scherbenhaufen aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen als Überbleibsel eines römischen Gutshofes aus der Römerzeit.

Die Ausstellung „Römische Spuren in Ummendorf“ zeigt welcher Schatz zwischen Ummendorf und Schweinhausen unter einem Acker vergraben liegt. Und obwohl es dem Landesdenkmalamt in Stuttgart bekannt ist, fehlen die Mittel und das Personal um an dieser historischen Stelle weiter zu forschen. „Es soll auch für die nächste Generation zur Forschung Ideen geben“, erhielt der Pensionär Hans Hutzel zur Antwort.

Es sind Kopien der wichtigsten Fundstücke in der Ausstellung im Ummendorfer Schloss zu sehen. Die Originale sind in süddeutschen Museen verteilt. „Der Transport und die Versicherungen der Originale war zu teuer für den aktuellen Anlass“, so Hutzel. Daher entschied er sich Modelle anfertigen zu lassen, um die Geschichte dieses Römischen Bades und des Gutshofes veranschaulichen zu können. Sein Netzwerk an professionellen Handwerkern unterstützte ihn.

Historisch sehr gut belegt und einen wichtigen Anteil der Ausgrabungen fand im Winter 1880/81 statt. Drei römische Gebäude unter der Leitung des Unteressendorfers Kaplans Konrad Miller wurden an der Schweinhauser Straße ausgegraben. „Was Miller damals leistete mit den ihm gegebenen Mitteln, um in dieser kurzen Zeit die Ausgrabungsstelle zu dokumentieren, ist höchst bewundernswert“, so Hutzel. Das Hauptgebäude zeigte teilweise drei Meter hohe Mauern. Es gab noch eine funktionierende Fußbodenheizung sowie ein Nebengebäude. Dieses wurde später als Bad am Hang gedeutet, während ein weiteres Bad auf der Ebene war. Es war ein großes Anwesen. Um dies bauen zu können, brauchte es Ziegelbrennöfen. Einer wurde 1960 von Max Zengerle in einer Kiesgrube entdeckt. 1964 wurde ein weiterer Brennofen, zirka zwei Kilometer entfernt von dem damals 14jährigen Wolfgang Laib, entdeckt.

Im Jahr 1997 konnten anhand von Luftaufnahmen die Grundrisse von einem kleinen römischen Tempel vor dem Hauptgebäude erkannt werden. Auf dem Acker war damals Getreide angebaut, so wie es auch heute je nach Fruchtfolge geschieht. Das Getreide wächst niedriger, wenn darunter Steine liegen und höher, wenn Naturboden vorhanden ist.  So konnten aus der Vogelperspektive die Grundrisse erkannt werden.

Das Hauptgebäude des Römischen Gutshofes mit Badehaus hatte die Maße von 32 auf 32 Meter.

Hutzel ließ ein kleines Modell der Gesamtanlage sowie ein Modell des Hauptgebäudes für die Ausstellung anfertigen. Das Hauptgebäude hatte die Maße 32 mal 32 Meter. Zu sehen sind Grundrisse der Gebäude, römische Werkzeuge, Krüge, Haushaltsgegenstände, Kinderspielzeug und vieles mehr. Er erklärt zudem an einem Modell wie eine römische Fußbodenheizung funktionierte. Wegen der Größe der Räume des Hauptgebäudes und der guten Erhaltungsbedingungen gehört diese Anlage zu den  auffälligsten Gutshöfen in Oberschwaben, die die Besiedlung der Römerzeit hinterlassen hat. Übrigens die Motivation für das Thema Römer hat der technikaffine Hans Hutzel aus der Faszination für den hohen technischen Standard, den die Römer vor tausenden Jahr hatten.

Kopien von Kinderspielzeugfiguren und Grabbeilagen

 

Achtung: Kurze Ausstellungszeit
Ausstellung vom Samstag, 14. April, von 13 bis 16 Uhr bis Sonntag, 15. April, von 10.30 bis 17 Uhr sowie Samstag, 21. April, von 13 bis16 Uhr und Sonntag, 22. April, von 10.30 bis 17 Uhr. Eintritt frei.
Ort: Ummendorfer Schloss, Biberacher Straße, 88444 Ummendorf

 

 

 

April 6, 2018
von upperswabia
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Kunst Ausstellungen April bis Mai

Die Übersicht auf die Kunstausstellungen von April bis Mai 2018 in Oberschwaben von Ulm bis nahe an den Bodensee.
Wenn eine Ausstellung fehlt, dann bitte eine Nachricht über Kommentar oder Email. Es wird aktualisiert. Nachfolgend eine Auswahl der Ausstellungen, die mir zugetragen oder von mir recherchiert wurden.

Achberg
Sommerlicht
Leo Putz und die „Scholle“  – Werke aus der Sammlung Unterberger
Ausstellung vom 14. April bis 21. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Fr von 14 – 18 Uhr, Sa + So + Feiert von 10 – 18 Uhr
Geöffnete Feiertage: 1. Mai | 10. Mai | 21. Mai | 31. Mai | 3. Oktober
Ort: Schloss Achberg, 88147 Duznau (Achberg zwischen Lindau und Wangen i.A.)

Albstadt
IM FELSENMEER der Schwäbischen Alb
Höhlen, Felsen, Steinbrüche  
Ausstellungsinfo  – 22. April bis 16. September 2018
Katharina Krenkel Faden, Stein, Papier
Ausstellungsinfo  – 22. April bis 16. September 2018
KARL HURMs phantastische Alb-Sichten                                                                                           
Ausstellungsinfo – bis 9. September 2018
Geschenkt!
Erwerbungen der Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V.
Ausstellungsinfo – bis Mai 2018
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt

Bad Saulgau
Walter Schels – Existentielle Fotografie
Ausstellungsinfo –  vom 17. Februar bis 22. April 2018
Öffnungszeiten:  Di – So, Feiertag 14 – 17 Uhr
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau

Bad Schussenried
Du bist Kunst
– Staffel 2
Ausstellungsinfo –  bis 4. November 2018
Öffnungszeiten: Di -Fr von 10-13 Uhr und 14-17 Uhr
Sa + So + Feiertag von 10-17 Uhr
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)

Bad Waldsee
Kees Tillema – Akt-Fotografie
Ausstellungsinfo – bis 22. April 2018
Jörg Bach  – Stahlplastiken
Ausstellung – vom 06. Mai bis 24. Juni 2018
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr
Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

Axel Otterbach „Zuerst das Modell“
Ausstellung vom 18. März bis 3. Juni 2018
Ort: Museum im Kornhaus Bad Waldsee, Hauptstraße 40 (Rathausplatz), 88339 Bad Waldsee

Bad Wurzach
Pater Egino Manall – Gemälde
Ausstellung – bis 30. September 2018
Öffnungszeiten: So + Fe von 14 – 17 Uhr
Ort: Leprosenhaus, Ravensburger Str., 88410 Bad Wurzach

Biberach an der Riss
Luis Dilger – cities and trails – digitale Graphik
Ausstellung – bis 13. April 2018
Lothar Quinte: Gegenwelt
Ausstellung – vom 27. April bis 29. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Carl von Ebersberg (1818-1880) – Der Maler von Sisi’s Schwester
Ausstellungsinfo – vom 28. April bis 7. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr; Do 10 – 13 Uhr und 14 – 20 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr
Ort: Museum Biberach, Museumstraße 6, 88400 Biberach an der Riß

Susan Stadler – Malerei
Ausstellung – bis 21. April 2018
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30 – 12.30 Uhr und 14 – 18 Uhr; Sa 9.30 – 13 Uhr
Ort: Galerie Uli Lang, Pfluggase 9, 88400 Biberach


Burgrieden-Rot

Formen der Natur : Pure Nature Art
und Maximilian Prüfer
Ausstellungsinfo  – bis 3. Juni 2018
Ort: Museum Villa Rot + Kunsthalle Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental
Michael Danner Skulpturen, Malerei und Installation
Ausstellung – bis 6. Mai 2018
Die Galerie Schrade Schloß Mochental bleibt vom 19.12.17 bis 05.01.18 geschlossen.
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen


Isny

Friedrich Hechelmann
Dauerausstellung
Axel Otterbach – Schein & Sein
Ausstellung bis 3. Juni 2018
Öffungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So+Fe 11-18 Uhr
Ort: Kunsthalle / Städtische Galerie im Schloss, Schloß 1, 88316 Isny im Allgäu


Leutkirch
Face to Faith – Mount Kailash Tibet

Fotografie von Samuel Zuder
Ausstellungsinfo – bis 31. April 2018
Weitere Ausstellungen
Öffnungszeiten: Mo 9-18 Uhr; Mi 14-18 Uhr, Do 10-12 + 14-19 Uhr,
Fr 14-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, So  geschlossen
Ort: Galerie im Kornhaus in Leutkirch im Allgäu

Bernadette Maier
Ausstellungsinfo – bis 8. April 2018
Dorothea Schrade in der Galluskapelle
Ausstellungsort – bis 21. Mai 2018
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler, In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Lindau
August Macke – Flaneur im Garten der Kunst
Ausstellungsinfo – bis 26. August 2018
Öffnungszeiten: Mo-So von 10 – 18 Uhr
Ort: Stadtmuseum Lindau – Haus zum Cavazzen, Marktplatz 6, 88131 Lindau

Memmingen
Edgar Leciejewski: Welt im Kopf
Ausstellungsinfo – bis 13. Mai 2018
Martin Newth: Rezension — Skulptur, Objekt, Apparat
Ausstellungsinfo – bis 3. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen


Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch

Obermarchtal
Dieter Gassebner und Ursula Sihler-Steidl
Skulptur, Malerei, Zeichnung
Ausstellungsinfo  – vom 8. April bis 20. Mai 2018
Öffnungszeiten: Sonntags von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung
Ort: Galerie im Petrushof, Maiertorweg 12, 89611 Obermarchtal

Ochsenhausen
Jürgen Batscheider – Der Mensch und das Meer
Ausstellungsinfo – vom 4. März bis 6. Mai 2018
Vorschau: Große Sommerausstellung
– Maria Innoventia Berta Hummel – Künstlerin und Klosterfrau
Ausstellungsinfo – vom 8. Juli bis 7. Oktober 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 Uhr + 14-17 Uhr, Sa, So + Fe 10-17 Uhr.
Ort: Galerie im Fruchtkasten des Klosters, Schloßbezirk 17, 88416 Ochsenhausen

Die vier Elemente
Fotografien von Manfred von Bebenburg
Ausstellung bis 20. Mai 2018
Öffnungszeiten: Di – Fr von 10 – 12 Uhr + 14 – 17 Uhr; Sa, So, Fei von 10 – 17 Uhr
Ort: Klostermuseum, Schloßbezirk, 88416 Ochsenhausen

Ravensburg
Karl Schmidt-Rottluff. Das Rauschen der Farben
Ausstellungsinfobis 8. April 2018
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

Tuttlingen
MARTIN WERNERT – Malerei
Ausstellung – vom 3. März bis 8. April 2018
KARLHEINZ BUX
über Linie – Zeichnungen und Plastik im Dialog
Ausstellungsinfo – vom 14. April bis 13. Mai 2018
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie / Kunstkreis Tuttlingen e.V., Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen

Ulm
Best of 10 Jahre
Austellungsinfo – ab 22. April 2018
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm

Tom Anholt
Ausstellungsinfo
– vom 18. Februar bis 1. April 2018
Wirksam vereinen
Ausstellungsinfo – vom 15. April bis 27. April 2018
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm

ULM – Ulmer Museum
Digitale Skulptur – Follow the Unknown
Was ist Digitale Skulptur?
Ausstellung –  bis 13. Mai 2018
41 Minuten
Ausstellung – bis 8. April
Zhuang Hong Yi
Ausstellung  bis 17. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Ulm
Birte Horn und Hartmut Landauer
Ausstellung – vom 21. April bis 19. Mai 2018
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

Weingarten
KUNST TROTZ(T) ARMUT
Ausstellung – vom 15. April bis 29. Juli 2018
Ort: Tagungshaus Weingarten, Kirchplatz 7, 88250 Weingarten

 

April 1, 2018
von upperswabia
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Ostern

Und bist Du dabei?
Osterjubel? Ostereiersuchen? Wolken Sonnen Wechsel. Regenbogen?
Es gibt Wochen, die sind so intensiv und ereignisreich, da fehlen einem die Worte um es kurz zu fassen. Daher ein Blick auf etwas ganz anderes.

Nachfolgendes Gedicht stammt von Angelus Silesius. Der Autorenname bedeutet schlesisch: Bote, Engel. Sein Geburtsname war Johannes Scheffler. Geboren und getauft wurde er am 1. Weihnachtsfeiertag 1624 und er starb mit 53 Jahren. Er war Lyriker, Theologe und Arzt. Seine lyrischen Werke werden zur Barockliteratur gezählt. Als ich es so las, so beschwingt und hoffnungsvoll – Barock?
Dem Herrn geweiht, alles frohlockend und meist beschönigend.
Naja – Jesus wurde verraten und ans Kreuz genagelt, seinem Sterben wurde zugeschaut. Und dann der Jubel.

Osterjubel

Jetzt ist der Himmel aufgetan,
jetzt hat er wahres Licht!
Jetzt schauet Gott uns wieder an
mit gnädigem Gesicht.
Jetzt scheinet die Sonne
der ewigen Wonne!
Jetzt lachen die Felder,
jetzt jauchzen die Wälder,
jetzt ist man voller Fröhlichkeit.

Jetzt ist die Welt voll Herrlichkeit
und voller Ruhm und Preis.
Jetzt ist die wahre, goldne Zeit
wie einst im Paradeis.
Drum lasset uns singen
mit Jauchzen und Klingen,
frohlocken und freuen;
Gott in der Höh sei Lob und Ehr.

Jesus, du Heiland aller Welt,
dir dank ich Tag und Nacht,
daß du dich hast zu uns gesellt
und diesen Jubel bracht.
Du hast uns befreiet,
die Erde erneuet,
den Himmel gesenket,
dich selbst uns geschenket,
dir, Jesus, sei Ehre und Preis.

(von Angelus Silesius)