Oberschwaben-Welt

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August 17, 2017
von upperswabia
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Laichinger Kletterwald

Klettern mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden von Baum zu Baum im Schatten – das macht viel sehr Spaß und dieses Jahr besuchten wir den Kletterwald in Laichingen auf der Schwäbischen Alb.

Am Eingang zum Kletterwald gibt es neben der Kasse auch einen Kiosk und überdachte Möglichkeiten für einen Imbiss. Per Pfand (Pass oder 20 Euro) gibt es einen Schlüssel zum Schließfach, in dem wir unsere Taschen verstauen konnten. Mitarbeiter halfen uns in die Gurte und es gibt Handschuhe dazu. Bei diesem Kletterpark gab es erstmals keinen Helm. Den waren wir von anderen Kletterparks in Oberschwaben und Bodensee gewohnt.

Jede volle und halbe Stunde gibt es eine Einweisung in das Sicherungssystem, das jeder Besucher absolvieren muss. Unsere Einweisungsgruppe bestand aus 50 Personen – wir hatten wohl gerade eine Besucherwelle erwischt. Trotz großer Gruppe, hatte die Mitarbeiterin ein geschultes Auge für die Besucher, ob alles passend war um nachher sicher in den Parcours zu gehen.

Im Kletterwald in Laichingen gibt es zur Sicherung ebenfalls zwei Karabiner Haken. Allerdings wird einer davon ins Drahtseil eingeführt und kann nicht mehr entfernt werden – nur an Notausstiegen oder am Ende des Parcours. Es wird nur ein Karabiner umgehackt zur doppelten Sicherung. Ein Karabiner bleibt am Drahtseil geführt. Es fühlte sich am Anfang kompliziert an, doch im Parcours hatten wir den Dreh sehr schnell raus. Kurzum – ein sehr gutes Sicherungssystem.

Während der Diskussion über die uns bekannten Systeme, stellten wir fest, dass beim blauen Kabeltrolley das Einklicken mit dem freien Karabiner nicht möglich ist. Beide Karabiner werden nur drübergelegt. Trotzdem ist die Fahrt mit der Seilbahn gesichert. Neu war, dass die Hand hinter dem Kabeltrolley als Bremse eingesetzt werden kann. Die Handschuhe hatten Noppen, so dass ein Greifen am Drahtseil schmerzfrei war und die Fahrt an den langen Seilbahnen etwas abgebremst werden kann, soweit gewünscht.

Die Parcours haben verschiedene Schwierigkeitsstufen. Drei Stunden Kletterzeit ist im Wald möglich. Wir haben drei Pfade und den Spaß-Parcours geklettert. Die Jungs haben sich an den schwierigsten Parcours gewagt und diese als anspruchsvoll empfunden. Um diese Kletterpfade zu wählen braucht es übrigens eine weitere Einführung von einem Mitarbeiter.

Insgesamt war zu beobachten, dass obwohl sehr viele Menschen im Kletterwald unterwegs waren, diese sich gut verteilt haben. Es dürfen maximal drei Personen auf einer Plattform sein. Trotzdem gab es kaum Staus. In einem Fall gab es Verzögerungen, weil Tochter und Mutter abgeseilt werden mussten. Doch war es möglich an dieser Stelle mit Hilfe einer Drehscheibe auf einen anderen Pfad zu wechseln. Die Drehscheibe ist ähnlich wie bei der Bahn. Die Weiche wurde umgestellt und so konnte der Karabiner in die andere Richtung geschoben werden. Wie schon erwähnt, einer der zwei Karabiner war nicht zu öffnen sondern blieb am Drahtseil.

Es war ein Kletterpark, den wir gerne wieder besuchen.  15 Parcours auf bis zu 16 Meter Höhe. Und mit einem knallroten Schlitten im Wald fahren, das hatten wir auch noch nicht.

Ort: Kletterwald Laichingen, Höhleweg 240, 89150 Laichingen – der Beschilderung Laichingen sowie Tiefenhöhle folgen.

Homepage Kletterwald Laichingen

Gut zu kombinieren ist ein Besuch in der Laichinger Tiefenhöhle. Diese Höhle ist die einzige begehbare Schachthöhle in Deutschland. 87 Meter geht es in die Tiefe. Die Tour dauert ca. 45 Minuten. Die Tiefenhöhle ist nur wenige Meter entfernt vom Kletterwald – der Parkplatz ist derselbe.
Homepage Laichinger Tiefenhöhle

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August 16, 2017
von upperswabia
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Dorffest Rot an der Rot

Die Gemeinde Rot an der Rot veranstaltet Mitte August ein sehr sehenswertes Dorffest. Das ganze Dorf mit seinen Teilgemeinden wie Haslach, Ellwangen, Spindelwag mit dabei. Das Dorf hat ca. 4.500 Einwohner und liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und der Mühlenstraße Oberschwaben. Seine Geschichte ist mit dem ehemaligen Prämonstratenser Kloster verbunden. Das ganze Jahr ist daher ein Besuch der Klosterkirche und auch der Dauerausstellung von HAP Grieshaber möglich.

Umgeben von diesen historischen Gebäuden ist das Dorffest. Neben einem Historischen Spiel gibt es einen Handwerkertag, ein Lagerleben und eine Oldtimerschau. Dazu ein Flohmarkt, Künstlermarkt – kurzum für die ganze Familie Programm.

Nachfolgende Bildereindrücke. Am Einzug sind der Verein Dorffest Rot an der Rot, die Wappenträger, Torwarte, Historische Gruppen, Handwerker und weitere Gruppen zu sehen. Sonntags gibt es zur Handwerkerschau auch ein Treffen von Oldtimern.

 

Der Verein Unterallgäuer Zimmerergesellen e.V. war ebenfalls auf dem Fest und zeigte, wie ein Holzstamm per Axt in einen Balken gehauen wird. Andreas Moll: „Unser Ziel ist fast schon vergessene Handwerkstechniken wieder aufleben zu lassen und an die nächste Generation weiterzugeben“.
Verein Unterallgäuer Zimmerergesellen e. V. 

 

Getroffen hab ich auch die Schwobamädels Bianca und Tanja. Die Beiden nehmen teil an der Tajik Ralley. Sie fahren für einen guten Zweck nach Duschanbe, Hauptstadt in Tadschikistan.
Hintergrund: Jedes Team muss bis zum Start der Rally im September einen Mindestbetrag von 750 € an Spenden sammeln! Dieser Betrag (je mehr, umso besser) kommt dann den beiden Hilfsorganisationen Caritas International und Hänsel + Gretel zu Gute. Wer sie unterstützen will – guck Schwobamaedla. Die Mädle freuen sich.

Ach und wer gucka will was sonst noch gibt in Rot an der Rot:  Gemeinde Rot an der Rot und zum Dorffest Rot an der Rot

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August 11, 2017
von upperswabia
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Bundesfestung Ulm – Fort Oberer Kuhberg

Kennen Sie die Bundesfestung in Ulm? Und wußten Sie, dass dort ein Konzentrationslager war?

Es ist eine Festung, die der Deutsche Bund gebaut hatte von 1842 bis 1859. Aus Sorge, dass nach dem französischen Krieg die Franzosen unter Napoleon wieder angreifen werden. Die Festung sollte Schutz für 100.000 Mann dienen. Lange gerade Mauer- und Walllinien bildeten den Festungsgrundriss. Elf Meter hohe Mauern und zahlreiche Geschütz- und Gewehrscharten sollten keinen Angriff ermöglichen. Hohe Erdwälle, erdbedeckte Dächer und auch ein Wall vor der Festung sollten Schutz bieten. Viel bedacht, ungewöhnlich im Bau und doch kaum fertiggestellt war diese Anlage militärisch betrachtet veraltet. Die Festung war nie Ziel eines Angriffs und auch nicht in Kriegshandlungen verwickelt. Die Bundes- und Reichsfestung Ulm ist heute Deutschlands größtes erhaltenes Festungsensemble.

Weitere Infos unter Festung Ulm

Die Bundesfestung Ulm ist Teil des Forts Oberer Kuhberg. Ins Innere der Festung und ins Museum kommt man an jedem ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr. Es gibt eine  bis zu zweistündige Führung. Als wir etwas später ankamen, war das Tor geschlossen (links von diesem Eingang). Also pünktlich sein.

Bundesfestung Ulm – Eingang zur KZ-Gedenkstätte (DZOK – Museum).

Ebenfalls in der Bundesfestung ist das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V. KZ-Gedenkstätte (DZOK). Dieser Ort mit Dauerausstellung ist sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ein ehrenamtlicher Guide wie Otto Benz gibt Einblick in das Gebäude und das Leben im Konzentrationslager. Das Gespräch startet um 14.30 Uhr (Eintritt 2 Euro, Winterschließung beachten. Der Ort ist kalt; es wird festes Schuhwerk und entsprechende Kleidung empfohlen)

Offene kalte lichtlose Nischen für die Inhaftierten in den Kasematten Bundesfestung Ulm

In der Bundesfestung war von November 1933 bis Juli 1935 ein Konzentrationslager des Landes Württemberg. Kein Konzentrationslager, in dem Menschen vergast und getötet wurden. Es galt eher noch als das Experimentierfeld des NS-Regimes, wie weit Menschen gedemütigt, misshandelt und gefoltert werden können. Es durften zu dieser Zeit (1933) keine Menschen zu Tode kommen, doch die Bedingungen waren alles andere als menschenwürdig. Das nationalsozialistische Regime nannte es damals Schutzhaft. Das Regime inhaftierte mehr als 600 politische und weltanschauliche Gegner. Der Widerstand sollte gebrochen werden. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ steht in leuchtenden Buchstaben im Museumsraum. Prominente wie Alfed Haag und Dr. Kurt Schumacher wurden in Einzelhaft gesteckt. Schumacher war 1930 bis 1933 sozialdemokratischer Reichtstagsabgeordneter. „Seine Rhetorik wurde gefürchtet, er hätte womöglich die anderen Inhaftierten mobilisieren können“, so Otto Benz, der die Sonntagsführung in der Gedenkstätte gab. Schumacher beteiligte sich stark für den Wiederaufbau der SPD (1945 bis 1949) und war Oppositionsführer, der Gegenpart von Konrad Adenauer.

Auszüge aus der Reichtagsrede von Kurt Schuhmacher 23. Februar 1932, vor seiner Inhaftierung:

„Es hat keinen Zweck gegen die Ungeheuerlichkeiten, die aus dem Munde der Herren Goebbels und Strasser kamen, mit einem formalen Protest anzugehen. Diese Dinge sind ja nur Teile eines ganzen Systems der Agitation (Anm: Agitation = Politische Hetze / Werbetätigkeit für bestimmte politische Ziele) …
Die ganze nationalsozialistische Agitation ist ein dauernder Appell an den inneren Schweinehund im Menschen …
Wenn wir irgendetwas am Nationalsozialismus anerkennen, dann ist es die Tatsache, dass ihm zum ersten Mal in der deutschen Politik die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelungen ist …“ (Auszüge der Rede Dr. Kurt Schuhmacher, 23.03.1932)

Dieses frühe Konzentrationslager in der Bundesfestung ist das einzige (von ca. 80), dessen Gebäude und Gelände fast unverändert ist. An diesem Erinnerungs- und Lernort lässt sich der Wandel von der ersten Demokratie (Weimarer Republik) zur NS-Diktatur nachvollziehen.

 

Link zur Website Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm

Auf dieser Webseite gibt es zudem eine Datenbank, die von 345 sicher nachgewiesenen Häftlingen Infos zur Inhaftierung, den Haftgründen sowie auch weitere Informationen zu Recherchezwecken anbietet und weiter ergänzt wird.

 

Blick auf das Museum im inneren Bereich der Bundesfestung

Bundesfestung Ulm Außenbereich

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August 8, 2017
von upperswabia
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Sandstrände in der Normandie

Die Normandie hat westlich von Le Havre sehr schöne Sandstrände entlang der Côte Fleurie und der Côte de Nacre. Die englischen Bezeichnungen der Sandabschnitte wie Sword Beach, Juno Beach, Gold Beach, Omaha Beach und Utha Beach stammen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.  Es waren die Codenamen der Alliierten (USA, England, Kanada) um Frankreich von der damaligen deutschen Besatzung zu befreien.

Unser Ziel war bei unserer Ankunft den kleinen Rundwanderweg um den Soldatenfriedhof am Omaha Beach zu gehen. Dieser lange und bei Ebbbe breiten Strand zu begehen. Im Juni, noch sehr frisch um zu Baden, war er auch oft menschenleer. Und es ist wohltuend den Wellen zuschauen, wie sie sanft auf dem Strand auslaufen. Dazu die sandigen Dünen und das grüne Hinterland mit seinen Wiesen und kleinen Wegen, die rechts und links von Hecken begrenzt werden. Sehr einladend zu Spaziergängen in der ländlichen Umgebung. Omaha Beach ist der größte Strandabschnitt. Dank der Gezeiten ist der Strand bei Ebbe sehr breit und bei Flut wenige Meter von den Dünen weg. Auf dem folgenden Bild – die Hufspuren im Sand sind später weggespült.

Omaha Beach bei Colleville-sur-Mer in der Normandie

Omaha Beach bei Colleville-sur-Mer mit unseren Reitspuren im Sand

 

 


Am Omaha Beach liegt ein Sportzentrum bei dem Fahrzeuge wie Fatbike oder Strandsegeln ausgeliehen werden kann.

Outdoor Activity am Omaha Beach bei Collville sur Mar

 


D-Day in der Normandie

Trotz der kleinen Orte, den schmalen Wegen – die Plakatierung des D-Day war sehr präsent. Und es fiel auf, dass sehr viele historische Militärfahrzeuge sich in der Region befanden. Auch die  Fahrer, Beifahrer, Mitfahrer waren nostalgisch militärisch gekleidet. Die Leere am Strand endete am Eingang zum Soldatenfriedhof. Menschen standen Schlange am Eingang, es gab Führungen, viele Menschen liefen zwischen den Kreuzen auf dem Soldatenfriedhof. Über 9000 schneeweiße Marmorkreuze stehen akkurat nebeneinander. Die sterblichen Überreste von 9.387 amerikanischen Soldaten ruhen an diesem Ort. Eine Gedenkminute wird eingeläutet. Trompetenspiel. Die Menschen stehen reglos mit Blick auf die Mahnmale gerichtet und gedenken. Am Himmel ein großes schweres dunkles Flugzeug, das über den Friedhof sehr niedrig fliegt und sein Motor dröhnt laut. Es ist eine traurige und doch angespannte Atmosphäre. Dabei ist es eine Gedenkminute.

Amerikanischer Soldatenfriedhof bei Colleville-sur-Mer

Ungewohnt ist es, wenn außerhalb des Geländes den militärisch verkleideten Menschen zugehört wird, wie sie den Plan der Alliierten rekonstruieren und analysieren. In einem Ort sahen wir vor einer Kneipe eine Sängerin im Militärkostüm aus der damaligen Zeit. Sie singt und die Zuhörer schwenken ihre Fähnchen mit. Veteranen? Kinder und Enkel der getöteten Soldaten, der Überlebenden? Am 6. Juni jährt sich dieser Tag und er wird in der Normandie gefeiert. Dazu reisen die Briten, Amerikanern, Kanadier an und es wird an den gewonnenen Krieg erinnert, den Toten gedacht und auch gemeinsam gefeiert.

Es ist ein vierwöchiger Zeitraum in dem zu diesem Thema Veranstaltungen angeboten werden. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist groß. Sie kann von einer Verkaufsmesse von historischen Militärfahrzeugen sowie Kleidung und Accessoires bis zu einem Internationelen Treffen gegen Rassismus sein.

Der nächste Link führt zu einem öffentlichen Werbevideo zum D-Day auf Facebook .
Persönlich bleibt es mir fremd, dass aus einem Krieg ein Event gemacht wird. Unangenehm empfand ich auch, als wir in einem Lokal saßen, zu Abend aßen und ein geschätzt Mitte 30 Jahre junger Herr mit Begleitung ins Restaurant hereinkommt und als erstes die Bedienung in englischer Sprache anschnauzt. Dieses Zusammenfallen, diese Diskrepanz von Tourismus, Eventkultur und Gedenktag habe ich zum ersten Mal erlebt.

Übrigens wer eine historische Dokumentation zum 6. Juni 1944 anschauen möchte – hier ein Link (Youtube) auf die Invasion im Morgengrauen – die Landung .

 

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe 1939-1945 in der Normandie

Nicht weit entfernt ist die Kriegsgräberstätte La Cambe. Mit 21.200 Gräbern ist es der größte deutsche Soldatenfriedhof in der Normandie. Der Friedhof ist einfach angelegt. Er spiegelt den Status des Besiegten wider. Im Unterschied zu den alliierten Soldatenfriedhöfen sind die Kreuze entsprechend den Vorgaben des Versailler Vertrages von 1919 in dunklem Ton gehalten. Als wir die Lebensdaten der Soldaten anschauten – viele waren noch keine 18 Jahre alt.

Deutscher Soldatenfriedhof La Cambe (1939-1945) in der Normandie

Die Zufahrt zum Soldatenfriedhof ist mit 1.200 Ahornbäumen gesäumt. Friedenspark heißt dieser Weg, der 2009 fertiggestellt wurde. Die kugelförmigen Bäume, die teilweise in dreier Reihen nebeneinander stehen tragen jeweils ein Etikett einer Familie, eines Stifters. Diese lange Allee ist von der Autobahn zu sehen.

Eine Anmerkung. In der Vorbereitung auf diesen Urlaub habe ich nicht an Krieg gedacht, doch wenn in dieser Zeit die Normandie bereist wird, kommt man an dem Thema Krieg nicht vorbei, so meine Meinung. Die Lage um vom Meer ans Land zu kommen und auch die kurze Verbindung nach England waren zu allen Zeiten optimal. Auch der Teppich von Bayeux beschreibt die Invasion der Normannen von England, die Schlacht von Hastings im Jahre 1066 n. Christus.


Pferde und die Normandie

Auch das Nationalgestüt Haras du Pin im Landesinneren besuchten wir. Das Gestüt wird auch das „Versaille der Pferde“ genannt. Die Architektur der Gebäude erinnert an das Schloss Versaille. Die Stallungen sind in Form eines Hufeisens angeordnet. Das Gestüt Haras National du Pin ist das älteste der 23 staatlichen Gestüte in Frankreich. Es sind cirka 60 Hengste, die zehn verschiedenen Rassen angehören am Gestüt. Während der Decksaison sind die Pferde meist unterwegs.
Meist donnerstags findet nachmittags eine Pferdeshow statt, die die verschiedenen Rassen und das Können der Pferde, die Reitkunst präsentiert. Zudem gibt Führungen im Gestüt, dass auch einen Blick auf die historischen Kutschen und in die Sattelkammer ermöglicht. Der älteste Rennplatz der Normandie ist ebenfalls auf der Anlage.

Nationalgestüt Haras du Pin in der Normandie

Im Museumsshop werden Führungen ins Gestüt, in die Satt sowie ins Museum angeboten. Zusätzlich gibt es donnerstags eine einstündige Pferdeshow, die einen sehr sehenswerten Überblick über die verschiedenen Rassen und das Leistungspotential des Gestüts präsentiert.

Nationalgestüt Haras du Pin in der Normandie

Webseite des Nationalgestütes Haras du Pin

In Saint-Lô ist ein weiteres Gestüt in der Normandie, das Haras National de Saint-Lô. Einige der Gebäude sind elipsenartig um einen Platz angeordnet. Vielleicht diente es zu Beginn als kleinere Rennbahn. In den Gebäuden sind meist Pferdeboxen untergebracht, dies dürften weit über 100 Boxen sein.  Das gestreifte Muster der Gebäude wirkt beeindruckend. Die Anlage wurde unter Napoléon gegründet. Die historische Anlage ist das , doch gleich angrenzend ist ein großes Areal für Veranstaltungen mit verschiedenen Reit- und Fahrplätzen sowie einer großen Halle. An unserem Besuchstag war es sehr ruhig, doch es ist zu ahnen, dass es hier regelmäßig Großveranstaltungen zum Pferdesport gibt.

Webseite des Nationalgestütes Haras de Sain-Lô.

Nationalgestüt Haras du Saint Lô in der Normandie

 

 

 

 

 

Und wir erfüllten uns auch den Traum eines Ausrittes zu Pferde entlang des Strandes und entlang den Wiesen und Weiden.


Bayeux

Bayeux mit seinem berühmten Bildteppich, der zwar nicht geknüpft aber ein besticktes 70 Meter langes und 50 Zentimeter hohes Band ist, gehört zu den touristischen Magneten in der Normandie. Dank des Audioguides (in vielen Sprachen) ist es eine kurzweilige Zeitreise ins 11. Jahrhundert anbietet. Die Art wie die Figuren damals mit Nadel und farbigen Faden „gemalt“ haben ist sehenswert.  Es beschreibt die Vorgeschichte und die Eroberung Englands durch Wilhelm des Eroberers. Wilhelm wurde 1066 in der Westminster Abbey zum englischen König gekrönt. Da im Mittelalter die Menschen oft nicht Lesen konnte wurden die Ereignisse in Bildern festgehalten – so liest sich die Eroberung Englands wie eine Bildergeschichte. Und auf Abbildung 13 wird sogar ein erigierter Penis abgebildet, die Vorfreude auf die Ehefrau oder war es die bevorstehende Schlacht, so genau weiß man es nicht.

Webseite zur La Tapisserie de Bayeux

La Tapisserie de Bayeux

 

 

Kathedrale Bayeux

Kathedrale Bayeux

Beeindruckend ist auch die Kathedrale und die guterhaltene Altstadt. Bayeux hatte großes Glück. Sie wurde von den alliierten Landungstruppen als erste befreit, daher ist das Stadtbild weitgehend verschont. Die Türme der Cathédrale Notre Dame im gotischen Stil dominieren das Stadtbild. Der Vierungsturm ist 80 Meter hoch und der Bau des Gotteshauses begann zur Zeit von Wilhelm der Eroberer. Die ältesten Bauteile gehört die dreischiffige Krypta sowie die Arkaden des Langhauses.

 

 

 

Kloster de Cerisy-la-Forêt mit Badesee und einem Skulpturenpark.


Besuch der Abbaye de Cerisy la Forêt – nahe Saint Lô

Das Kloster kann besichtigt werden. Wir suchten den Weganfang einer Rundwanderung. Ein Badesee lag nahe der Abtei umgeben von Steinskulpturen. Unterhalb des Friedhofes, gegenüber des Sees ist ein größeres Feld mit Steinskulpturen. In unregelmäßigen Abständen treffen sich dort Bildhauer*innen aus der ganzen Welt um aus einem Stück Stein ein Kunstwerk zu schaffen. Es gibt sehr schöne aufwendige Werke – für Kunstfreunde sehenswert.
Im Jahr 2017 waren erstmalig Bildhauer dabei, die mit Metall Kunstwerke schweißten, formten, gestalteten.

Am Kloster startet ein Wanderweg in das Naturschutzgebiet des seltenen goldglänzenden Laufkäfers.
Webseite zur Abbaye de Cerisy

Nahe der Abbay de Cerisela Forêt ist ein Skulpturenpark mit internationalen Steinbildhauern

 

 

 

 

 

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August 3, 2017
von upperswabia
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Stadt- und Dorffeste August September 2017

Die „Hochzeit“ der Heimat- und Kinderfeste in Oberschwaben ist im Juli. Doch es folgen noch weitere Stadt- und Dorffeste in der Region. Wer es noch nicht erlebt hat, in Rot an der Rot ist das Traditionelle Dorffest. Dieses Jahr zum 25sten Mal. Zwei Tage Ausnahmezustand. Sonntag gibt es noch eine Oldtimershow mit über 200 Fahrzeugen (Autos, Motorräder, Traktoren usw.), die mindestens 35 Jahre alt sein müssen.
Falls das eine oder andere Fest fehlt – bitte melden. Danke 🙂

Freitag, 4. August bis 7. August 2017
Stöcklefest
Ort: Festzelt in Musbach, Ebersbach-Musbach

Freitag, 4. August bis 7. August 2017
Stadtfest Erbach
mehr Infos unter Link
Ort: Innenstadt Erbach

Samstag, 5. bis Sonntag, 6. August 2017
Seefest Grünkraut
Ort: Grünkraut bei Ravensburg

Samstag, 5. August bis Dienstag 8. August
Sommerfest in Langenenslingen
Ort: Rathausplatz Langenenslingen

Samstag, 12. August 2017
Seenachtsfest Konstanz
Infos zum Seenachtsfest – das Sommerfestival am Bodensee
Mehr Info Seenachtsfest
Ort: Konstanz

Samstag, 12. August bis Sonntag, 13. August 2017
Traditionelles Dorffest
Ort: Dorfmitte in Rot an der Rot

Samstag, 12. August bis 14. August 2017
Riedfest
Ort: Ried in Pfrungen bei Wilhelmsdorf

Samstag, 12. August bis Sonntag, 20. August 2017
Allgäuer Festwoche
Programm
Ort: Festgelände in Kempten

Sonntag, 13. August 2017
Oberschwäbischer Biertag
Ort. Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach, Griesweg 30, 88427 Bad Schussenried-Kürnbach

Samstag, 19. August bis Sonntag, 20. August
39. Schloss- und Kinderfest Aulendorf
Ort: Innenstadt Aulendorf

Samstag, 26. August 2017
Stadtfest Bad Wurzach
Ort: Innenstadt Bad Wurzach

Samstag, 26. August bis 28. August 2017
Dorffest
Ort: Wilfingen

Samstag, 2. September 2017
Brunnenfest Munderkingen
Ort: Innenstadt Munderkingen

Samstag, 2. September 2017, 14 Uhr
Jakob-Fischer-Fest
Ort: Jakob-Fischer-Platz, 88416 Steinhausen an der Rottum

Samstag, 2. bis Sonntag, 3. September 2017
Traditionelles Museumsfest Wolfegg
Programminfo
Ort: Bauernhaus-Museum Wolfegg, Vogter Str. 4, 88364 Wolfegg

aus dem Archiv – Eindrücke aus dem Traditionellen Dorffest in Rot an der Rot aus dem Jahre 2014

 

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Juli 28, 2017
von upperswabia
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Kunst Ausstellungen August bis September 2017

Die Übersicht auf die Kunstausstellungen von August bis September 2017 in Oberschwaben von Ulm bis an den Bodensee.
Wenn eine Ausstellung fehlt, dann bitte eine Nachricht über Kommentar oder Email. Es wird aktualisiert. Nachfolgend eine Auswahl der Ausstellungen, die mir zugetragen oder von mir recherchiert wurden.

Achberg
entfesselt! – Malerinnen der Gegenwart
Ausstellungsinfo – bis 30. Juli 2017
Kraftquellen! –
Patenschaften zwischen historischer Sakralkunst und zeitgenössischen Positionen 
Ausstellungsinfo – vom 12. August bis 22. Oktober 2017
Ausstellungsführungen sonntags und feiertags 14.30 Uhr
Öffnungszeiten: Fr 14-18 Uhr, Sa + So + Fe – 10-18 Uhr
Ort: Schloss Achberg, 88147 Achberg

Albstadt
SPUREN WEGE LABYRINTHE
DIETHARD BLAUDSZUN (1941-2012)                                    

Sammlung Gerhard und Brigitte Hartmann
Ausstellungsinfo  – 2. Juli bis 8. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt

Allensbach am Bodensee
Skulpturenweg – Brücken bilden
Ausstellungsinfo – bis 14. Oktober 2017
Öffnungszeiten – zu allen Tageszeiten
Ort: Uferpromenade in 78476 Allensbach

Bad Saulgau
Karin Székessy – Fotografien 1957-2017

Ausstellungsinfo –  bis 11. Juni 2017
Öffnungszeiten:  Di – So, 14 – 17 Uhr, Silvester geschlossen
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau

Bad Schussenried
Gabriele Traub: Schrittzähler
Situation von kranken und behinderten Menschen im Nationalsozialismus
Ausstellung vom 9. Juli bis 13. August 2017
Schweben – Fliegen – Fallen
Ausstellungsinfo – vom 2. Juli bis 29. Oktober 2017
Themenjahr Über Kreuz
Ausstellungsinfo
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)

Bad Waldsee
Jürgen Elsner – Das Ölwunder
Ausstellungsinfo – vom 2. Juli bis 10. September 2017
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr
Hans Schüle – Fraktale
Ausstellungsinfo – vom 24. September bis 29. Oktober 2017
Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

Wolfgang Flad
Ausstellungsinfo – vom 25. Juni bis 24. September 2017
Öffnungszeiten: Fr-So, 13.30 bis 17.30 Uhr,
Ort: Museum im Kornhaus, Rathausplatz, 88339 Bad Waldsee

Biberach an der Riss
Herbert Volz :: violett über blau und gelb, Malerei – Plastik.
Ausstellungsinfo – bis 15. September 2017
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Ergül Cengiz – Somnambulistan
Vernissage am 11. August, 19.30 Uhr
Ausstellungsinfo
– vom 11. August bis 17. September 2017
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17; Sa + So 11-17 Uhr
Ort: Komödienhaus, Viehmarktplatz, 88400 Biberach an der Riss

Wasser – im Blick zeitgenössischer Künstler
Nicole Bold, Oliver Braig, Steffen Dietze, Barbara Ehrmann, Hartmut Hahn, Sven Kalb, Dieter Konsek
Ausstellungsinfo – vom 5. August bis 29. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr; Do 10 – 13 Uhr und 14 – 20 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr
Ort: Museum Biberach, Museumstraße 6, 88400 Biberach an der Riß


Ralf Bittner – süßer vogel jugend

Ausstellungsinfo bis 29. Juli 2017
Öffungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr, 14-18 Uhr
Ort: Galerie Uli Lang, Pfluggasse 9, 88400 Biberach

Burgrieden-Rot

Die Sprachen des Textilen
und Anca Munteanu Rimnic
Ausstellungsinfo – vom 23. Juli bis 8. Oktober 2017
Ort: Museum Villa Rot + Kunsthalle Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental

Per Kirkeby – Malerei und Skulptur
Ausstellungsinfo – vom 3. Juni bis zum 6. August 2017
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen

Isny
Friedrich Hechelmann – Dauerausstellung
Öffungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So+Fe 11-18 Uhr
Ort: Kunsthalle / Städtische Galerie im Schloss, Schloß 1, 88316 Isny im Allgäu

Leutkirch
Monika titelius – Installation und Fotografie
Ausstellungsinfo – vom 11. Juni bis 30. Juli 2017
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler, In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Lindau
Zwischen Himmel und Erde
Sommerausstellung Paul Klee
Ausstellungsinfo – bis 27. August 2017
Öffungszeiten Mo – So 10 – 18 Uhr
Ort: Stadtmuseum Haus am Cavazzen, Marktplatz 6, 88131 Lindau

Memmingen

NEVER ENOUGH – Monika Sprüth und die Kunst
Ausstellungsinfo – vom 19. Mai bis 3. September 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen


Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
Was mir heilig ist
– Zeitgenössische Glaubensbekenntnisse von Menschen aus dem Landkreis Sigmaringen
Ausstellungsinfo – 9. Juli bis 15. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch

Obermarchtal
Steffen Dietze – Fotografische Arbeiten
Ausstellung – vom 10. September,11 Uhr (Vernissage) bis 15. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Sonntags von 11 bis 16 Uhr
oder nach Vereinbarung
Ort: Galerie im Petrushof, Maiertorweg 12, 89611 Obermarchtal

Ochsenhausen
Große Sommerausstellung – Venedig in der Kunst
Ausstellungsinfo – vom 9. Juli bis 8. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 Uhr + 14-17 Uhr, Sa, So + Fe 10-17 Uhr.
Ort: Galerie im Fruchtkasten des Klosters, 88416 Ochsenhausen

Ravensburg
Wie love animals – 400 Jahre Tier und Mensch in der Kunst
Ausstellungsinfo
– vom 1. Juli bis 12. Oktober 2017
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

Markus Meyer – Begegnungen, Skulpturen, Objekte
Ausstellung vom 3. Juli (Vernissage 18 Uhr) bis 7. August 2017
Öffnungszeiten der Volksbank
Ort: Volksbank, Marienplatz 36, 88212 Ravensburg

Tuttlingen
SUSANNE EGLE – BEHIND THINGS
Objekte – Fotoarbeiten – Installationen
Ausstellung vom 29. Juli bis 10. September 2017
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie / Kunstkreis Tuttlingen e.V., Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen

Ulm
Herlinde Koelbl – Mein Blick
(Fotografie)
Ausstellungsinfo – vom 1. Juli bis 17. September 2017
mit beDACHt
Fotografien von Martina Dach
Ausstellungsinfo – vom 23. Juli bis 10. September 2017
Öffnungszeiten:  Mo – Sa, 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, So + Fe  11 – 18 Uhr
Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm

Best of 10 Jahre
Austellungsinfo – ab 9. April 2017
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm

Julian Schnabel
Ausstellungsinfo – bis 17. September 2017
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm

ULM – Ulmer Museum
Walt Disney – Fantasien werden niemals alt
Ausstellungsinfo – bis 15. Oktober 2017
Erwarten Sie Wunder!
Das Museum als Kuriositätenkabinett und Wunderkammer
Ausstellungsinfo – bis 17. September 2017
Artperium –
Kunst. Wert. Schätzung
Ausstellungsinfo – bis 15. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm

NACKT
Ausstellung – vom 5. August bis 2. September 2017
Thomas Putze – Menschen, Tiere und mehr…
Ausstellung – vom 9. September bis 7. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

Weingarten
Honiglieferant, Sozialwesen & Kunstobjekt
Arbeiten von Jeanette Zippel
Ausstellung bis 24. September 2017
Ort: Tagungshaus Weingarten, Kirchplatz 7, 88250 Weingarten

 

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Juli 21, 2017
von upperswabia
Keine Kommentare

Biberacher Schützenfest Historischer Festumzug Teil 2

Der historische Festzug beschreibt die Geschichte Biberachs bis zur Bismarck-Ära. Die Stadtgeschichte wird in beispielhaften Szenen vorgestellt. Die Kostüme der jeweiligen Szenen sind soweit möglich originalgetreu nachgebildet. Zudem sind mehr als 200 Gespann- und Reitpferde mit aufwendigen Geschirren und Zäumungen zu sehen.

Das Biberacher Schützenfest bildet den Höhepunkt des Biberacher Jahres. Es wird von „vor d’r Schütza“ und „noch d’r Schütza“ das Jahr umgangsprachlich eingeteilt. Historisch bedingt hat es als Schulfest im Jahre 1650 begonnen. Das Ende der Schuljahres wurde mit einem Zug zum Schützenhaus am Schützenberg gefeiert. Daher auch der Name. Mittlerweile ist es ein neuntägiges Kinder- und Heimatfest in dem zeitgenössische Themen wie der Bunte Festumzug, der Jahrgängerumzug präsentiert werden. Die Stadtgeschichte wird im Historischen Festumzug, in der Heimatstunde als auch im „Tanz durch die Jahrhunderte“ präsentiert. In diesen neun Festtagen gibt es eine Vielzahl von Aufführungen und Treffpunkten, die im Regelfall zeitbedingt nicht alle wahrgenommen werden können. Kurzum – es ist sehr sehr viel an Programm geboten.

Nicht zu vergessen ist auch die Tatsache, dass in Biberach Theater spielen eine große Tradition hat. Das Schützentheater wird seit 1819 praktiziert. Es dürfen nur Kinder und Jugendliche mitspielen. Damit zählt es zu den ältesten Kindertheatern in Deutschland.

Die nachfolgende Bilderschau zeigt den zweiten Teil des Historischen Festzuges ab der Gerber-Gruppe. Link zum ersten Teil des Historischen Festzuges

Die Gerbergruppe gehörte wie die Weber zu den wichtigsten Handwerkern in der Reichsstadt Biberach. Der Festwagen zeigt den „Weißgerberwalk“. Der dafür Pate stehenden Handwerksbetrieb gibt es noch heute, eine Rarität mittlerweile in Deutschland.

Folgende Gruppen sind dabei (nicht vollständig)
„Wieland und der Musenhof zu Warthausen“
Rokoko-Gruppe
Trommler und Pfeifer des Bischof-Sproll-Bildungszentrums
Justin Heinrich Knecht
Gruppe „Shakespeares Sturm“
Musikkapelle
Bierbrauer-Gruppe
Spielmannszug Turngemeinde Biberach
Thurn- und Taxis’sche Postkutsche mit Biedermeier-Gruppe
Gruppe „Biberacher Bürgerwehr“ mit Spielmannszug
Musikverein
Gruppe „Biberacher Volkstrachten“
Bauern-Zunft mit Erntekranz
Musikkapelle
Bauern-Gruppe Bergerhausen
Trachten-Gruppe Mettenberg mit Gruppe „Mettenberger Flachsbauern“
Gruppe „Rissegger Bauernhochzeit“
Bürgerwehr Mittelbiberach
Musikverein
Kleine historische Trachten-Gruppen (Preußen, Donauschwaben und weitere)
Trachten-Gruppe Schlesien
Zimmerer-Gruppe
Müller-Gruppe
Historischer Löschzug der Feuerwehr
Gruppe „Bürgerball in der Bismarck-Ära“
Gruppe „Räuberbande des Schwarzen Veri“

 

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Juli 21, 2017
von upperswabia
Keine Kommentare

Biberacher Schützenfest Historischer Festumzug Teil 1

Das Biberacher Schützenfest trägt seinen Namen aus der Tatsache, dass zu Beginn dieses Schulfestes im Jahre 1650 der Zug der Kinder zum Schützenhaus am Schützenberg führte. Es ist daher ein historisches Kinder- und Heimatfest.

Gleich am Anfang des Historischen Festumzuges am Biberacher Schützenfest sind die Kleinen Schützentrommler und -pfeifer zu sehen. Seit über 200 Jahren ist diese Musiktruppe dabei, sie ist die älteste Traditionsgruppe im Festumzug.

Kleine Schützentrommler und -pfeifer

 

Der zweite Teil des Historischen Festumzuges

Weitere Gruppen sind (nicht vollständig)
Königlich Württembergische Landjäger
Standartenreiter mit Biber-Standarte
Schützentrommler- und pfeifer
Schützenkönig-Paar vom „Biberschießen“
Fahnenschwinger
Staufer-Gruppe
Spital-Trommler und Spital-Gruppe
Spielleute und Vaganten des Bischof-Sproll-Bildungszentrums
Gruppe „Simultaneum“
Fanfarenzug der Mathias-Erzberger-Schule
Gruppe „Kaiser Friedrich III“
Fahnenschwinger-Gruppe
Weber-Gruppe
Färber-Gruppe
Fanfarenzug der Dollinger-Realschule
Historischer Handelszug
Musikkapelle
Gruppe „Baltringer Haufen“
Historische Bauerntanz-Gruppe
Gruppe „Stadttore der Reichsstadt Biberach“
Riedlinger Tor und Ulmer Tor
Nachtwächter im Mittelalter
Waldseer Tor und Ehinger Tor
Scharwächter-Gruppe
Renassance-Gruppe
Glocken-Gießer-Gruppe
Kleine Schützenmusik mit Spielmannszug
Gruppe der Kaiserlichen Reiter
Schweden-Gruppe
Stadtkapelle Biberach
Gaukler-Gruppe
„Wieland und der Musenhof zu Warthausen“

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Juli 21, 2017
von upperswabia
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Biberacher Schützenfest: Jahrgängerumzug 2017

Zur Tradition des Kinder- und Heimatfestes in Biberach an der Riss, genannt Schützenfest gehört der Jahrgängerumzug. Alle Personen, die in dem Jahr 40, 50, 60, 65, 70 sowie in fünfer Schritten zum 100sten einen Geburtstag haben können an diesem Festumzug mitlaufen. Die Straßen sind gesäumt mit Zuschauern, die die Jubilarin oder den Jubilar mit einem kleinen Präsent um den Hals behängen oder eine Rose überreichen. Auch kann es vorkommen, dass die Personen etwas trägt oder einen kleinen Wagen zieht, die eine Besonderheit, ein Hobby präsentiert oder einfach ein Augenschmaus darstellt.

Wer zum ersten Mal diesen Umzug sieht, ist irritiert und/oder findet es eine gute Idee. Jedenfalls es ist eine der Besonderheiten am Biberacher Schützenfest. O-Ton von der Biberacherin M. Dorner: „Es ist eine Ehre an diesem Umzug teilnehmen zu dürfen. Als Kind habe ich mich schon darauf gefreut, dass ich mit 40 Jahre am Umzug mitlaufen darf“.

Selten ist, dass ein Hundertjähriger mitläuft. In diesem Jahr führte Karl Raufeisen den Festumzug an. Er feiert seinen 100sten Geburtstag im Jahr 2017. Laut Oberbürgermeister Zeitler ist der älteste Bürger Stadt Biberach 105 Jahre alt. Dieser Bürger konnte nicht am Jahrgängerumzug teilnehmen.

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Juli 17, 2017
von upperswabia
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Bunter Festumzug Biberacher Schützenfest

Das Biberacher Schützenfest ist ein 10tägiges Kinder- und Heimatfest. Am Montag laufen tausende von Schülerinnen und Schüler der Schulen im Bunten Umzug in der Innenstadt mit.  Kreativ wurden Kostüme zu den jeweiligen Schulmottos gebastelt und genäht. Dazwischen immer wieder Musikkapellen, ebenfalls mit kreativem Outfit.

Die Kleinen Schützentrommler und-Pfeifer liefen als „Kleine Feger“ mit. Die Beavers mit ihren Cheerleadern liefen vor dem TG-Spielmannszug, der sich ebenfalls im Football-Look zeigte.

Die Mitmacher beim Schützentheater fuhren auf vier verschiedenen Wagen, die von Pferden gezogen waren mit. Das diesjährige Theaterstück des ältesten Kindertheaters in Deutschland hieß dieses Jahr „Schneewitchen und die sieben Zwerge“.

Unter dem Motto „Tanz durch die Jahrzehnte“ präsentierte sich die Schwarzbachschule. Von Abba bis zum RocknRoll kleideten sich die Kinder dazu passend. Die Braith-Grundschule hatte das Wetter im Fokus.

Die Gaisental-Grundschule wählte das Motto „Städtepartnerschaften“. Die Pflugschule wird gerade renoviert und umgebaut. Daher war es das Thema für die Schüler*innen, ob Maler oder Bauarbeiter, es muß was getan werden. Um das Thema Gegensätze kümmerte sich das Bischof-Sproll-Bildungszentrum. Schwarz-Weiß, Pechvogel oder Glückskäfer, Grünes und Rotes Ampelmännchen waren die Impulse.

Die Dollinger-Realschule wählte das Thema Film. Das Glamouröse im Filmgeschäft war im Blick. Stars, Bodyguards, der rote Teppich und „Dolliwood“ fanden ihre Präsentatoren. Und zwischendrin – die Breakdancer, die auf einem einfachen Karton ihr akrobatisches Geschick zeigten. Die Trommler des Wieland-Gymnasiums hatten den strahlendem Sonnenschein ins Outfit miteingerechnet. Sie waren in Unterhose und Krawatte gekleidet und trugen das Motto „Biertagswahl“ vor. Sie wünschten sich mehr Freibier in Biberach. Wünsche. Stark war der Auftritt der „Barbie-Girls“ – die Musiker der Kleinen Schützenmusik. Alle hatten blonder Perücken auf. Zu guter Letzt folgten die Gemeinderäte mit der Schützendirektion und bildeten den Abschluss dieses frohen und bunten Festumzuges.

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