Oberschwaben-Welt

Kultur Leben Ausflüge

November 19, 2017
von upperswabia
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Adventsmärkte Oberschwaben 2017 – Teil 1

Wie überraschend. Es schneit. Es ist November. Das Jahr neigt sich zu Ende und die Advents- und Weihnachtsmärkte beginnen schon im November. Der erste Advent ist dieses Jahr am 3. Dezember und viele der Märkte sind traditionell am selben Wochenende. „The same procedure like every year“. So im Zusammentragen der Termine und der inneren Neugier, welchen Advents- und Weihnachtsmarkt besuche ich dieses Jahr – in Oberschwaben und oder am Bodensee. Übrigens am Ende der Liste sind die Weihnachtsmärkte die über einen längeren Zeitraum aufgebaut sind.

Viel Spaß im sich „einweihnachten auf die theoretisch kuscheligste Jahreszeit“. Und falls ein empfehlenswerter Advents- und Weihnachtsmarkt fehlt … bitte ins Kommentarfeld notieren. Nachfolgend also die Termine bis zum ersten Advent. Danach folgt der nächste Überblick die nächsten Tage.

Advents-Märkte bis zum 1. Advent – meist am Wochenende

Samstag, 25. November, 10 Uhr
Adventsmarkt und Skibasar Rissegg
Ort: Bischof-Sproll-Bildungszentrum, Rißegger Str. 8, Biberach-Rissegg

Samstag, 25. November, 14 h bis Sonntag, 26. November, 11 h
Einstimmung auf den Advent
mit der weltweit längsten franziskanischen Krippe
Info
Ort: Kloster Bonlanden, Berkheim

Samstag, 25. November ab 10 h + Sonntag, 26. November ab 11 h
Advents- und Kunstmarkt
Ort: Schussenrieder Erlebnisbrauerei, Bad Schussenried

Samstag, 25. November
Lichtmomente im Klosterhof
Ort: Klosterhof, Haisterkirch bei Bad Waldsee

Samstag, 25. November von 14 bis 17 h
Adventsmarkt
Ort: Marktplatz Heggbach

Samstag, 25. November ab 11 h
33. Vogter Advents-Markt
Ort. Allgäutorhalle, Vogt

Samstag, 25. November ab 10 h
Weihnachtsmarkt
Ort: Altstadt Wangen im Allgäu

Samstag, 25. November ab 18 h + Sonntag, 26. November ab 11 h
Adventsmarkt
Ort: Mühlbachhalle Schemmerhofen

Sonntag, 26. November
Weihnachtsmarkt Dietenheim
Ort: Marktplatz in Dietenheim

Sonntag, 26. November
Adventsmarkt Waldorfschule
Info
Ort: Waldorfschule Biberach-Rindenmooser Str. 12 -14, Biberach

Mittwoch, 29. November bis Sonntag, 3. Dezember
Weihnachtsmarkt
Ort. Schloss Großlaupheim, Laupheim

Donnerstag, 30. November bis Sonntag, 3. Dezember
Weihnachtsmarkt
geöffnet ab Do + Fr 16 h, Sa 10 h, So 11 h
Ort: Klosterhof Ochsenhausen

Donnerstag, 30. November ab 16.30 h
Las Torres Weihnachtsmarkt
Ort: Dollinger Realschule Biberach

Donnerstag, 30. November bis Sonntag, 3. Dezember
Leutkircher Weihnachtsmarkt
Ort: Innenstadt, Leutkirch

Donnerstag, 30. November, ab 10 h bis Montag, 4. Dezember
Nikolausmarkt
Ort: Löwenplatz in Weingarten

Freitag, 1. Dezember, 14 h bis 2. Dezember, 10 h
Pferde- und Krämermarkt
Info:
Ort: Marktplatz, Bad Schussenried

Freitag, 1. Dezember, ab 17 h + Samstag, 2. Dezember, ab 12 h
18. Mengener Weihnachtsmarkt
Ort: Altstadt Mengen

Freitag, 1. Dezember, 16 h bis Sonntag, 3. Dezember ab 11 h
Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt
Ort: Neues Schloss, Kisslegg

Freitag, 1. Dezember bis Sonntag, 3. Dezember
11. Roggenburger Weihnachtsmarkt
(Fr + Sa 16.30 h + So 11 h)
Ort: Prälatenhof Kloster Roggenburg

Samstag, 2. Dezember, ab 10 h
Nikolausmarkt
Ort: Saalplatz Wilhelmsdorf

Samstag, 2. Dezember, 10.30 h bis Sonntag, 3. Dezember
15. Adventsmarkt
Ort: Stadtmuseum im Schlössle, Weingarten

Samstag, 2. Dezember bis Sonntag, 3. Dezember
Weihnachtsmarkt
Ort: Stadtmitte Bad Waldsee

Samstag, 2. Dezember ab 14 h bis Sonntag, 3. Dezember
Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt
Ort. Schloss Salem

Samstag, 2. Dezember ab 13 h bis Sonntag, 3. Dezember, 10 h
Advent im Turm
Info
Ort: Bachritterburg Kanzach

Samstag, 2. Dezember ab 15 h bis Sonntag, 3. Dezember
Großer Weihnachtsmarkt
Ort. Alter Schulhof Munderkingen

Samstag, 2. Dezember, 11 h
Weihnachtsmarkt Amtzell
Ort: Schlosshof Amtzell

Samstag, 2. Dezember .
Großer Nikolausmarkt Bad Saulgau
mit mehr als 100 Ständen
Ort Innenstadt Bad Saulgau

Samstag, 2. Dezember ab 15 h + Sonntag, 3. Dezember, ab 11
Wintermärchen Markt
Ort: Klosterhof Blaubeuren

Samstag, 2. Dezember, ab 13 h + Sonntag, 3. Dezember ab 11 h
Weihnachtlicher Hobby- und Handwerkermarkt
Ort: Seebachalle, Ebersbach-Musbach

Samstag, 2. Dezember ab 16 h + Sonntag, 3. Dezember ab 13 h
Nikolausmarkt
Ort: Mehrzweckshalle Delmensingen

Samstag, 2. Dezember ab 11 h
Weihnachtsmarkt Zwiefalten
Ort: Rund ums Münster Zwiefalten

Sonntag, 3. Dezember ab 11
Weihnachtsmarkt
Ort: Rathausplatz Waldburg

Advents-und Weihnachtsmärkte über mehrere Wochen

Samstag, 18. November bis 23. Dezember 2017, 11 h
Weihnachtsmarkt
Ort: Kornmarktplatz in Bregenz (A)

Donnerstag, 23. November bis Sonntag, 17. Dezember 2017
Lindauer Hafenweihnacht
Info – jeweils von Do – So von 11 h –  21 h
Ort: Hafeneinfahrt, Lindau

Freitag, 24. November bis Sonntag, 17. Dezember 2017
Christkindlesmarkt
Ort: Marktplatz Memmingen

Montag, 27. November bis Freitag, 22. Dezember 2017
Ulmer Weihnachtsmarkt
Info – täglich von 10 bis 20.30 Uhr
Ort. Münsterplatz Ulm

Dienstag, 28. November bis Freitag, 22. Dezember 2017
Mittelaltermarkt & Weihnachtsmarkt
Info – täglich von 11 bis 20.30 Uhr
Ort: Altstadtbereich Esslingen

Dienstag, 29. November bis Freitag, 22. Dezember 2017
Weihnachtsmarkt
Ort: Rathausplatz, Altstadt, Kempten

Mittwoch, 30. November bis Freitag, 22. Dezember 2017
Weihnachtsmarkt am See
Info – täglich von 11 bis 20 Uhr
Ort: Altstadt bis Hafen in Konstanz

Freitag, 1. Dezember bis Mittwoch, 20. Dezember 2017
Christkindlesmarkt
Info – täglich von 11 bis 20 Uhr
Ort: Marienplatz Ravensburg

Freitag, 1. Dezember bis Freitag, 22. Dezember 2017
Bodensee Weihnacht Friedrichshafen
Info – geöffnet Mo-Do von 12-20 Uhr, Fr-So von 11-20 Uhr
Ort: Buschhornplatz Friedrichshafen

Freitag, 1 Dezember bis Sonntag, 10.Dezember 2017
Adventszaubermarkt
Info –  wochentags ab 17 h, Sa+So ab 12 h
Ort: Riffelhof, Fesselweg 19, Burgrieden

Samstag, 2. Dezember bis Sonntag, 17. Dezember 2017
Christkindlesmarkt Biberach
Info – täglich von 11 bis 20 Uhr
Ort: Marktplatz Biberach an der Riß

Sonntag, 3. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018, täglich 17 h – 21 h
Weihnachtshaus Untersulmentingen
Info – beleuchtetes Haus, täglich von 17 bis 21 Uhr
Ort: Weihnachtshaus, Abt-Denzel-Weg 10 Untersulmetingen

 

 

 

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November 11, 2017
von upperswabia
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„Der Mensch ist gut“ von Erich Kästner

Es war eine bewegende Woche. Auch im kleinen und großen Kosmos irgendwo in Oberschwaben. Daher etwas Nachdenkliches, Besinnliches. Im Nachhang der Biberacher Filmfestspiele fällt mir wieder der eine oder andere Kurzfilm ein – auch vom vergangenen Jahr. Da lief der Kurzfilm, der international auf Festivals in Cannes, Grenoble, Barcelona, Biberach nominiert war und den unaufgeregten Titel trägt: „Wert der Arbeit“. Nachfolgend der Link zum Trailer des Kurzfilms auf Vimeo. Sozusagen der Kurzfilm vom Kurzfilm. 😉 Ein sehr guter Film.

Für ein anderes Projekt schaute ich einen Kinderfilm an und stolperte über den Autor Erich Kästner. Dabei entdeckte ich zufällig dieses Gedicht, dass ich nicht kannte und irgendwie hatte ich auch vergessen, dass er nicht nur Kinderliteratur schrieb.
Ziemlich alt ist der Text, aus dem Jahre 1928. Und wer der sonoren Stimme zuhören möchte, folge weiter den Zeilen und kann zuhören.
Irgendwie bittersüß – oder?

Von Erich Kästner

Der Mensch ist gut! Da gibt es nichts zu lachen!
In Lesebüchern schmeckt das wie Kompott.
Der Mensch ist gut. Da kann man gar nichts machen.
Er hat das, wie man hört, vom lieben Gott.

Einschränkungshalber spricht man zwar von Kriegen.
Wohl weil der letzte Krieg erst neulich war …
Doch: Ließ man denn die Krüppel draußen liegen?
Die Witwen kriegten sogar Honorar!

Der Mensch ist gut! Wenn er noch besser wäre,
wär er zu gut für die bescheidne Welt.
Auch die Moral hat ihr Gesetz der Schwere:
Der schlechte Kerl kommt hoch – der Gute fällt.

Das ist so, wie es ist, geschickt gemacht.
Gott will es so. Not lehrt bekanntlich beten.
Er hat sich das nicht übel ausgedacht
und läßt uns um des Himmels willen treten.

Der Mensch ist gut. Und darum geht´s ihm schlecht.
Denn wenn´s ihm besser ginge, wär er böse.
Drum betet: Herr Direktor, quäl uns recht!
Gott will es so. Und sein System hat Größe.

Der Mensch ist gut. Drum haut ihm in die Fresse!
Drum seid so gut: und seid so schlecht, wie´s geht!
Drückt Löhne! Zelebriert die Leipziger Messe!
Der Himmel hat für sowas immer Interesse. –
Der Mensch bleibt gut, weil ihr den Kram versteht.

 

 

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November 5, 2017
von upperswabia
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Biberacher Filmfestpiele Preisträger 2017

Die Preisträger der 39. Biberacher Filmfestspiele stehen fest. Bei 64 Filmen ist es unmöglich alle Filme gesehen zu haben. Daher bleibt es bis zum Schluss spannend, welcher Film ein Preis erhält. Dieses Jahr wurde die Eröffnungsfeier auf den Dienstag, 31. Oktober, den Reformationstag und außerordentlichen Feiertag, gelegt. Die Cineasten hatten also einen zusätzlichen Tag um Filme zu sehen. Fünf verschiedene Filme kann ein begeisterter Film am Tag anschauen. In vier Kinosäalen, die alle in einem Hause sind, laufen die Filme gleichzeitig. Es braucht daher Organisation, welcher Film zu welcher Zeit angeschaut werden kann. Doch dieses Jahr wurde der bisherige Besucherrekord erhöht auf 15.000 Besucher.

Übrigens Bedingung für die Nominierung im Publikumsfestival ist, dass der Film offizell noch nicht im Fernsehen oder im Kino gezeigt wurde. Der Film darf allerdings auf anderen Festivals schon gelaufen sien. Übrigens ein Publikumsfestival bedeutet, dass jeder die Möglichkeit hat am Festival teilzunehmen. Es gibt auch Festivals, da erhalten nur Filmschaffende, Filmkritiker oder Menschen, die berufsbedingt in der Filmbranche tätig sind, einen Zutritt. Ebenfalls ein besonderes Erlebnis ist in Biberach, die Filmschaffenden nach dem Film im Kinosaal befragen zu können. Das ist ein Zusatznutzen, ein Erlebnis, dass so manchen Film in einem anderen Blickwinkel zeigt.
Neu wurde dieses Jahr die Kategorie der Mittellangen Filme aufgenommen. Hier handelt es sich um Filme die zwischen 35 und unter 60 Minuten lange sind.

Folgende Preise wurden vergeben:

GOLDENER BIBER

Der Goldene Biber geht an den besten Spielfilm und ist dotiert mit 8.000 Euro. Eine fünfköpfige Jury (Jürgen Bretzinger, Bastian Cleve, Didi Danquart, Hans Geißendörfer und Jakob Pochlatko) einigten sich auf den Film FREMDE TOCHTER von Regisseur Stephan Lacant.

Filminhalt:
Die 17-jährige Lena verliebt sich in Farid, einen Moslem. Als sie ungewollt schwanger wird, freundet sie sich mit der Idee an zum muslimischen Glauben überzutreten. Die Mutter von Hannah versucht sie davon abzuhalten. Die Eltern von Farid nehmen Lena und ihren Glaubenswechsel nicht ernst.

Begründung der Juroren (Auszug):
Der Filmhat die Juoren mitten ins Herz getroffen. Kein Wohlfühlkino. Ein Film mit politischer Relevanz. Realistisch bis zur Schmerzgrenze. Zum Mitfühlen, Mitleiden, fast zum Verzweifeln. Eine vielschichtige Auseinandersetzung zwischen westlich-christlicher Lebenshaltung und dem Islam.


DEBÜT-BIBER  &  SCHÜLER-BIBER

Der Debüt-Spielfilm-Gewinner, dotiert mit 3.000 Euro wurde von den Juroren Robert Buchschwenter, Dr. Wladimir Ignatovski und Mareille Klein gewählt und heißt:  BACK FOR GOOD (Regie: Mira Spengler).
Dieser Film wurde unabhängig davon auch von der Schülerjury (Regina Grimm, Lena Kächerle, Marlene Liz Olenberg, Daniel Merkel, Maximilian Quast) zum Gewinnerfilm gekürt. Der Schülerbiber ist dotiert mit 3.000 Euro.

Der Film handelt von drei Frauen. Monika, die Mutter, Angie, die ältere Schwester und Reality TV Sternchen und Kiki das Nesthäckchen sind eine Familie. Angie kommt nach einem Drogenentzug ins verhasste Heimatdorf zurück, die pupertierende Schwester Kiki hat Epilepsieanfälle und bekommt von ihrer Mutter einen Schutzhelm verpaßt. Kiki wird gemobbt. Die Schwestern beginnen sich gemeinsam aus ihrer Isolation herauszustrampeln. Was anfänglich nach einer Katastrophe aussah, entwickelt sich zu einer Chance für die Frauen.

Begründung der Juoren Debüt-Biber (Auszug)
Eine Figur tritt aus dem Scheinwerferlicht in den ungeschminkten Alltag und lernt Verantwortung für sich und ihre Nächsten zu übernehmen. Besonders das feine und lebendige Spiel der Hauptdarstellerin macht diese Entwicklung packend. Der Film überzeugt durch ein gutes Drehbuch, eine unaufdringliche, präzise Inszenierung und hervorragende Leistung von Kim Riedle.

Begründung der Juoren Schüler-Biber (Auszug)
Der Film profilierte sich durch die hervorragenden schauspielerischen Leistungen sowie seiner abwechslungsreichen Story. Die Protagonisten erschienen uns sehr überzeugend und sie durchliefen im Verlauf der Geschichte eine komplexe und authentische Charakterentwicklung.


FERNSEH-BIBER

Bester Fernsehfilm, Fernsehbiber wurde der Eröffnungsfilm DIE NOTLÜGE. Regie führte Marie Kreutzer.
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. In der Jury waren Jochen Nickel, Daniel Reich, Marco Wiersch.

Filminhalt: Hubert hat eine neue Freundin. Seine Exfrau mit seinen zwei Töchtern hat einen neuen Freund, von dem sie ein Kind erwartet. Das Patchwork-Leben funktioniert mittlerweile recht gut. Als Huberts Mutter Geburtstag hat, sind alle eingeladen. Doch die herzkranke Damen soll geschont werden und spielt ihr das alte Familienleben vor. Am Ende sind alle erschöpft von den Lügen und es kommt die Wahrheit heraus.

Begründung der Juoren (Auszug)
Aus einer kleinen Ausgangssituation gelingt es dieser Komödie etwas Unmöglihces. Mit lebensnahen, emotional glaubwürdigen Alltagsfiguren einen  Gag auf den nächsten folgen zu lassen. Schauspieler, die einen ebenso großen Sinn für komödiantisches Timing wie für emotionale Wahrheiten beweisen.

Weitere Infos zum Film


DOKU-BIBER

Den Doku-Biber erhielt die Dokumentation ALGO MÍO – Argentiniens geraubte Kinder von den Regisseurinnen Jenny Hellmann und Regina Menning. In der Jury waren Klaus Becker, Michael Chauvistre, Silvia Häselbarth). Das Filmteam von Beer Brothers hat einen Preis in Höhe von 3.000 Euro gewonnen.

Handlung: Hilario und Catalina gehören zu den jüngsten und wehrlosesten Opfern der argentinischen Militärdiktatur. Beide wurden als Babys geraubt und regimetreuen Familien gegeben. Die eigenen Eltern der Babys waren Gegner der Diktatur. Davon erfahren die beiden erst als Erwachsene. Während Catalina im Gericht gegen ihre Zieheltern aussagt, verteidigt Hilario die Eltern seines Herzens.

Begründung der Juoren (Auszug)
Die Filmemacherinnen nehmen uns mit auf eine Entdeckungsreise in die innere Zerrissenheit der Protagonisten. Sie sehen genau hin, zeigen unerwartete Wendungen und lassen uns Konflikte und menschliche Abgründe hautnah erleben. Den Filmemacherinnen gelingt es, die moralische Bewertung allein dme Zuschauer zu überlassen. Ein Blick auf die Wirklichkeit, der ohne politische Rücksichtnahme auskommt.

Link zum Crowdfunding Video mit Jenny Hellmann und Regina Menning (Hintergründe zu diesem Projekt)

Link zum Trailer von Algo mío – Argentiniens geraubte Kinder 

 

KURZFILM-BIBER

Der Kurzfilmbiber ging an WATU WOTE

Auf den Biberacher Filmfestspielen gibt es drei Kurzfilmblöcke in denen jeweils fünf bis sechs Kurzfilme gezeigt werden. Gewinner ist 2017 der Film „WATU WOTE“ von Katja Benrath. Die Juroren waren Wilfried Hippen und Douglas Wolfsperger. Der Preis wurde dotiert mit 2.000 Euro. Übrigens wurde dieser Film schon für den Studentenoskar in Los Angeles nominiert.

Handlung: Seit Jahrzehnten wird Kenia von Terroranschlägen der islamischen AlShabaab erschüttert. Zwischen den Christen und Muslimen wachsen Angst und Misstrauen. Bis im Dezember 2015 den Passagieren eine Reisebusses en beispielloses Zeugnis der Menschlichkeit gelingt.

Begründung der Juoren (Auszug)
Die Filmemacher wollten unbedingt einen postkolonialistischen Blick auf das afrikanische Land vermeiden. Das Drama ereignete sich vor zwei Jahren. Die Filmemacher recherchierten ausführlich vor Ort. Der Film ist wahrhaftig und sehr bewegend. Im Film werden menschliche Tugenden wie Courage, Solidarität und Mitgefühl gefeiert, die die Grenzen von Religion, Ideologie und Ressentiment überwinden können.

Nachfolgend der Trailer zu dem 22minütige Kurzfilm.

 

Ü-60-BIBER

Zusätzlich gab es dieses Jahr einen Preis für die Mittellangen Filme. Diese Filmkategorie nahm Intendant Adrian Kutter erstmalig auf in das Festivalprogramm. Dafür gibt es in Deutschland bisher noch keine Auszeichnung. Diese nominierten Filme waren zwischen 35 und 46 Minuten lang.

Der Ü-60-Biber ist dotiert mit 2.000 Euro. In der Jury waren wie im Kurzfilm Wilfried Hippen und Douglas Wolfsperger.

Gewinnerfilm ist NADRYW (Regisseurin Katja Ginnow)

Handlung: Als der 10-jährige Juri von seiner Lehrerin erfährt, dass er mit dem Ende der DDR auch keine Pioniere mehr gibt, beschließt er den westdeutschen Theaterregisseur Armin zu entführen, um damit von Helmut Kohl die DDR zurück zu erpressen. So möchte er doch noch sein rotes Pioniertuch bekommen.

Begründung der Juoren (Auszug)
Der Film ist eine märchenhaft satirische Zeitreise in das Deutschland der frühen 90er Jahre und es gelang den Filmemachern deshalb so gut, diese vergangene Welt heraufzubeschwören. Den Film durchzieht ein anarchistischer Humor und er ist so prall gefüllt mit kreativen Ideen, dass diese auch noch in Vor- und Abspann überschwappen.

PUBLIKUMS-BIBER

Neben der Schülerjury gibt es die Publikumsjury. Sie vergibt den Publikumsbiber, der mit 2.000 Euro dotiert ist.
Der Publikumsbiber wurde an den Film „SCHNEEBLIND“ von Regisseur Arto Sebastian vergeben.

Handlung:
Schneeblind spielt im Winter des Jahres 1946 im Schwarzwald. Der 16-jährige Peter ist blind und ist mit seinem Vater Heiner, einem ehemaligen SS-Offizier auf der Flucht. Der schwer verwundeten Karl soll sie über die schweizerische Grenze bringen, doch Karl stirbt vorher. Heiner bringt den toten Karl zu dessen Familie auf einen abgelegenen Hof im Schwarzwald. Sie hoffen dort, dass das Versprechen von Karl doch noch eingelöst wird. Doch es passieren schicksalhafte Ereignisse.

Begründung der Juoren (Auszug)
Der Film beeindruckt als düsteres und bildgewaltiges Kammerspiel. Hervorragende Schauspieler bestechen auch in stillen Momenten mit starker Präsenz. Gepaart mit einer mutigen Kameraführung und stimmungsvoller Musik zeigt uns der Film durch die historische Brille, dass in Extremsituationen mancher Mensch bereit ist über Leichen zu gehen.

 

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November 5, 2017
von upperswabia
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Geschlängelt – Schlangenmotive in der Jetztzeitkunst

In der Galerie Pro Arte in Biberach, die Kunststiftung der Kreissparkasse Biberach, werden jährlich fünf bis sechs Ausstellungen der zeitgenössischen Kunst für die Öffentlichkeit ausgerichtet. Die Kunstwerke werden von den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern meist in einer fast zweimonatigen Einzelschau gezeigt. Im Herbst gibt es eine Gruppenausstellung, die einem Thema gewidmet ist. Im Jahr 2017 ist es das Motiv der Schlange in der Kunst.

Die Schlange hatte schon immer eine faszinierende Wirkung auf den Menschen. Im Paradies war sie die Verführerin. In der Medizin ist die Schlange, die sich um den Äskulapstab windet das Symbol für ärztliche und pharmazeutisches Wissen. Die Schlange wurde in der griechischen Mythologie als Fruchtbarkeitssymbol dargestellt.

In der Ausstellung am Ulmer Tor in Biberach wird von 13 Kunstschaffenden ihre Inspiration zum Thema Schlange gezeigt. Ein Werk der französisch-schweizerischen Malerin, Niki de Saint Phalle, die 2002 verstarb, ist in der Ausstellung ebenfalls zu sehen. Unter den weiteren zwölf Künstlerinnen und Künstler sind renommierte Kreative, die teilweise oberschwäbische Wurzeln haben. Es sind Arbeiten von Horst Antes, Till Augustin, Elvira Bach, Jörg Bach, Martha Bilger, Wolfgang Flad, Hans Lankes, Sigrid Münch-Metzner, Hermann Schenkel, Markus F. Strieder, Tina Tahir und Rudolf Wachter zu sehen. Die Gruppenausstellung zeigt unterschiedlichen Assoziationen zum Thema Schlange.

Blick in die Ausstellung „Geschlängelt“ – mit Werken von Jörg Bach und Markus F. Strieder

Jörg Bach ist ein Bildhauer. Seine Schlangenformen sind aus Stahl und sind verwickelt, gerollt, gewunden oder langgestreckt. Er legt seinen Duktus auf die faszinierende Form, die ein Schlangenkörper einnehmen kann. Ebenfalls zu sehen sind seine zweidimensionalen Frottagen. Diese zeichnerische Methode bildet die Oberflächenstruktur eines Objektes auf einem Zeichengrund ab. Zweidimensionalität versus Skulptur.

Hermann Schenkel ist ein Zeichner. Er malt auch. Seine Konturen, seine Linien, seine Art wie er den Strich zieht sind Hermann-Schenkel-Like und unverkennbar. Sein Motiv ist der Mensch in seiner Belanglosigkeit, seiner Erotik, seiner Eitelkeit. Die Blicke der gezeichneten Gesichter sind meist kokettierend, frech aber auch einsam, entrückt oder introvertiert. In seinen Arbeiten steht sehr oft der Mensch im Mittelpunkt. Die Schlange scheint eher das Beiwerk zu sein, eine Körperlichkeit die um die Gunst des Menschen wirbt.

Blick in die Ausstellung „Geschlängelt“ mit Werken von Hermann Schenkel

Auch eine Holzskulptur von Rudolf Wachter (gestorben im Jahr 2011) ist in der Ausstellung. Es wurde aus einem Holzstammteil eine nicht enden wollende Windung herausgearbeitet. Ohne den Ausstellungstitel wäre es möglicherweise als Schlangenkörper nicht assoziiert worden. Nachdenkenswert ist, ob ein schlangenförmiger Körper immer einen Anfang und ein Ende hat.

Martha Bilger zeigt in ihren Fotografien einen anderen Blick auf Fäden, die sich gewunden im Bild andeuten. Eng, zart, schwirrend, unscharf. Die schlangenförmigen Konturen verlocken das Auge zu einem Ratespiel.

Der Elefant, der auf die Schlange tritt. Der Scherenschnitt von Hans Lankes zeigt den Elefanten eher leicht und schwebend, während die Schlange platt getreten sich unter Qualen windet.

Markus F. Strieder hat als Stahlbildhauer die symbolische Schlange vom Boden aufsteigen lassen. Keck steht sie im Raum. Trotz Stahl wirkt sie leicht, das Kopfteil wirkt angriffslustig. Jederzeit nach vorne züngelnd schnellend. Dabei ist es eine schwere unverrückbare Stahlskulptur, die allerdings leicht und sehr dynamisch wirkt.

Die Ausstellung ist noch bis 24. November 2017, von Dienstag bis Freitag von 13.30 bis 17 Uhr zu sehen. Zur Ausstellung gibt es einen Katalog zu erwerben.
Link zur Hompage pro Arte
Ort: Stiftung KSK BC – pro Arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Blick in die Ausstellung „Geschlängelt“

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Oktober 29, 2017
von upperswabia
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Besuch der Synagoge Ulm

Synagoge Ulm

Führung und Besuch der Synagoge in Ulm ist im Regelfall nur mit Anmeldung als Gruppe möglich. Rabbiner Shneur Trebnik begrüßte unsere Gruppe. Dabei haben wir gelernt, dass es in der Synagoge ungewöhnlich ist, sich per Händedruck zu begrüßen. Wobei dies bei größeren Gruppen selten praktiziert wird, egal ob Synagoge oder nicht. Rabiner Trebnik sagte, dass sich nur Männer die Hand reichen und Frauen reichen nur Frauen die Hand. Im Empfangsraum erhielten die Männer eine Kippah, eine kleine Kopfbedeckung um den Gebetsraum betreten zu können.

Die Synagoge steht in Ulm nahe dem Schwörhaus in Ulm. 2012 wurde das quadratisch wirkende Gebäude fertiggestellt. Die Synagoge beherbergt den Raum für das Gebet sowie weitere Räume für kulturelle Angebote. Es ist zudem Lehrhaus für die jüdische Gemeinde. Rabiner Trebnik sagt, dass für Veranstaltungen alle Menschen willkommen sind.

Er lebt seit 17 Jahren in Deutschland und gab der Besuchergruppe Einblick wie der Gottesdienst von jedem gestaltet werden kann, sofern er die Gebote und Verbote einhält. Es sei im jüdischen Glauben nicht notwendig ein Studium zu haben, um vor der Gemeinde zu sprechen. Auch darf jeder gläubige Jude aus der Thora lesen. Die Thora besteht aus den fünf Büchern Moses. Die jüdische Gemeinde Ulm sammelt derzeit Geld um eine weitere Thorarolle zu kaufen. Eine Thora wird von Hand geschrieben, Wort für Wort. Auf die Frage einer Besucherin, ob der Preis in Höhe von 30.000 Euro korrekt ist, antwortete der Rabiner: „Eine Person ist ein Jahr mit dem Schreiben der Thora beschäftigt – folglich ist es der Wert eines Jahreseinkommens. Je nach Handschrift und Ausarbeitung variieren die Preise für eine Thora zwischen 25.000 und 50.000 Euro.“

Für einige der Besucher war es ein neuer Aspekt, dass nach dem zweiten Weltkrieg cirka sechstausend Juden unterwegs in Westeuropa waren. Sie kamen aus dem Osten nach Westeuropa zurück um Europa zu verlassen. Deutschland war sozusagen das Sprungbrett in Länder wie USA und Israel. Anfang 1950 gab es in Ulm fünf bis sieben und in Neu Ulm zwei Juden. Auch einen Blick in die Ulmer Geschichte zeigte Rabiner Trebnik. Die heutige Synagoge steht nicht weit entfernt von der letzten Synagoge in Ulm. Diese wurde wie viele Synagogen in der Reichspogromnacht angezündet und zerstört. Trebnik erwähnte, dass die Originalrechnung für das Entsorgen des Schuttes an die jüdische Ulmer Gemeinde im Museum ausgestellt ist. Auch ein Grabstein mit der Jahreszahl 1337 von einem jüdischen Friedhof ist im Museum. Dieser Friedhof war nah an der Stelle, wo heute das Rathaus steht. Der Grundstein für das Münster wurde übrigens 40 Jahre später gelegt.

Heute leben in Deutschland laut Rabiner Trebnik ca. 200.000 Juden. Einige der Besucher hatten viel mehr geschätzt. Das Einzugsgebiet der jüdischen Gemeinde reicht von Heidenheim bis Biberach an der Riß und vereint 500 Mitglieder. Die nächsten Gemeinden sind Stuttgart und Augsburg. Ebenfalls neu war, dass ein Kind nur dann von Geburt Jude oder Jüdin sich nennen kann, wenn die Mutter jüdischen Glaubens ist. Es gibt keine Taufe, wie im Christentum. Und auch wenn der Vater Jude ist, ist es ein Weg des Lernens und Engagements um Mitglied der jüdischen Gemeinde zu werden.

Anmeldung für Gruppen zur Syngogen-Führung: Anmeldung

Homepage der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg

Ort: Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg K.d.ö.R. (IRGW), Weinhof 2, 89073 Ulm

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Oktober 19, 2017
von upperswabia
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Goldener Herbst in Oberschwaben

Wow. Diese Woche war golden. Smmerlich warm und der Wald leuchtet in herbstlichen Farben. Jedenfalls habe ich versucht soviel wie möglich draußen in der Natur zu sein. Und ohne Kamera geh ich ja fast nicht aus dem Haus. Daher ohne lange Worte … Bilder anschauen.

Herbst nahe dem Wettenberger Ried

 

Blick auf den Liegewiese des Ummendorfer Badesees

Giftige Herbstzeitlose

Beim letzten Mal war das ein Weg- nun ein umgestürtzer Baum

Folge dem Weg – Rundweg im Ummendorfer Ried

Solange dürfte der Baum noch nicht umgenaggt worden sein – Biber in der Nähe

Herbstlaub im Ummendorfer Ried

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Oktober 10, 2017
von upperswabia
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Erntedankteppich Ummendorf 2017

Im Jahr 2017 wurde in der Ummendorfer Pfarrkirche St. Johanes Evangelist von acht Frauen der Heilige Antonius mit Kind aus Samen gemalt.
Das Team um Carmen Jans ist das ganze Jahr aufmerksam für Ideen, die am alljährlichen Erntedankbild verwendet werden kann. Dieses Jahr brachte Carmen Jans das Motiv vom Lago Maggiore mit. Sie entdeckte dort ein Fensterbild in einer Kirche, fotografierte es und druckte es vergrößert zu Hause aus. Diese Idee diente als Vorlage für das diesjährige Erntedankmotiv „Heiliger Antonius“. Für die Arbeit wurden Materialien wie getrocknete Kornblumen, Lavendelblüten, Bohnen, Linsen verwendet. Das Bild ist bis zum 25. Oktober in der Ummendorfer Kirche, nahe Biberach zu sehen. Übrigens, der Heilige Antonius mit einem Kind auf dem Arm gilt als Beistand,  Ansprechpartner, wenn Dinge verloren wurden.

Das Gebet, das Gespräch, die Bitte lautet:
Heiliger Antonius, du kreuzbraver Mann, führ mich dahin, wo ich … verloren habe.

Es gibt viele wundervolle Geschichten, von Menschen die berichten, dass ihnen geholfen wurde. Ist es Ihnen/Dir auch schon so ergangen?
Gerne nachfolgend als Kommentar.

Erntedankteppich in der Kath. Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Ummendorf nahe Biberach an der Riss (Foto ivk)

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Oktober 3, 2017
von upperswabia
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Adolf Hölzel: „Mit Religion kann man nicht malen“

Vor Jahren fiel mir in einer Galerie ein kleines Krippenbild auf. Harmonisch farbig abstrakt war es gemalt. Es stammte von Adolf Hölzel. Dieser Künstlername war mir bisher unbekannt und er erweckte meine Aufmerksamkeit, da dieses Bild zu einer Zeit gemalt wurde in der abstraktes Malen  kein Thema war. Hölzel wurde wie Vincen van Gogh im Jahr 1853 geboren. Als Kandinsky das Licht der Welt erblickte war Hölzel 13 Jahre alt. Kurzum er war mit seiner künstlerischen Entwicklung dem Zeitgeist weit weit voraus.

Hölzel wurde 1905 als Professor an die Königliche Akademie der bildenden Künste in Stuttgart berufen. Viele seiner Schülerinnen und Schüler wurden bekannter als er. Hölzel gilt als Vorkämpfer der Abstraktion und Wegbereiter der Moderne. Laut Überlieferungen konnte er es nicht leiden, wenn er als Maler der Religion betitelt wurde. Sein Zugang zur Religion war nicht übers Malen. Hölzels Intention war eher analytischer Natur, die Ordnung der Farben, der Komposition, der Bildaufbau. Allerdings ist eine seiner wenigen Arbeiten im Kirchenraum in der ehemaligen Garnisonskirche in Ulm, der heutigen Pauluskirche zu sehen. Die evangelische Kirche wurde von 1908 bis 1910 gebaut und steht nördlich des Alten Friedhofs in Ulm. Der damalige Architekt Theodor Fischer war befreundet mit Hölzel und bat ihn den Altarraum zu gestalten.

In dieser Kirche, die zu den ersten Betonkirchen in Deutschland gehört, das einzige Wandbild von Hölzel zu sehen. Es zeigt den monumentalen Christus am Kreuz. Beim Umbau der Kirche wurden in den 1960er Jahren Teile des Wandbildes übermalt. Eine Ausstellung widmet sich diesen Veränderungen – auch aus denkmalpflegerischen Aspekten – in der Pauluskirche. Parallel zeigt das Ulmer Museum die Skizzen, Studien von Adolf Hölzel zu diesem Wandbild. Bemerkenswert ist bei genauem Hinschauen, dass er ungewöhnliche farbige Striche, Konturlinien einsetze, die aus der Ferne allerdings flächig wirken.

mehr Infos zu Adolf Hölzel – Wikipedia    Link zur Adolf-Hölzel-Stiftung in Stuttgart
mehr Infos zur Ausstellung im Museum Ulm  „Mit Religion kann man nicht malen“

Ort: Evangelische Pauluskirche Ulm, Frauenstraße 110, 89073 Ulm
Museum Ulm, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Foto der Reproduktion des Altarbildes im Museum Ulm

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Oktober 3, 2017
von upperswabia
Keine Kommentare

Kunst Ausstellungen Oktober bis November 2017

Die Übersicht auf die Kunstausstellungen von Oktober bis November 2017 in Oberschwaben von Ulm bis nahe an den Bodensee.
Wenn eine Ausstellung fehlt, dann bitte eine Nachricht über Kommentar oder Email. Es wird aktualisiert. Nachfolgend eine Auswahl der Ausstellungen, die mir zugetragen oder von mir recherchiert wurden.

Achberg
Kraftquellen! –
Patenschaften zwischen historischer Sakralkunst und zeitgenössischen Positionen 
Ausstellungsinfo – vom 12. August bis 22. Oktober 2017
Ausstellungsführungen sonntags und feiertags 14.30 Uhr
Öffnungszeiten: Fr 14-18 Uhr, Sa + So + Fe – 10-18 Uhr
Ort: Schloss Achberg, 88147 Achberg

Albstadt
Menschensohn,  Ecce homo, Crucifixus
Christusbilder des 20. Jahrhunderts
Ausstellung zum 500. Jahrestag der Reformation
Ausstellungsinfo  vom 22. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt

Bad Saulgau
Kunst im Südwesten nach 1945

Die Sammlung derKreisparkasse Esslingen – Nürtingen
Ausstellungsinfo –  bis 26. November 2017
Öffnungszeiten:  Di – So, 14 – 17 Uhr
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau

Bad Schussenried
Schweben – Fliegen – Fallen
Ausstellungsinfo – vom 2. Juli bis 29. Oktober 2017
Erlebnistag Klostertag am 8. Oktober 2017, ab 14 Uhr
Info
Themenjahr Über Kreuz
Ausstellungsinfo

AUSSTELLUNG „ÜBER KREUZ“ – Glaskunst
Ausstellungsinfo – vom 25. November 2017 bis Sonntag, 4. Februar 2018
Öffnungszeiten: bis 1. Nov. 2017: Di – Fr, 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr
Sa, So und Feiertags 10.00 – 17.00 Uhr
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)

Bad Waldsee
Hans Schüle – Fraktale
Ausstellungsinfo –  bis 29. Oktober 2017
Susanne Isabel Bockelmann – Holzschnitte
Ausstellungsinfo – vom 12. November bis 31. Dezember
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr
Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

Biberach an der Riss
Geschlängelt. Schlangenmotive in der Jetztzeitkunst.
Horst Antes, Till Augustin, Elvira Bach, Jörg Bach, Matha Bilger, Wolfgang Flad, Hans Lankes,
Sigrid Münch-Metzner, Niki de Saint Phale, Hermann Schenkel, Markus F. Strieder, Tina Tahir, Rudolf Wachter
Ausstellungsinfo – bis 24. November 2017
Vorschau:
3x Lesehr:: eine Biberacher Künstlerfamilie. Malerei, Plastik, Arbeiten auf Papier
Ausstellungsinfo – vom 8. Dezember bis 2. Februar 2017, Vernissage: 7. Dezember, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Vorschau: Rainer Plum
Vernissage am 9. Dezember, 19.30 Uhr
Ausstellungsinfo
– vom 9. Dezember bis 8. Januar 2018
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17; Sa + So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Biberach e.V. – Komödienhaus, Viehmarktplatz, 88400 Biberach an der Riss

Wasser – im Blick zeitgenössischer Künstler
Nicole Bold, Oliver Braig, Steffen Dietze, Barbara Ehrmann, Hartmut Hahn, Sven Kalb, Dieter Konsek
Ausstellungsinfo – vom 5. August bis 29. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr; Do 10 – 13 Uhr und 14 – 20 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr
Ort: Museum Biberach, Museumstraße 6, 88400 Biberach an der Riß

Kopfsalat
Eröffnung von SchülerInnen und KunstlehrerInnen im Dialog
Ausstellung ist bis 26. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Sa + So von 14 bis 17 Uhr
Ort: Hugo-Häring-Haus, Mettenberger Weg, 88400 Biberach

Burgrieden-Rot

Roter Kunstsalon
Vernissage am Do. 12. Oktober von 17 bis 20 Uhr

Informationen vom 12. bis 15. Oktober 2017
Helle Kindheit / Dunkel Kindheit
und Dejan Kaludjerovic´
Ausstellung vom 5. November bis 11. Februar 2018
Ort: Museum Villa Rot + Kunsthalle Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental
Josef Lang – Skulpturen

Ausstellungsinfo – bis 8. Oktober 2017
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen

Isny
Friedrich Hechelmann – Dauerausstellung
Öffungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So+Fe 11-18 Uhr
Ort: Kunsthalle / Städtische Galerie im Schloss, Schloß 1, 88316 Isny im Allgäu

Leutkirch
überwiegend wolkenlos – Nicole Bold
Ausstellungsinfo – vom 8. Oktober bis 19. November 2017
Vernissage am 8. Oktober, 16 Uhr
Öffnungszeiten: Mo von 9 bis 18 Uhr; Mi von 14 bis 18 Uhr,
Do von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 19 Uhr, Fr von 14 von 18 Uhr
Sa von 10 bis 12 Uhr
Ort: Galerie im Kornhaus in Leutkirch im Allgäu

HÜBEN UND DRÜBEN DER ILLER
Ausstellungsinfo – bis 5. November  2017
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler, In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Memmingen
Buried in Mix
Ausstellungsinfo – vom 19. Mai bis 3. September 2017
23. September 2017 – 14. Januar 2018
Max Unold – Buchillustrationen
Ausstellungsinfo – bis 14. Januar 2018
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen


Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
Was mir heilig ist
– Zeitgenössische Glaubensbekenntnisse von Menschen aus dem Landkreis Sigmaringen
Ausstellungsinfo – 9. Juli bis 15. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch

Obermarchtal
Steffen Dietze – Fotografische Arbeiten
Ausstellungsinfo – bis 15. Oktober 2017
Nicole Bold – Malerei
Ausstellung – vom 22.Oktober bis 19. November 2017
Öffnungszeiten: Sonntags von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung
Ort: Galerie im Petrushof, Maiertorweg 12, 89611 Obermarchtal

Ochsenhausen
Große Sommerausstellung – Venedig in der Kunst
Ausstellungsinfo – vom 9. Juli bis 8. Oktober 2017
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 Uhr + 14-17 Uhr, Sa, So + Fe 10-17 Uhr.
Ort: Galerie im Fruchtkasten des Klosters, 88416 Ochsenhausen

Die Botschaft der Engel
Eine Sonderausstellun zum 25jährigen Bestehen Hospizgruppe
Ausstellungsinfo – vom 8. Oktober bis 21. Januar 2018
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 Uhr + 14-17 Uhr, Sa, So + Fe 10-17 Uhr.
ab 1. November nur Sa, So + Fe 14-17 Uhr, Heiligabend, 25.12. und 31.12. geschlossen
Ort: Klostermuseum Ochsenhausen, 88416 Ochsenhausen

Ravensburg
Wie love animals – 400 Jahre Tier und Mensch in der Kunst
und Die Wölfe in der Stadt – Skulpturen von Ottmar Hörl
Ausstellungsinfo – vom 1. Juli bis 12. Oktober 2017
Karl Schmidt-Rottluff. Das Rauschen der Farbn
Ausstellungsinfo – vom 4. November 2017 bis 8. April 2018
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

Tuttlingen
Sabine Braun – Installationen
Ausstellungsinfo – bis 22. Oktober 2017
STEFANIE GERHARDT
Ausstellungsinfo – vom 28. Oktober bis 26. November 2017
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie / Kunstkreis Tuttlingen e.V., Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen

Ulm
Preisverleihung – Förderpreis Junge Ulmer Kunst 2017
Infoam Freitag, 10. November 2017, 19 Uhr
Wilde Tiere in der Stadt – Fotografien
Ausstellungsinfo – ab 30. September bis 10. Dezember 2017
Geteiltes Leid ist halbes Leid – Installation
Ausstellungsinfo – ab 5. Oktober bis 26. November 2017
Öffnungszeiten:  Mo – Sa, 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, So + Fe  11 – 18 Uhr
Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm

Best of 10 Jahre
Austellungsinfo – ab 9. April 2017
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm

Andreas Mühe – Eine Quadratur
Ausstellungsinfo – bis 12. November 2017
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm

ULM – Ulmer Museum
Ulrike Markus:
NEOPLASMIC ISLAND

Das Museum als Kuriositätenkabinett und Wunderkammer
Ausstellungsinfo – vom 11. November bis 28. Januar 2018
Walter Zeischegg – DIE NATUR DER FORM
Ausstellungsinfo – vom 12. November 2017 bis 14. Januar 2018
Aus dem Bauch heraus – Kurt Deschler zum 100. Geburtstag
Ausstellungsinfo – vom 21. Oktober bis 28. Januar 2018
41 Minuten – Auf archäologischem Gleis über die Schwäbische Alb
Ausstellungsinfo – vom 25. November bis 8. April 2018
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Feiertage: 01. 11. von 11 – 17 Uhr, 24.12. + 25.12. +31.12. geschlossen
26.12.17, 01.01.18, 06.01.18 von 11 – 17 Uhr
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Mit Religion kann man nicht malen – Adolf Hölzel
Ausstellungsinfo – bis 7. Januar 2018
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm
und in der Pauluskirche, Frauenstraße 110, 89073 Ulm

—-

Ulm
Endy Hupperich – „5 Finger für Terpentin“
Ausstellung – vom 14. Oktober bis 11. November 2017
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

 

 

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September 28, 2017
von upperswabia
Keine Kommentare

Erntedankteppich in Otterswang

Ein Ort, der jedes Jahr viele Besucher aus dem In- und Ausland anzieht. Auch dieses Jahr wieder ein Kunstwerk aus Samen und Naturmaterialien. Die Rede ist vom Erntedankteppich im Altarraum der Kirche Sankt Oswald in Otterswang nahe Bad Schussenried.

Erntedankteppich „Der Heilige Michael“ in Otterswang

Dieses Jahr wurde das Motiv „Der Heilige Michael“ gewählt. Sein Gedenktag ist der 29. September. In der christlichen Darstellung wird der Heilige Michael als Kämpfer dargestellt. Er bezwingt die Mächte der Unterwelt. Er kämpft darum, dass die Größe Gottes nicht in Zweifel gezogen wird. Im Bild wird Luzifer mit der Lanze von Michael in den Abgrund gestürzt. Michael ist Kämpfer für Gottes Botschaft, gerüstet mit Waffen und großen Flügeln.

Pfarrer Joachim Meckler schreibt in seinem Begleittext, der in der Kirche ausliegt, dass es heute nicht notwendig ist sich mit der Lanze für Gottes Botschaft einzusetzen. Doch es wäre ein gutes Zeichen sich zur Gottverbundenheit zu bekennen. Zeichen zu setzen mit einem Kreuz, einem Dankgebet beim Mittagessen. Oder dem Besuch einer Kirche mit der Intention, dass hier Gott begegnet werden kann. Im Gespräch bekennen, dass einem der Glaube persönlich wichtig ist.

Die Fotos entstanden an einem sonnigen warmen Septembertag um die Mittagszeit. Die Sonne schien strahlend in den Altarraum. Das Licht fiel auf den Körper des Heiligen Sankt Michael. Wie eine Trennlinie gezogen, es gab keine Sonnenstrahlen für das Dunkle, für den aus Samen gemalten Luzifer. Dabei war auch er sehr schön anzuschauen.

Jedes Jahr will ich dieses Bild mit eigenen Augen sehen. Diese helle spätbarocke Kirche und diesen Erntedankteppich, der von vielen Frauen ehrenamtlich in vielen Stunden gemalt wird mit Naturmaterialien. Jedes Jahr wird dieses Kunstwerk nach zirka vier Wochen unwiederbringlich entfernt, aufgelöst. Gottverbundenheit zeigen. Wenn ich von eine Person weiß, dass sie dieses Werk noch nie gesehen hat, dann fahr ich mit diesem Menschen nach Otterswang. Und ich kann mich freuen, wenn diese Person mit leuchtenden Augen, manchmal sprachlos, ergriffen, meist freudig und erstaunt sagt: Sowas hab ich noch nie gesehen. Und dieser Spruch kann auch von kirchenfernen Menschen kommen. Das sind Momente, da freue ich mich. Es ist eine Besonderheit in Oberschwaben. Ein kirchliches Motiv aus Samen gemalt, vergänglich und doch präsent vier Wochen lang. Einmal im Jahr zirka vier Wochen lang.

Nicht nur das große Erntedankbild auf dem Boden ist sehenswert. Die spätbarocke Pfarrkirche St. Oswald ist geschmückt. Der rechte Seitenaltar ist dem Brot gewidmet, auf der linken Seite sind Erntegaben. Im Kirchengang sind rechts und links von den Kirchenbänken herbstliche dekorierte Erntedanksäulen angebracht.

Der Erntedankteppich wird am letzten Sonntag im September präsentiert. Er ist vier Wochen täglich zu sehen und wird um den 20. Oktober wieder abgebaut.

Rückblick auf die letztjährigen Erntedankteppiche in Otterswang und Umgebung unter Erntedank

Ort: Pfarrkirche St. Oswald, Hopferbacher Straße, 88427 Otterswang

Detail „Heiliger Michael“ – Erntedankbild tterswang 2017

 

 

Detail Luzifer Erntedankbild, Erntedankteppich Otterswang 2017

 

 

 

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