Oberschwaben-Welt

Kultur Leben Ausflüge

Februar 22, 2019
von upperswabia
Keine Kommentare

Jubiläumsumzug Schemmerberg 2019

Die Narrenzunft Brühlhund in Schemmerberg wurde am 6. März 1994 gegründet und veranstaltete einen Jubiläumsumzug am 17. Februar an der 75 Narrenzünfte aus dem Allgäu, dem Bodenseeraum und aus Oberschwaben teilnahmen. Strahlender Sonnenschein und die Vielfalt der Schnitzereien der Masken, Larven und Hexengesichter, die so typisch sind für die schwäbisch-alemannische Fasnet.

Nachfolgend eine Bildershow.

Februar 17, 2019
von upperswabia
Keine Kommentare

Narrenumzug Wolfegg

Jedes Wochenende ist in Oberschwaben einer der vielen schwäbisch-alemannischen Narrenumzüge. Jedes Mal denke ich, ein Video über so einen Umzug wäre schön. Doch dann wird es schwieriger die Vielfalt der Masken festzuhalten. Mit dem Foto kann ich von jeder teilnehmenden Narrenzunft, die verschiedene Gruppen hat die Maske, Larve sowie Häs fotografieren. Daher immer noch Bildershow. Meine Fotos zeigen eher die Vielfalt der Masken und weniger die Stimmung mit den verschiedenen Musikkappellen, die übrigens aufgenommen teilweise sehr ohrenunfreundlich klingen. Wenn man aber dabei steht hat und mitschunkelt ist das was anderes.

Nachfolgend wie ein Plätzler aus Altdorf-Weingarten hier die Karpatsche schnellen läßt:

Und wer die Vielfalt am Beispiel des Narrensprungs in Wolfegg am 10. Februar 2019 sehen möchte …

Januar 7, 2019
von upperswabia
Keine Kommentare

Ein gutes neues Jahr

Es hat gut angefangen, das neue Jahr 2019.
Und ich hoffe auch bei Dir.

Was ich Dir fürs neue Jahr wünsche:
Nimm Dir Zeit zum Träumen,
das ist der Weg zu den Sternen.
Nimm Dir Zeit zum Nachdenken,
das ist die Quelle der Klarheit.
Nimm Dir Zeit zum Lachen,
das ist die Musik der Seele.
Nimm Dir Zeit zum Leben,
das ist der Reichtum des Lebens.
Nimm Dir Zeit zum Freundlichsein,
das ist das Tor zum Glück.

In diesem Sinne … bis bald wieder

Dezember 30, 2018
von upperswabia
1 Kommentar

Federsee

Der Federsee ist zu jeder Jahreszeit schön. Und jedes Mal denke ich, ich nehm keinen Foto mit. Der Federsee wird sooft fotografiert, ist so oft abgebildet und ein Lieblingsmotiv der Fotografen. Kein Besuch auf dem Federsee ohne dass ich auch viele Fotografen beim Fotografieren beobachtete. Trotzdem. Auch ich erliege der Faszination dieses Steges, der Pflanzen, dem Ausblick, dem Blick auf Bad Buchau und den Vögeln.

Dezember 23, 2018
von upperswabia
2 Kommentare

Frohe Weihnachten

Die Vorbereitungen für Heilig Abend, die Feiertage laufen auf Hochtouren. Alles möchte vorbereitet sein. Doch es wird ruhiger.
Zeit für sich. Zeit für die Familie, Zeit für Freunde und Bekannte.

Selbst das oberschwäbische Christbaumloben ist eine feine Tradition spontan zwischen den Feiertagen und Heilig Drei König einen Besuch zu unternehmen. Und vielleicht auch darüber nachzudenken, welche irdischen Engel einem in diesem Jahr begegnet sind.

Wann hattest Du dieses Jahr einfach Glück, wann hat Dir dieses Jahr jemand aus der Misere geholfen? Denk daran, erinnere Dich. Es wird Dir gut tun und es macht Dankbar.

Dazu passend das Gedicht von Adele Basheer:

Von Zeit zu Zeit erschienen uns wunderbare Engel,
geschickt verkleidet als ganz normale menschliche Wesen.

Weihnachten, Jahreswechsel – Zeit zum Nachdenken und Innehalten, was einem dieses Jahr wichtig war und was gerne wiederholt werden soll.

Ich wünsche Dir wohltuende Tage und ein gutes neues Jahr.

Dezember 16, 2018
von upperswabia
Keine Kommentare

Filmtipp: Stille Nacht

Der Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist ein Muss in der Weihnachtszeit. Dieser Film kommt auch gefühlt zigmal in der Adventszeit im Fernsehen oder kann auch auf Youtube angeschaut werden. Es gibt Menschen, die sagen ohne diesen Film ist nicht Weihnachten. Einmal die Melodie gehört und sie wird sofort mitgesummt. Ein Ohrwurm. Oder wie soeben passiert … im Hintergrund ruft eine Stimme … was machst Du? Wo hörst Du Aschenputtel. 😀

Dieses Jahr feiert ein anderes Lied, ebenfalls ein Ohrwurm seinen 200. Geburtstag. Zu Weihnachten 1818 sei das Lied erstmals in einer Kirche gesungen worden. Das Weihnachtslied, dass in zweihundert Sprachen übersetzt wurden und das meist gesungene Lied auf der ganzen Welt ist. Der Landpfarrer Joseph Mohr konnte damals nicht ahnen, welches Lieder er zusammen mit Franz Xaver Gruber geschaffen hat. Mohr hatte den Text dazu und Gruber komponierte die Melodie dazu. Im Film „Stille Nacht“ von Regisseur James Schafer aus dem Jahr 2012 wird diese Geschichte erzählt.

Mir ging es so, dass ich nach dem Film gar nicht mehr genau wissen wollte, wie nah es an der wahren Geschichte von Landpfarrer Joseph Mohr und Organist Franz Xaver Gruber war. Es war ist eine schöne Geschichte und ich schaue mir diesen Film gerne wieder an.

Es gibt einen älteren Film aus dem Jahre 1997 rund um das Wirken von dem Pfarrer Joseph Mohr, genannt „Das ewige Lied“ mit Tobias Moretti als Darsteller. Es gibt Parallelen zu den beiden Filmen. In beiden Filmen kämpft der Pfarrer um die Gunst der Oberndorfer Einwohner. Bei beiden Filmen sind die Differenzen zwischen Obrigkeit, Landpfarrer und Volk ein Thema. Bei beiden Geschichten geht es um das Leben eines kleinen Jungen und bei beiden Filmversionen wird betont, wie wichtig damals der Stand und die Herkunft eines Menschen war und wie es die Menschen voneinander trennte.

Mein Tipp gilt dem Film „Stille Nacht“, da hier noch etwas mehr über die Entstehungsgeschichte und der Zauber des Liedes beschrieben wird. Für mich ein Film, den ich gerne zur Weihnachtszeit anschaue. Nebeneffekt ist, dass die Strophen nach diesem Film mit einem neuen Blick gesungen werden.

Dezember 2, 2018
von upperswabia
Keine Kommentare

Geschnatter

 

 

Geschnatter wird es genannt wenn Gänse zusammen kommen und scheinbar wild durcheinander Töne von sich geben. So auch bei obigem Foto. Ich stoppte auf der Landstraße, um diesen Moment von Grau, den Ausblick auf die hügelige Landschaft mit einem Foto festzuhalten. Ich konnte nicht erkennen, dass auf dem Acker eine Gruppe von Vögel saß. Als ich auf das Feld hinzulief, hörte ich aufgeregtes lautes Geschnatter. Ich blieb stehen lauschte den Rufen der Wildgänse. Es erinnerte mich an die Diskussionen der Wildgänse bei der Zeichentrickserie Nils Holgerson. Nur Nils verstand, was sie redeten, Menschen verstanden es nicht. Dem Gespräch der Wildgänse zuzuhören ließ einen Träumen von fremden Orten, von Weiterziehen, den Blick von Oben einnehmen zu dürfen.

Das Wort Geschnatter im Zusammenhang mit Mensch ist eher abwertend. Mehrere Stimmen reden gleichzeitig – ohne Ziel oder dass sich daraus eine Handlung nachvollziehen lässt. Schade eigentlich.

Diese Woche hatte ich viele Gespräche. Sehr verschiedene. Viele sind noch ergebnisoffen. Doch ich hörte auch Gesprächen zu und musste an die Wildgänse denken. Gefahr erkannt. Gespräch. Und eine gemeinsame Handlung. Wie einfach es doch war, wie kompliziert es manchmal bei den Menschen ist.

Jedenfalls wünsche ich Dir und mir nächste Woche gute Gespräche, die was bewegen.

November 25, 2018
von upperswabia
Keine Kommentare

Novemberblues

Ach was für ein schönes Wort: November-Blues.
Doch was heißt eigentlich Blues. Woher kommt es?

Blues wird einmal als schwermütiges Volkslied und ein anderes Mal als poetisch-melodisch, harmonische, musikalische Ausdrucksform der afroamerikanischen Musik bezeichnet. Es sei sogar die Grundlage dafür, dass Rock‘n Roll und Rockmusik entstanden sei.

Gedankenhüpfer. Bei Rockmusik fällt mir sofort der Kinofilm „BOHEMIAN RHAPSODY ein. Kinostart war 2. November 2018. Und er hat mich aufgeweckt, er hat mich erwischt und irgendwie langanhaltend begeistert. Die Musik, die Bilder und auch die schauspielerische Leistung von Rami Malek. Als Jugendliche hatte ich Queen gehört, Freddy Mercury war bekannt. Ich gebe zu, ausgerastet bin ich damals wegen keinem Musiker. Auch nicht bei ihm. Doch der Film berührte mich trotzdem, denn das Leben als Musiker kann auch grau und trist sein – obwohl es schrill und extravagant aussieht. Einsamkeit, weil er zu genial war? Seine Musik und Experimentierfreude, seine Visionen nicht jeder „mitmachen“ konnte. Der Film stellt und das ist auch die Kritik nicht nur ihn, sondern auch die Band Queen vor, die sein Umfeld darstellt, dass ihn verstanden hatte und mitfolgen konnte. So die Darstellung.

So ein autobiografischer Musikfilm im November. Der Monat im Jahr dem immer nachgesagt wurde, dass es sehr grau und düster wirkt. Die Sonne kaum den Nebel wegschieben mag. Doch sie kann. Nicht immer. Und mit Musik geht es leichter.

Also liegt es wieder an uns wie wir mit diesem Novemberblues umgehen. Freuen wir uns über die Grautöne, genießen wir die wohlige Wärme des Heimes. Und lauschen dem Blues, der uns in ferne Länder, in die Vergangenheit entführt. Der Blues der uns innehalten lässt, Nachdenken, Pause machen, um wieder was Neues zu beginnen. Grau als die Zwischenphase bevor es wieder bunt wird.

Nachfolgendes Foto ist aus meinem Archiv. Es ist ein Farbfoto, fotografiert an einem „grauen Tag“.

 

Ach und falls Du Freddy Mercury in Action in dem Kinofilm „Bohemian Rhapsody anschauen möchtest – nachfolgend ein Trailer.

 

 

November 5, 2018
von upperswabia
Keine Kommentare

Intendant Adrian Kutter hört auf

5. November 2018. Adrian Kutter, der das Biberacher Filmfestival vor 40 Jahren gestartet hat hört auf. Gestern Abend gab er seine Entscheidung an der Preisverleihung der 40. Biberacher Filmfestspiele bekannt. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung wird seine Ehefrau Helga Reichert die Intendanz übernehmen. Sie trat die letzten Jahre als Moderatorin auf den Filmfestpielen auf und sie begleitete die Biberacher Filmfestspiele schon seit fast 10 Jahren im Hintergrund mit. Die zukünftige Indendanz wird von den Mitgliedern des Fördervereins in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Februar 2019 gewählt.

Es geht weiter mit den Biberacher Filmfestspielen. Die Vorstandschaft unterstützt die Nachfolge von Helga Reichert als zukünftige Intendantin der Biberacher Filmfestspiele.