Oberschwaben-Welt

Kultur Leben Ausflüge

Februar 24, 2017
von upperswabia
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50 Jahre Bachnabfahre Eberhardzell

Eine schöne Tradition. Bachnabfahre. Der Bach heißt Umlach und fließt durch Eberhardzell. Und am Gombige Doschdig (Schmotziger Donnerstag) fahren selbstgebaute Boote den Bach hinab. Die Boote sind zu Themen gebaut worden, die in der Fasnetzeit kritisch benannt werden sollen oder weil es eine gute Idee ist. Zur Fasnet gehört Eberhardzell zu den  Hochburgen der schwäbisch-alemannischen Fasnet im Landkreis Biberach, nördlichen Oberschwaben. Der Narrenumzug in der Gemeinde ist jedes Jahr am Sonntag bevor der Gombige Donnerstag startet.

Bachnabfahre heißt übersetzt „den Bach hinabfahren“. Dieses Event ist einzigartig in Oberschwaben. Verschiedene Gruppen bauen ein kleines Boot mit einem Motto, das oft ein kommunalpolitisches Thema aufgreift oder zu Spaß und Heiterkeit führt. Das Boot wird außerhalb des Ortes ins Wasser gesetzt und bewegt sich auf dem kleinen Bach in die Dorfmitte. Eine Hürde bei dieser Bootsfahrt sind die zwei Brücken. Einmal muss das Boot unter der Kreisstraße hindurch und die nächste Brücke ist eine Fußgängerbrücke, die sogar noch niedriger ist. Die Bootskapitäne müssen daher spätestens an der Fußgängerbrücke alle Aufbauten und sich selbst so flach auf den Schiffsboden legen, dass sie unbeschadet auf dem Bach bleiben können. Am Ende – es ist eine sehr kurze Strecke im Dorf – folgt ein Fallenstock, eine Art Schleuse, die die Bootsbauer zwingt ihr Boot aus dem Wasser zu nehmen.

Trotz kurzer Strecke es ist eine Show. Dieses Jahr hat das Boot einer Gruppe angeführt, die ebenfalls Jubiläum haben. 30 Jahre hat die Männergruppe, jedes Jahr mit einem anderen selbstgebauten Boot dran teilgenommen. Und es sei das letzte Mal. Daher das Bach-nab-Fahrt-ADE.
Der Moderator Manfred Lämmle hofft, dass die Gruppe vielleicht nächstes Jahr trotzdem wieder mitmacht, der Nachwuchs sei doch schon mit an Bord. Im Boot Blaubär war ein Vater mit seinen beiden Kindern. Seit Wochen wurde in der Nachbarschaft vermutet, dass er wieder ein Boot baut. Die Garage war immer verschlossen.

In seinem Fall waren Gummistiefel im Boot notwendig, irgendwoher kam Wasser ins Boot hinein. Nachfolgendes Bild zeigt, dass sogar der Elefant sich hinlegen musste, um unbeschadet unter der Fußgängerbrücke hindurch zu kommen.

 

 

 

Das nächste Boot nimmt die Situation ins Visier, dass ein naher See im Sommer für Besucher gesperrt war. Grund: es gibt dort seltene Molche.

 

Anschließend folgte ein großes Boot mit 10 Personen, dass dem Sternwanderer gewidmet war.

Ein einzelner Herr schipperte mit seinem kleinen Boot den Bach hinab mit dem Spruch auf dem Boot: „Der Bürgermeister ok, kein Motto meh“. Das Jubiläumsboot mit der Wasserspritze und Feuerwehrmännern war eine Besonderheit, weil die Wasserspritze schon damals vor 50 Jahren den umstehenden Zuschauer mit Wasser bespritzte.

Ebenfalls ein großes Boot mit einem ungewöhnlichen Aufbau folgte. Vorgestellt wurde das Skieldorado St. Awengen. Der Teilort von Eberhardzell hat einen Skilift, der im Winter und je nach Schneeverhältnissen im Betrieb ist. Daher müssten die Skifans  nicht in die Alpen fahren. Vorab schob sich ein Skifahrer auf dem Bach vorwärts. Auf dem Boot war eine Piste aufgebaut, die von einem Skifahrer hinabgefahren wurde. Er ließ sich auch wieder hinaufziehen. Ein hydraulisches Meisterwerk auf dem wackligen Boot. Motto: Fahret it so weit, wenn es in St. Awengen schneit.

 

Auch das Thema USA, Trump und Mexiko wurde von der Familie Beutel aufgegriffen.

Und wer glaubt in Füramoos isch nix los, der sollte auf das Boot der Füramooser Mädels blicken. Zu guter Letzt spielten die Zeller Lompa auf.

Ein heiterer Reigen von Booten. Übrigens am Ende – kurz vor dem Fallenstock stand ein Bagger, der die Boote aus dem Bach heraushob und auf die Anhänger setzte. So manches Boot, wie das Sternwandererboot, bestand aus mehreren Teilen und wurde auch in Teilen vorsichtig aus dem Wasser gehoben.  Ein Lob an die Mitmacher und Unterstützer. Und das Wetter – ein warmer Frühlingstag zum 50. Bachnabfahren und das Herrgöttle gab seinen Segen dazu.
Zelli Zella Zello – so der Ruf der Narrenzunft „Zeller Schwarze Katz“ Eberhardzell e.V.

Die nächste Bachnabfahrt ist am Donnerstag, 8. Februar 2018.

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Februar 20, 2017
von upperswabia
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Narrenzell im Umlachtal – Fasnet in Eberhardzell

Das Wetter hat mitgemacht. Und es waren 75 Gruppen dabei am Narrensprung aus der ganzen Region Oberschwaben im Dorf Eberhardzell. Zur Fasnetzeit hat sich die Gemeinde in Narrenzell im Umlachtal umbenannt. Eberhardzell hat über 4000 Einwohner – was in der lebhaften Fasnetzeit oder an diesem Narrenumzug vergessen wird. Es ist was los in der Gemeinde – Veranstaltungen und Bunte Abende mit langjähriger Tradition.
Am Gombiga Donnerstag folgt dann die legendäre Bachnabfahrt.

Nachfolgend ein Blick auf die Maskenträger, Hexen und Mitmacher auf dem Narrensprung.

Fotos von Inge Veil-Köberle, Musik von David Löhstana

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Februar 19, 2017
von upperswabia
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Barocke Lobpreisung der Wissenschaften im Kloster Bad Schussenried

Das Kloster Bad Schussenried mit einem der schönsten Bibliothekssälen ist immer einen Blick wert. Seltener ist dagegen der Besuch des beeindruckenden Chorgestühles in der Pfarrkirche Sankt Magnus auf dem Klosterareal. Dabei gehört es zu den aufwendigsten barocken Holzschnitzereien weltweit. In diesem Meisterwerk von Georg Anton Macheln aus Überlingen wurden 1.000 Figuren und Tiere eingearbeitet. Die sehr feinen Arbeiten sind in Lindenholz geschnitzt. Das Chorgestühl, die Sitzbänke selbst sind aus Nussbaumholz. Die Wangen der Sitze sind ebenfalls mit geschnitzten Figuren aus der Mythologie, Tieren oder auch mit musizierenden Kindern verziert. Viele Jahre wohnte der Holzwurm in dem Chorgestühl, so dass die feingearbeiteten Reliefs mit Wurmlöchern perforiert sind. Die späte Entwurmung im Jahre 1875 hatte zur Folge, dass auch der eine oder andere Kopf fehlt der zarten Figuren. Dies sind also keine Enthauptungsszenen, sondern das Ergebnis des Holzwurmfraßes.

Die Kirche St. Magnus wurde 1185 als spätromanische dreischiffige Basilika erreichtet. Mit dem Einbau des Chorgestühls wurde sie barockisiert. Die Deckenmalereien stammen von Johannes Zick. Sehenswert ist auch die Orgel, die mit prachtvollen Verzierungen ausgestattet ist. Übrigens die Pfarrkirche würde gar nicht mehr an diesem Platz stehen, wenn man sich die Baupläne des Klosters anschaut. Ihre Gebäudeachsen passen nicht in die Symmetrie des Klosterareals. Daher war es geplant diese romanische Kirche mit gotischen Anpassungen abzureißen und leicht versetzt wieder neu aufzubauen. Die geplante Klosterkirche wäre zudem viel größer geworden. Angedacht waren zwei Kirchtürme, die den beginnenden Chorraum flankieren würden. Die ausgetüftelten Pläne dieses großen Klosteranlage wurden nicht vollständig umgesetzt. Vielleicht hat es doch sein Gutes, wenn das Geld ausgeht und Bestehendes erhalten bleibt. Möglicherweise würde es dieses einzigartige Chorgestühl nicht mehr geben.

Im naheliegenden Klostergebäude ist der Schussenrieder Bibliothekssaal zu bewundern. Der Bibliothekssaal (1754-1762) gilt als einer der imponierendsten Raumschöpfungen des süddeutschen Rokokos. Er hat eine Länge von 27 Metern, eine Breite von über 13 Metern und ist mehr als 7 Meter hoch. In der Empore über den Bücherschränken sind die Künste wie Musik, Bildhauerei, Malerei und Architektur abgebildet. Im ovalen Deckengemälde werden die wissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Lehren und Studienschwerpunkte der Prämonstratenser Mönche präsentiert. Es dient der Verherrlichung der Wissenschaften, der Lehren. Beispielsweise ist in einem Feld die Philosophie mit Aristoteles und Sokrates abgebildet. Ebenfalls zu sehen ist der Thron mit König Salomon und der bekannten Geschichte, wie zwei Frauen sich um ein Kind streiten. Das Deckengemälde von Franz O. Hermann ist ein großartiges Wimmelbuch an Geschichten und Details. Auch Pater Mohr mit seinen entwickelten Flügeln im Flugversuch ist zu sehen. Erwähnenswert sei auch, dass die Bücherschränke, in denen einmal geschätzt 25.000 Bücher standen, bewusst bemalt wurden. Denn die unregelmäßigen einheitlichen gemalten Buchrücken unterstreichen die Einzigartigkeit des Raumes mehr, als die originalen braunen dunklen abgegriffenen Bücher.

Auch wer oft schon im Kloster Bad Schussenried war – es sind immer wieder Details zu entdecken, die man bei der letzten Führung überhört oder wieder vergessen hat. Beeindruckende Baukunst, ein kulturelles Erbe.

Ort: Kloster Bad Schussenried, 88427 Bad Schussenried

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Februar 11, 2017
von upperswabia
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Fasnet- und Narrenumzüge Nördliches Oberschwaben

Die Hochsaison der Schwäbisch-alemannischen Fasnet bewegt sich ihrem Höhepunkt zu. Nachfolgend Orientierungshilfe wo wann ein Sammelsurium an verschiedenen Hexen, Larven- und Maskenträger unterwegs sind. Und nicht vergessen, wo ein Fasnetumzug ist, ist danach auch ein geselliges Megafest in Oberschwaben.

Sonntag, 12. Februar 2017
13.00 Uhr – Landschaftstreffen Oberschwaben
50 Jahre NZ Kisslegg in 88353 Kisslegg
13.30 Uhr – Freundschaftstreffen der Moorochsenzunft in Bad Buchau
14.00 Uhr – Narrenumzug in Schemmerberg

Freitag, 17. Februar 2017
19.31 Uhr – Nachtumzug Gebrazhofen
19.00 Uhr – Nachtumzug Ingerkingen

Samstag, 18. Februar 2017
ab 17.00 Uhr – Brauchtumsvorführungen in Munderkingen
18.00 Uhr – Sternmarsch zum 40jährigem Jubiläum in Steinhilben
19.01 Uhr – 20 Jahre Jubiläumsumzug „Knascht-Brüder“ in Ittenhausen

Sonntag, 19. Februar 2017
13.30 Uhr – Großer Fasnetsumzug Oberdischingen
13.30 Uhr – Großer Narrenumzug in Eberhardzell
13.30 Uhr –  Landschaftstreffen Donau in Munderkingen – Programm
14.00 Uhr – Großer OHA-Narrenumzug in Altshausen

Montag, 20. Februar 2017
15 Uhr – Ü55 Fasnetstanz in der Festhalle Leutkirch

Mittwoch, 22. Februar 2017
19.00 Uhr – Fackelumzug zum Federseemuseum, Abholung des Vater Federsee, Bad Buchau

Donnerstag, 23. Februar 2017
13.00 Uhr – Narrensprung in Bad Waldsee
13.30 Uhr – Kleiner Narrenumzug Laupertshausen
14.00 Uhr – Kindernarrensprung Aulendorf
14.30 Uhr – Kinderumzug
14.30 Uhr – Bachnabfahrt Eberhardzell

Freitag, 24. Februar 2017
16.00 Uhr – Dämmerumzug in Biberach-Stafflangen
19.00 Uhr – Hemadglonkerumzug Bad Buchau
19.30 Uhr – Großer närrischer Nachtumzug in Ochsenhausen (Kuhausen)

Samstag, 25. Februar 2017
14.00 Uhr – Narrensprung in Baienfurt
14.00 Uhr – Narrensprung in Hummetsried

Sonntag, 26. Februar 2017
13.30 Uhr – Großer Narrensprung Isny
13.30 Uhr – Großer Narrensprung Leutkirch
14.00 Uhr – Narrensprung 60 Jahre NZ Brochenzell (ANR)
14.00 Uhr – Umzug Heudorf am Bussen
14.00 Uhr – Großer Narrenumzug Weingarten
14.00 Uhr – Narrenumzug Äpfingen
14.00 Uhr – Großer Narrensprung Aulendorf
14.00 Uhr – Großer Narrensprung Zwiefalten

Rosenmontag, 27. Februar 2017
10.00 Uhr – Großer Narrensprung in Ravensburg
13.30 Uhr – Großer Rosenmontagsumzug in Bad Wurzach
13.30 Uhr – Narrenumzug in Messkirch
13.31 Uhr – Narrenumzug in Trochtelfingen
14.00 Uhr – Großer Rosenmontagsumzug Bad Schussenried
14.00 Uhr – Großer Narrensprung in Bad Waldsee
14.00 Uhr – Narrensprung in Wangen Allgäu
14.00 Uhr – Rosenmontagsumzug in Ostrach
14.00 Uhr – Umzug in Unlingen

Fasnetsdienstag, 28. Februar 2017
10.30 Uhr – Narrenumzug Bad Saulgau
14.00 Uhr – Narrenumzug Uttenweiler
14.00 Uhr – Narrenumzug Ebersbach-Musbach
14.00 Uhr – Narrenumzug Riedlingen
14.00 Uhr – Fasnetsumzug Isny
14.01 Uhr – Rosenmontagsumzug Winterstettenstadt
15.30 Uhr – Narrenumzug Kirchdorf an der Iller

 

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Februar 11, 2017
von upperswabia
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Fasnet- Narrenumzug in Ummendorf

Die Ummendorfer Narrenzunft „Ried-Graddla“ hat im Jahr 2017 wieder einen Fasnetsumzug organisiert. Fast 50 Gruppen aus der Region kamen und zogen von einem Ende des Dorfes ans andere Ende. Die Besuchergruppen begrüßten die jeweiligen Gruppen mit ihrem Narrenruf.

Der Ruf der Narren in Ummendorf lautet „Do guck na! D’Graddl kommt a!“
Übersetzt: Da schau her, die Graddl (Hexe) kommt an.

Es sind fast alle der verschiedenen Arten von Hexenmasken, Larven und Masken der schwäbisch- alemannischen Fasnet in dem Video dokumentiert, die an diesem Umzug dabei waren. Und dazwischen die Musiker, Mitmacher und weitere Mitglieder der Gruppen. Von daher kannst Du relaxt auf dem Sofa sitzen und dem Narrenumzug fast zehn Minuten zuschauen.

Musik von David Löhstana. Fotos von Inge Veil-Köberle

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Februar 5, 2017
von upperswabia
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Filmschau: Die irre Heldentour des Billy Lynn

Ich habe mir gerade den Trailer angeschaut – nachdem ich den Film „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ im Kino gesehen habe. Bei dieser Art von Filmen ist der exklusive Kinobesuch sicher. Man teilt sich den Kinosaal mit wenigen Menschen.

Bei den Trailern ist es zudem öfters so, dass der Inhalt anders gewichtet wird, als die Haupthandlung nach dem Kinobesuch erkennen lässt.

Der Film handelt von Billy Lynn( (Joe Alwyn), der als Held in Amerika gefeiert wird, weil er im Irakkrieg seinem Kameraden zu Hilfe geeilt ist. Der Trailer endet mit dem Satz: Und was ist wirklich passiert.

Und damit beginnt die Geschichte, die Ang Lee als Regisseur des Filmes erzählt. Das er dieses Thema aufgreift, ließ mich hellhörig werden um den Film zu sehen. Irgendwie traute ich ihm zu, dass er einen Antikriegsfilm erschafft. Doch er hat es anders gelöst, um das Verhältnis der Amerikaner zu Krieg und Show zu dokumentieren. Fein gemacht. Wie in einem Pingpong-Spiel wechselte Billys Erinnerung von Heldenshow zum Kriegs-Einsatz hin und her. Und dieser Bilderwechsel lässt diese groteske Welt eines Soldaten aufleuchten.
Ist es eine Option den Dienst als Soldat aufzugeben? Auch der Satz fällt sinngemäß: „Wir brauchen so Soldaten wie Euch, damit der Krieg gerechtfertigt ist“. Und das Zitat fällt: „Das Publikum vergisst sehr schnell“.  Der Schlusssatz kratzt an der Fassade von Amerika. Je nachdem, ob man die Ironie wahrnehmen möchte.
Die nächste Frage ist dann: „Wer schaut den Film in den USA an?“

Wichtig ist der Film, der sicher für mindestens einen Oscar nominiert wird.

 

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Februar 2, 2017
von upperswabia
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Kunst Ausstellungen Februar bis März 2017

Die Übersicht auf die Kunstausstellungen von Februar bis März 2017 in Oberschwaben von Ulm bis an den Bodensee.
Wenn eine Ausstellung fehlt, dann bitte eine Nachricht über Kommentar oder Email. Es wird aktualisiert. Nachfolgend eine Auswahl der Ausstellungen, die mir zugetragen oder recherchiert wurden.

Albstadt
MEISTERWERKE reihenweise!
Aus der Stiftung Sammlung Walther Groz
Ausstellungsinfo
Ausstellung – vom 18. Dezember 2016 bis 12. März 2017
ALB-STADT-ALB: Ava Smitmans
Ausstellung – vom 22. Januar bis 26. März 2017
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt


Bad Saulgau
Kunst in Oberschwaben – von Bräckle bis Wachter

Ausstellungsinfo –  vom 26. Dezember bis 19. Februar 2017
Otto Sali – Mensch, Landschaft, Stillleben
Ausstellungsinfo – vom 5. bis 26. März 2017
Öffnungszeiten:  Di – So, 14 – 17 Uhr, Silvester geschlossen
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau

Bad Schussenried
Faszination Lego
Ausstellungsinfo – bis 5. März 2017
Vom Zauber alter Krippenberge
Ausstellungsinfo – bis 5. März 2017
Achtung verschiedene Öffnungszeiten:
31.01. bis 26.02.2017 – Sa, So + Feiertag 13-17 Uhr
27.02. bis 05.03.2017 – Di – Fr 10-13 Uhr + 14-17 Uhr
27.02. bis 05.03.2017 – Sa, So + Feiertag 13-17 Uhr
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)

Bad Waldsee
Maks Dannecker – Where contemporary Alchemists dwell | Samples
Ausstellungsinfo – vom 22. Januar bis 26. Februar 2017
Johannes Braig – On the Way to Outer Space
Ausstellungsinfo – vom 3. bis 23. April 2017
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr

Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

Biberach an der Riss
Gisela Jäckle – verdichtet vernetzt verwoben

Ausstellungsinfo – vom 17. Februar bis 21. April 2017;
Vernissage: Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach

Johann Babtist Pflug
Ausstellungsinfo  – bis 19. März 2017
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-13 Uhr + 14-17 Uhr, Do 10-13 Uhr + 14-20 Uhr; Sa + So 11-18 Uhr
Ort: Museum Biberach – Braith-Mali-Museum, Museumstr. 6, 88400 Biberach an der Riss


Burgrieden-Rot
Nun scheint in vollem Glanze – der Mond in der Kunst

Ausstellungsinfo – vom 20. November 2016 bis 26. Februar 2017
Ort: Museum Villa Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental

Christopher Lehmpfuhl – Schwabenritt
Ausstellungsinfo – vom 15. Januar bis 5. März 2017
Abstraktion von Hölzel bis Heute
Ausstellungsinfo – vom 4. Dezember bis 12. März 2017
Eleonore Frey-Hanken
und ausgewählte Werke der Klassischen Moderne
Ausstellungsinfo – bis 12. März 2017
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen

Laupheim
„Carl Laemmle reloaded“
Ausstellungsinfo – vom 17. Januar bis 21. Mai 2017
Öffnungszeiten: Sa + So + Feiertage 13 – 17 Uhr
Ort: Museum zur Geschichte von Christen und Juden,
Schloss Großlaupheim, Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15, 88471 Laupheim

 

Leutkirch
Dorothea Schrade – Die Blume des Jahres – Mohn
Ausstellungsinfo – vom 22. Januar bis 30. April 2017
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Im alten Pfarrhaus,, 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch
Mütter!
Vorschau – Ausstellung vom 9. April bis 28. Mail 2017
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler,In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Memmingen
Freiheit, die ich meine

Ausstellungsinfo – vom 28. Januar bis 1. Mai 2017
Relikte & Reliquien
Ausstellungsinfo – vom 10. Februar bis 7. Mai 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen


Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
Ausstellung Edith und Berthold Kösel
Ausstellungsinfo –  bis 12. Februar 2017
Götter, Krieger und Dämonen.
Vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime
Ausstellungsinfo – vom 5. März bis 18. Juni 2017
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch

Meersburg
Jahresausstellung

VBKW Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler
Baden-Württemberg, Region Bodensee-Oberschwaben
Ausstellungsinfo – vom 15. Januar bis 19. Februar 2017
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr.
Ort: Galerie Bodenseekreis, Schlossplatz 13, 88079 Meersburg

Ochsenhausen
Christopher Lehmpfuhl – Berge und Meer
Ausstellungsinfo – vom 12. März bis 7. Mai 2017
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 Uhr + 14-17 Uhr, Sa, So + Fe 10-17 Uhr.
Ort: Galerie im Fruchtkasten des Klosters, 88416 Ochsenhausen

Ravensburg
Durch Zeit und Raum.
Aktuelle Arbeiten von Robert Schad
Ausstellungsinfo – vom 25. Februar bis 11. Juni 2017
herman de vries. from earth : oberschwaben
Ausstellungsinfo – vom 18. März bis 11. Juni 2017
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

Emil Nolde. Der Maler
Ausstellungsinfo – vom 5. November 2016 bis 5. Februar 2017
favorites: Sammlung Zoller
Ausstellungsinfo – vom 10. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

BEZNER – Fotoausstellung in 9 Szenen
Ausstellungsinfo – bis 26. Februar 2017
Ravensburg Weingartener Kunstverein e.V.
Ort: Heilig-Geist-Spital, Bachstr. 57, Ravensburg

István Kiss „FERMATE”
Ausstellungsinfo – ab 10. Februar bis 28. April 2017
Vernissage 10. Februar, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-12 Uhr + 13.30 -17 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr
Ravensburger Weingartener Kunstverein e.V.
Ort:  GIC-Galerie in der Caritas, Seestr. 44, 88214 Ravensburg.

Riedlingen
Gerda Sorger – Malerei
vom 15. Januar bis 12. Februar 2017
Öffnungszeiten: Freitag 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie Scopes –  rickisworkshop, Weibermarkt 1, 88499 Riedlingen


Tuttlingen
GEORGES ROUSSE
Foto, Installation
Ausstellungsinfo – vom 14. Januar bis 12. Februar 2017
18. Februar – 26. März 2017
Städtische Galerie
GÜNTHER UECKER – Aquarelle und Graphik
Ausstellungsinfo – vom 18. Februar bis 26. März 2017
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie, Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen

Ulm

The Amish – Fotografien von Timm Rautert
Ausstellungsinfo – 30. Oktober 2016 bis 19. Februar 2017
Von der Sehnsucht nach Farbe
Klassische Quilts der Amischen aus der Sammlung Schlumberger
Ausstellungsinfo – vom 30. Oktober bis 19. Februar 2017
Bilder aus Nordkorea
Ausstellungsinfo – vom 5. März bis 18. Juni 2017

Öffnungszeiten:  Mo – Sa, 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, So + Fe  11 – 18 Uhr
Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm

Ulm
Ben Willikens. Die Anmaßung der Räume und Orte
Austellungsinfo bis 26. März 2017
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm

Achim Riethmann – GLOBAL
Ausstellungsinfo – vom 12. Februar bis 26. März 2017
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm

Andreas Miller „Zollstockfieber“
Ausstellungsinfo –  vom 22. Januar bis 19. Februar 2017
Anne Adelt I Dmitri Krenzer
Ausstellungsinfo – vom 2. März bis 2. April 2017
Öffnungszeiten: Do + Fr, 14 – 18 Uhr, Sa + So  11 – 16 Uhr
Ort: Künstlerhaus Ulm im Ochsenhäuser Hof, Grüner Hof 5, 89073 Ulm

Stiftung Sammlung Kurt Fried – Kunst erleben
Ausstellungsinfo – bis 23. April 2017
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Marion Eichmann – „Levels“
Ausstellung vom 7. Januar bis 4. Februar 2017
Thomas Kahl – „Das Mutterschiff bringt uns nach Haus“
Ausstellung vom 11. Februar bis 11. März 2017
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

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Januar 25, 2017
von upperswabia
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Warum nach Ungarn – überraschend anders – 10 Tage Puszta

Im Mai 2016 besuchten wir das erste Mal Ungarn. „Überraschend anders“ wirbt der Tourismusflyer. Im nachhinein – es stimmt. Ungarn, mit seinen Thermen, Nationalparks, seinen verschiedenen Landschaften, der Natur, seiner Kultur und seinen Menschen. Gerne wieder.

Fast eine Woche erkundeten wir die Region in und um Debrecen. Der Name kommt bekannt vor? Die Wurst Debrecziner wurde hier erstmals hergestellt. Die zweitgrößte Stadt Ungarns mit fast 210.000 Einwohnern liegt im östlichen Teil des Landes nahe der rumänischen Grenze.

WÄHRUNG
Ungarn ist Mitglied in der EU, doch bezahlt wird in der ungarischen Währung Forint.
1 Euro entspricht ca. 310 HUF (Ungarischer Forint).

ANREISE
Wir sind mit dem eigenen PKW in Ungarn unterwegs gewesen. Es ist zwingend erforderlich eine Vignette sich für die ungarischen Straßen zu besorgen, am besten im Internet. Die Autobahnen sind sehr gut ausgebaut. Der Straßenzustand kann abenteuerlich werden in abgelegenen Gebieten, ähnlich unseren ungeteerten Feldwegen.

Link zum Kauf der E-Vignette – Maut in Ungarn https://www.tolltickets.com/country/hungary/vignette.aspx

HOTEL

Unser Hotel südlich von Debrecen war das Clubhotel Erdospuszta. Ein Vier*Hotel mit großzügigem Gelände in einem Waldstück. Im Hotel gab es ein Restaurant, einen Wellness- und Fitnessbereich. Weiterhin gab es auf dem Gelände einen kleinen Vergnügungspark für jüngere Kinder (Wasserlauf, Bootsrunde, Kinderboxautos), ein Schwimmbad, ein kleiner See mit Ruderbooten und Tretbooten. Zum Clubhotel gehört ein Bauernhof, der sozusagen seine Ernte frisch und direkt ans Hotel liefert. Ebenfalls kann Reitunterricht in der Reithalle gebucht werden. Pferdeställe sind neben der Reithalle. Beliebt ist das Gelände aufgrund seiner Vielseitigkeit und seiner idyllischen Lage auch bei Hochzeitsgästen. Während unseres Aufenthalts wurden vier verschiedene Hochzeiten gefeiert. Trotzdem war es ruhig in der Nacht.

Wir genossen den abendlichen Aufenthalt im Wellnessbereich nach unseren Tagestouren. Ob Infrarot-Sauna, das Dampfbad, die warmen Wasserbecken innerhalb sowie im Freien. Im Sommer kann es in der Puszta sehr heiß werden. Das Hotel liegt in einem Pinienwald und somit auch im Sommer natürlich vor der Hitze geschützt. Im Restaurant gab es gutes reichhaltiges Frühstück und auch Abendessen. Selbst kalorienarme leichte Kost, genannt Wellness-Menüs wurden angeboten.
Aufgrund der vielen Angebote auf dem Gelände ist der Aufenthalt auch dort kurzweilig.

Webseite des Clubhotels Erdospuszta (mittlerweile 4,5 Sterne!)

Die Innenstadt von Debrecen ist vom Hotel ca. 15 Kilometer entfernt. Es gibt den Hotelservice, der einen in die Stadt fährt und nach Vereinbarung auch wieder abholt. Taxis fahren ebenfalls. So sind wir von der Innenstadt bis ans Hotel für weniger als 9 Euro heimgefahren. Der Preis kann vor dem Start vereinbart werden.


TAG 1 – Hortobágy

Ziel ist das Dorf Hortobágy, das der Namensgeber und Eingang zum Nationalpark ist. Die Straße Nr. 33 ist eine der wichtigsten Straßen in Ungarn, es ist eine ehemalige Handelsroute. Die Straße geht durch den Nationalpark. Am Eingang des Dorfes Hortobágy sind das Vogelkrankenhaus, das Museum sowie Besucherzentrum, die Handwerkerhöfe, das Hirtenmuseum, die Ausstellung der Hortobáger Csárda. Parkplätze sind vorhanden. Mittagessen gab es in der in der Großen Tscharda von Hortobágy. Ein Gasthaus mit traditionellem Essen. Es war gut und preislich haben wir zu viert umgerechnet 30 Euro bezahlt. In Deutschland wäre es doppelt so teuer gewesen.
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TAG 2 – Ökotourismus Theiß

Die Straße mit der Nr. 33 führt auch zum Ökozentrum der Theiß, ungarisch Tisza am Hafen in Tiszafüred. Der Theiß ist neben der Donau der größte Fluss in Ungarn. Er verläuft von Nord nach Süd. Da die Puszta ein sehr flaches Land ist, wurde sie oft weitflächig überflutet. Deshalb wurden Anfang der 70er Jahre die Bewässerungshauptkanäle reguliert. Wir besuchten den Ökolehrpfad, erfuhren von der Theißblüte und liefen den Lehrpfad der Pákász. Wir wagten eine Kanutour und fuhren nachmittags zur Wasserpromenade (Vizi sétány). Parkplatz und Startpunkt mit dem Boot: 3388 Poroszló, Delfin kikötő . Zum Steg der Wasserpromenade fährt ein Boot. An dem Steg sind mehrere Hütten, die mit Ferngläsern ausgestattet sind, mit denen verschiedene Vögel zu beobachten sind. Es ist ein Vogelnaturschutzgebiet.
Mehr lesen über das Ökozentrum

Auf der Heimfahrt von Tiszafüred nach Debrecen haben wir in der Gaststätte Patkós Csárda gegessen. Sie liegt direkt an der Straße Nr. 33. Essen war gut.


TAG 3 – Sóstó Zoo

50 Kilometer nördlich von Debrecen liegt Nyiregyháza. Dort besuchten wir den Sóstó Zoo. Der größte Zoo mit Tieren, die wir bisher noch nicht gesehen hatten. Auffallend waren auch die vielen Tierbabies.
Mehr lesen zum Sóstó Zoo mit vielen Fotos

Wenige Meter entfernt besuchten wir das Museumsdorf. Ebenfalls nur wenige hundert Meter entfernt ist das Aquarius Bad und das Zoo-Hotel mit einem Eingang in den Zoo.
Mehr lesen zum Museumsdorf

TAG 4  – Größtes Erlebnisbad

Hajdúszoboszló – dieser Ort liegt etwa 25 Kilometer von Debrecen entfernt.
Der Aqua Palace ist das größte Erlebnisbad in Ungarn, sogar in ganz Europa.
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Zum Abendessen waren wir bei Stefan, der sich etwas außerhalb eines kleinen Dorfes ein idyllisches Refugium geschaffen hat. Tuba Tanya nennt er seine Oase, gewidmet einer Tante. In seinem Garten beherbergt er typische ungarische Tiere wie das Langhorn und das Mangalica Schwein (Wollschaf). Er tischt nicht nur ein leckeres Abendmahl auf, sondern unterhält die Gäste mit ungarischer Folklore.
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TAG 5 – Safari im Nationalpark Hortobágy

Zurück in den Nationalpark Hortobágy. Diesmal stand Safari auf dem Programm. Startpunkt ist wieder das Besucherzentrum. Dort wartet der helle Jeep, mit dem es in die geschützte Zone des Nationalparks geht. Der Nationalpark hat verschiedene Zonen. Wer die Hauptverkehrsstraße N. 33 von Ost nach West fährt, quert den Nationalpark. In diesem Bereich kann die Fläche landwirtschaftlich von Hirten genutzt werden. Die Safaritour wird von einem Führer begleitet und führt in den Kern des Nationalparks. In dem eingezäunten Gebiet leben Przewalski-Pferde,  Auerochsen sowie weitere seltene geschützte Wildtiere.
Mehr lesen zur Safari im Hortobágy Nationalpark

Pferdelieber können nicht weit weg vom Besucherzentrum auch eine Kutschfahrt mitmachen. Nach Großen Tscharda von Hortobágy beginnt die Brücke mit den 9 Löchern (neun Bogen) – ein bekanntes Fotomotiv. Gleich nach der Brücke wird rechts abgebogen und der Straße gefolgt. Vorbei an Weiden, einer Jugendherberge, nach einer Kurve folgt ein Kutschenmuseum und am Ende der Straße ist das Gestüt Hortobágy-Matá. Hier werden die bekannten Nonius-Pferde gezüchtet und gehalten. Es gibt eine kleine Gaststätte. Hier kann man sich anmelden für eine Kutschfahrt, die ebenfalls von einer meist deutschsprachigen Führung begleitet wird. Zu sehen sind Wasserbüffel, Graurinder sowie ein vierspänniges Ochsengespann. Eine Besonderheit ist, dass diese (sehr locker miteinander verbunden sind und NUR auf den Ruf des Kutschers laufen. Neun Monate dauert es bis die Ochsen auf die Rufe des Kutschers reagieren und so zuverlässig und beeindruckend unsichtbar lenkbar sind. Weitere drei folkloristisch gekleideten Reiter zeigen auf ihren Pferden die Reitkünste in der Puszta. Später sieht man noch eine Herde von Zackelschafen. Eine Kutschfahrt mit Führung, die sehr zu empfehlen ist.
Mehr zu lesen über die Kutschfahrt beim Gestüt Hortobágy-Matá


TAG 6 – Stadtrundgang Debrecen

Debrecen ist die zweitgrößte Stadt in Ungarn mit ca. 210.000 Bewohnern. Kultur, Kunst, Genuss, ein Stadtwald, ein begehbarer Springbrunnen, eine Universitätsstadt und ein Science Museum und und und. Kurzum eine Stadt, die nicht nur bei einem Wochenendtrip erkundet werden kann.
Mehr dazu im Überblick zur Stadt Debrecen

 

TAG 7  – Stadtrundgang Kecskemét

Die Stadt wird auch die Obststadt genannt, da die Region bekannt ist für ihren Obstanbau. Beim kurzen Stadtrundgang besuchten wir einen Handwerkermarkt auf dem Platz vor der Kirche und dem wunderschönen Rathaus. Ein Blick in die Eingangshalle lohnt sich und wird vom Wachpersonal erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TAG 8  –  Homoki Lodge bei Rusza – Luxury Glamping

Die Homoki Lodge ist eine ehemalige Hofstelle, die zu einem luxuriösen Reiterferienort für eine begrenzte Anzahl von Besuchern ausgebaut wurde. Unser Ziel war das Reiten in den Weiten der Puszta. Die Pferde grasten auf der Weide mit Blick auf die Terrasse, auf der wir frühstückten und zu Abend gegessen hatten. An einem Abend war eine Musikergruppe zu Gast, die Volkslieder und mit den Gästen einen ungarischen Tanz einstudierte. Da konnten auch die Tanzmuffel nicht mehr sitzen bleiben. Einzigartig sind die sieben Jurten. Der Inhaber Oliver war im Erstberuf Architekt und hat die Jurten aus wind- und wetterfesten Material entworfen und gebaut. In einer Jurte ist Whirlpool, Fernsehen, Minibar und Sitzgelegenheit sowie Bad eingebaut. Im Bett unterm Jurtendach öffnet ein Rundfenster den Blick in den Nachthimmel.
Link zu Homoki Lodge, Rusza


Tag 9 – Szeged

Nach unserem morgendlichen Ausritt in Rusza sind wir nachmittags nach Szeged gefahren. Es ist die drittgrößte Stadt in Ungarn. Die Stadt wurde 1879 von einem Hochwasser bis auf wenige Häuser zerstört. Der Wiederaufbau wurde nach neuesten Standards von europäischen Großstädten praktiziert. Es gibt Jugendstilhäuser und große Stadtpalais. Imposant ist der Dom. Nach dem Hochwasser entschlossen sich die Bewohner von Szeged eine neue Kirche zu bauen. Der Grundstein wurde 1914 gelegt und 1930 vollendet. Es ist die einzige Kathedrale, die im 20. Jahrhundert erbaut wurde. Ebenfalls beeindruckend ist die Synagoge.


Tag 10 – Bugaz Puszta

Auf dem Weg ins 170 Kilometer entfernte Budapest legten wir noch einen Stopp ein um eine Ungarische Pferdehirten Show in der Bugaz Puszta zu sehen. Am Ende des Dorfes Bugaz ist ein Gasthof, der den Eingang des Nationalparks symbolisiert. Hier können die Eintrittskarten für die Vorführung gekauft werden. Zu Fuß ist es ein 1,5 Kilometer langer Sandweg. Eine Pferdekutsche pendelt zwischen 11.00 und 11.30 Uhr zum Vorführplatz. Täglich von Mai bis September startet um 12.15 Uhr die fast einstündige Show. Weiterhin ist ein Blick in die Stallungen und in das Hirtenmuseum möglich.

Die Show wird in ungarischer, deutscher und englischer Sprache moderiert. Gezeigt wird der legendäre Puszta Fünfer. Ein Reiter steht mit jeweils einem Bein auf einem Pferderücken. Davor sind drei Pferde, die er mit dem Zügel festhält. Er galoppiert stehend mit diesen fünf Pferden. Die Pferdehirten zeigen Geschicklichkeitsspiele wie Hinlegen und Hinsetzen der Pferde sowie die Tradition des Peitschenknallens.


Tag 11 – Ungarns Hauptstadt Budapest

Besuch der Großstadt Budapest mit seinen mondänen Thermen, seinen zahlren Museen, Kulturtempeln, Kirchen und seinem Kulturprogramm.

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Januar 25, 2017
von upperswabia
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Tuba Tanya – urige ungarisches Gasthaus

Eine uriges Gasthaus ist das Tuba Tanya bei Nagyhegyes, Eigentümer und Wirt ist Stefan. Er hat sich etwas außerhalb des Dorfes ein idyllisches Refugium geschaffen. In seinem großen Garten beherbergt er typische ungarische Tiere wie das Ungarisches Steppenrind (Graurind), das Mangalica Schwein (Wollschaf). Tuba Tanya heißt diese Oase. Es gibt ein altes bäuerliches Langhaus, das restauriert wurde und wie ein Museum wirkt. Der Ofen in dem Gebäude nutzt er um Köstlichkeiten zu backen. Später konnten wir es genießen. Im nächsten Haus ist die heimelige große Stube, in der seine Gäste verwöhnt und mit ungarischer Volksmusik unterhält. Und die ungarischen Gäste singen fleißig mit. Es gibt noch zwei weitere Häuschen, in denen übernachtet werden kann. Stefan kümmert sich persönlich um seine Gäste und fast jeden Abend ist das Haus voll. Klein, fein, familiär ist es bei Stefan. Beim Rundgang in seinem Garten kommen wir auch am Holzofen vorbei, in der die Entenbrüstchen schmoren, die es später zum Abendessen gibt.

Stefan, Inhaber von Tuba Tanya

Blick in die gute Stube von Tuba Tanya

Leckere Entenbrüstchen zum Abendessen, Tuba Tanya

Und die Musik spielt auf in der Tuba Tanya

Wo sich Esel, Graurind, Wollschaf gute Nacht sagen – da ist gut sein. Tuba Tanya

Wo sich Esel, Graurind, Wollschaf gute Nacht sagen – da ist gut sein. Tuba Tanya

Wo sich Esel, Graurind, Wollschaf gute Nacht sagen – da ist gut sein. Tuba Tanya

Kurzum – wenn ich Ungarn wieder besuche, dann muss ich auch bei Stefan vorbei. In Ungarn hat es mich überrascht, wieviele Menschen die deutsche Sprache sprechen. Stefan spricht sehr gut Deutsch, da er viele Jahre in Deutschland gearbeitet hat. Wir waren angemeldet zum Abendessen. Auch wenn es etwas abgelegen ist, das findet sogar ein Bus voller Gäste. Und dann gibt es keinen Platz mehr in der guten Stube.

Ort: Tuba Tanya in 4064 Nagyhegyes, Kinizsi utca 133/18 hrsz.
Link zur Webseite Tuba Tanya

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Januar 22, 2017
von upperswabia
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Wartefeld der Christbäume

Wartefeld.
Da liegen sie,
die ausgedienten Christbäume
noch grün, groß, prächtig – doch etwas dürr.
Dazwischen in einem Topf
eine kleine junge Edeltanne mit Wurzelwerk,
ebenfalls aufs Feld geworfen.
Christbäume sie dienten als Weihnachtsschmuck,
als Träger für Glaskugeln, Kerzen, Lichterketten.
Sie durften zusehen, wie Geschenke ausgepackt werden,
wie die Familie feierte, sich freute, diskutierte, sich wiedersah.
Das neue Jahr begann. Hoffnung und Zuversicht.
Der Christbaum senkte seine Nadeln, verlor sie.
Ausgedient. Gemeinsames Warten aufs nächste Fest.
Sie dienen wieder, die alten ausgedienten Christbäume –
doch dann fürs Funkenfeuer.
Anfang März.

ausgediente Christbäume

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