Oberschwaben-Welt

Kultur Leben Ausflüge

Januar 25, 2017
von upperswabia
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Warum nach Ungarn – überraschend anders – 10 Tage Puszta

Im Mai 2016 besuchten wir das erste Mal Ungarn. „Überraschend anders“ wirbt der Tourismusflyer. Im nachhinein – es stimmt. Ungarn, mit seinen Thermen, Nationalparks, seinen verschiedenen Landschaften, der Natur, seiner Kultur und seinen Menschen. Gerne wieder.

Fast eine Woche erkundeten wir die Region in und um Debrecen. Der Name kommt bekannt vor? Die Wurst Debrecziner wurde hier erstmals hergestellt. Die zweitgrößte Stadt Ungarns mit fast 210.000 Einwohnern liegt im östlichen Teil des Landes nahe der rumänischen Grenze.

WÄHRUNG
Ungarn ist Mitglied in der EU, doch bezahlt wird in der ungarischen Währung Forint.
1 Euro entspricht ca. 310 HUF (Ungarischer Forint).

ANREISE
Wir sind mit dem eigenen PKW in Ungarn unterwegs gewesen. Es ist zwingend erforderlich eine Vignette sich für die ungarischen Straßen zu besorgen, am besten im Internet. Die Autobahnen sind sehr gut ausgebaut. Der Straßenzustand kann abenteuerlich werden in abgelegenen Gebieten, ähnlich unseren ungeteerten Feldwegen.

Link zum Kauf der E-Vignette – Maut in Ungarn https://www.tolltickets.com/country/hungary/vignette.aspx

HOTEL

Unser Hotel südlich von Debrecen war das Clubhotel Erdospuszta. Ein Vier*Hotel mit großzügigem Gelände in einem Waldstück. Im Hotel gab es ein Restaurant, einen Wellness- und Fitnessbereich. Weiterhin gab es auf dem Gelände einen kleinen Vergnügungspark für jüngere Kinder (Wasserlauf, Bootsrunde, Kinderboxautos), ein Schwimmbad, ein kleiner See mit Ruderbooten und Tretbooten. Zum Clubhotel gehört ein Bauernhof, der sozusagen seine Ernte frisch und direkt ans Hotel liefert. Ebenfalls kann Reitunterricht in der Reithalle gebucht werden. Pferdeställe sind neben der Reithalle. Beliebt ist das Gelände aufgrund seiner Vielseitigkeit und seiner idyllischen Lage auch bei Hochzeitsgästen. Während unseres Aufenthalts wurden vier verschiedene Hochzeiten gefeiert. Trotzdem war es ruhig in der Nacht.

Wir genossen den abendlichen Aufenthalt im Wellnessbereich nach unseren Tagestouren. Ob Infrarot-Sauna, das Dampfbad, die warmen Wasserbecken innerhalb sowie im Freien. Im Sommer kann es in der Puszta sehr heiß werden. Das Hotel liegt in einem Pinienwald und somit auch im Sommer natürlich vor der Hitze geschützt. Im Restaurant gab es gutes reichhaltiges Frühstück und auch Abendessen. Selbst kalorienarme leichte Kost, genannt Wellness-Menüs wurden angeboten.
Aufgrund der vielen Angebote auf dem Gelände ist der Aufenthalt auch dort kurzweilig.

Webseite des Clubhotels Erdospuszta (mittlerweile 4,5 Sterne!)

Die Innenstadt von Debrecen ist vom Hotel ca. 15 Kilometer entfernt. Es gibt den Hotelservice, der einen in die Stadt fährt und nach Vereinbarung auch wieder abholt. Taxis fahren ebenfalls. So sind wir von der Innenstadt bis ans Hotel für weniger als 9 Euro heimgefahren. Der Preis kann vor dem Start vereinbart werden.


TAG 1 – Hortobágy

Ziel ist das Dorf Hortobágy, das der Namensgeber und Eingang zum Nationalpark ist. Die Straße Nr. 33 ist eine der wichtigsten Straßen in Ungarn, es ist eine ehemalige Handelsroute. Die Straße geht durch den Nationalpark. Am Eingang des Dorfes Hortobágy sind das Vogelkrankenhaus, das Museum sowie Besucherzentrum, die Handwerkerhöfe, das Hirtenmuseum, die Ausstellung der Hortobáger Csárda. Parkplätze sind vorhanden. Mittagessen gab es in der in der Großen Tscharda von Hortobágy. Ein Gasthaus mit traditionellem Essen. Es war gut und preislich haben wir zu viert umgerechnet 30 Euro bezahlt. In Deutschland wäre es doppelt so teuer gewesen.
Mehr lesen über das Vogelkrankenhaus
Mehr lesen über die Museen in Hortobágy


TAG 2 – Ökotourismus Theiß

Die Straße mit der Nr. 33 führt auch zum Ökozentrum der Theiß, ungarisch Tisza am Hafen in Tiszafüred. Der Theiß ist neben der Donau der größte Fluss in Ungarn. Er verläuft von Nord nach Süd. Da die Puszta ein sehr flaches Land ist, wurde sie oft weitflächig überflutet. Deshalb wurden Anfang der 70er Jahre die Bewässerungshauptkanäle reguliert. Wir besuchten den Ökolehrpfad, erfuhren von der Theißblüte und liefen den Lehrpfad der Pákász. Wir wagten eine Kanutour und fuhren nachmittags zur Wasserpromenade (Vizi sétány). Parkplatz und Startpunkt mit dem Boot: 3388 Poroszló, Delfin kikötő . Zum Steg der Wasserpromenade fährt ein Boot. An dem Steg sind mehrere Hütten, die mit Ferngläsern ausgestattet sind, mit denen verschiedene Vögel zu beobachten sind. Es ist ein Vogelnaturschutzgebiet.
Mehr lesen über das Ökozentrum

Auf der Heimfahrt von Tiszafüred nach Debrecen haben wir in der Gaststätte Patkós Csárda gegessen. Sie liegt direkt an der Straße Nr. 33. Essen war gut.


TAG 3 – Sóstó Zoo

50 Kilometer nördlich von Debrecen liegt Nyiregyháza. Dort besuchten wir den Sóstó Zoo. Der größte Zoo mit Tieren, die wir bisher noch nicht gesehen hatten. Auffallend waren auch die vielen Tierbabies.
Mehr lesen zum Sóstó Zoo mit vielen Fotos

Wenige Meter entfernt besuchten wir das Museumsdorf. Ebenfalls nur wenige hundert Meter entfernt ist das Aquarius Bad und das Zoo-Hotel mit einem Eingang in den Zoo.
Mehr lesen zum Museumsdorf

TAG 4  – Größtes Erlebnisbad

Hajdúszoboszló – dieser Ort liegt etwa 25 Kilometer von Debrecen entfernt.
Der Aqua Palace ist das größte Erlebnisbad in Ungarn, sogar in ganz Europa.
Mehr lesen zu diesem Mega Badeparadies

Zum Abendessen waren wir bei Stefan, der sich etwas außerhalb eines kleinen Dorfes ein idyllisches Refugium geschaffen hat. Tuba Tanya nennt er seine Oase, gewidmet einer Tante. In seinem Garten beherbergt er typische ungarische Tiere wie das Langhorn und das Mangalica Schwein (Wollschaf). Er tischt nicht nur ein leckeres Abendmahl auf, sondern unterhält die Gäste mit ungarischer Folklore.
Mehr lesen über Tuba Tanya


TAG 5 – Safari im Nationalpark Hortobágy

Zurück in den Nationalpark Hortobágy. Diesmal stand Safari auf dem Programm. Startpunkt ist wieder das Besucherzentrum. Dort wartet der helle Jeep, mit dem es in die geschützte Zone des Nationalparks geht. Der Nationalpark hat verschiedene Zonen. Wer die Hauptverkehrsstraße N. 33 von Ost nach West fährt, quert den Nationalpark. In diesem Bereich kann die Fläche landwirtschaftlich von Hirten genutzt werden. Die Safaritour wird von einem Führer begleitet und führt in den Kern des Nationalparks. In dem eingezäunten Gebiet leben Przewalski-Pferde,  Auerochsen sowie weitere seltene geschützte Wildtiere.
Mehr lesen zur Safari im Hortobágy Nationalpark

Pferdelieber können nicht weit weg vom Besucherzentrum auch eine Kutschfahrt mitmachen. Nach Großen Tscharda von Hortobágy beginnt die Brücke mit den 9 Löchern (neun Bogen) – ein bekanntes Fotomotiv. Gleich nach der Brücke wird rechts abgebogen und der Straße gefolgt. Vorbei an Weiden, einer Jugendherberge, nach einer Kurve folgt ein Kutschenmuseum und am Ende der Straße ist das Gestüt Hortobágy-Matá. Hier werden die bekannten Nonius-Pferde gezüchtet und gehalten. Es gibt eine kleine Gaststätte. Hier kann man sich anmelden für eine Kutschfahrt, die ebenfalls von einer meist deutschsprachigen Führung begleitet wird. Zu sehen sind Wasserbüffel, Graurinder sowie ein vierspänniges Ochsengespann. Eine Besonderheit ist, dass diese (sehr locker miteinander verbunden sind und NUR auf den Ruf des Kutschers laufen. Neun Monate dauert es bis die Ochsen auf die Rufe des Kutschers reagieren und so zuverlässig und beeindruckend unsichtbar lenkbar sind. Weitere drei folkloristisch gekleideten Reiter zeigen auf ihren Pferden die Reitkünste in der Puszta. Später sieht man noch eine Herde von Zackelschafen. Eine Kutschfahrt mit Führung, die sehr zu empfehlen ist.
Mehr zu lesen über die Kutschfahrt beim Gestüt Hortobágy-Matá


TAG 6 – Stadtrundgang Debrecen

Debrecen ist die zweitgrößte Stadt in Ungarn mit ca. 210.000 Bewohnern. Kultur, Kunst, Genuss, ein Stadtwald, ein begehbarer Springbrunnen, eine Universitätsstadt und ein Science Museum und und und. Kurzum eine Stadt, die nicht nur bei einem Wochenendtrip erkundet werden kann.
Mehr dazu im Überblick zur Stadt Debrecen

 

TAG 7  – Stadtrundgang Kecskemét

Die Stadt wird auch die Obststadt genannt, da die Region bekannt ist für ihren Obstanbau. Beim kurzen Stadtrundgang besuchten wir einen Handwerkermarkt auf dem Platz vor der Kirche und dem wunderschönen Rathaus. Ein Blick in die Eingangshalle lohnt sich und wird vom Wachpersonal erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TAG 8  –  Homoki Lodge bei Rusza – Luxury Glamping

Die Homoki Lodge ist eine ehemalige Hofstelle, die zu einem luxuriösen Reiterferienort für eine begrenzte Anzahl von Besuchern ausgebaut wurde. Unser Ziel war das Reiten in den Weiten der Puszta. Die Pferde grasten auf der Weide mit Blick auf die Terrasse, auf der wir frühstückten und zu Abend gegessen hatten. An einem Abend war eine Musikergruppe zu Gast, die Volkslieder und mit den Gästen einen ungarischen Tanz einstudierte. Da konnten auch die Tanzmuffel nicht mehr sitzen bleiben. Einzigartig sind die sieben Jurten. Der Inhaber Oliver war im Erstberuf Architekt und hat die Jurten aus wind- und wetterfesten Material entworfen und gebaut. In einer Jurte ist Whirlpool, Fernsehen, Minibar und Sitzgelegenheit sowie Bad eingebaut. Im Bett unterm Jurtendach öffnet ein Rundfenster den Blick in den Nachthimmel.
Link zu Homoki Lodge, Rusza


Tag 9 – Szeged

Nach unserem morgendlichen Ausritt in Rusza sind wir nachmittags nach Szeged gefahren. Es ist die drittgrößte Stadt in Ungarn. Die Stadt wurde 1879 von einem Hochwasser bis auf wenige Häuser zerstört. Der Wiederaufbau wurde nach neuesten Standards von europäischen Großstädten praktiziert. Es gibt Jugendstilhäuser und große Stadtpalais. Imposant ist der Dom. Nach dem Hochwasser entschlossen sich die Bewohner von Szeged eine neue Kirche zu bauen. Der Grundstein wurde 1914 gelegt und 1930 vollendet. Es ist die einzige Kathedrale, die im 20. Jahrhundert erbaut wurde. Ebenfalls beeindruckend ist die Synagoge.


Tag 10 – Bugaz Puszta

Auf dem Weg ins 170 Kilometer entfernte Budapest legten wir noch einen Stopp ein um eine Ungarische Pferdehirten Show in der Bugaz Puszta zu sehen. Am Ende des Dorfes Bugaz ist ein Gasthof, der den Eingang des Nationalparks symbolisiert. Hier können die Eintrittskarten für die Vorführung gekauft werden. Zu Fuß ist es ein 1,5 Kilometer langer Sandweg. Eine Pferdekutsche pendelt zwischen 11.00 und 11.30 Uhr zum Vorführplatz. Täglich von Mai bis September startet um 12.15 Uhr die fast einstündige Show. Weiterhin ist ein Blick in die Stallungen und in das Hirtenmuseum möglich.

Die Show wird in ungarischer, deutscher und englischer Sprache moderiert. Gezeigt wird der legendäre Puszta Fünfer. Ein Reiter steht mit jeweils einem Bein auf einem Pferderücken. Davor sind drei Pferde, die er mit dem Zügel festhält. Er galoppiert stehend mit diesen fünf Pferden. Die Pferdehirten zeigen Geschicklichkeitsspiele wie Hinlegen und Hinsetzen der Pferde sowie die Tradition des Peitschenknallens.


Tag 11 – Ungarns Hauptstadt Budapest

Besuch der Großstadt Budapest mit seinen mondänen Thermen, seinen zahlren Museen, Kulturtempeln, Kirchen und seinem Kulturprogramm.

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Januar 25, 2017
von upperswabia
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Tuba Tanya – urige ungarisches Gasthaus

Eine uriges Gasthaus ist das Tuba Tanya bei Nagyhegyes, Eigentümer und Wirt ist Stefan. Er hat sich etwas außerhalb des Dorfes ein idyllisches Refugium geschaffen. In seinem großen Garten beherbergt er typische ungarische Tiere wie das Ungarisches Steppenrind (Graurind), das Mangalica Schwein (Wollschaf). Tuba Tanya heißt diese Oase. Es gibt ein altes bäuerliches Langhaus, das restauriert wurde und wie ein Museum wirkt. Der Ofen in dem Gebäude nutzt er um Köstlichkeiten zu backen. Später konnten wir es genießen. Im nächsten Haus ist die heimelige große Stube, in der seine Gäste verwöhnt und mit ungarischer Volksmusik unterhält. Und die ungarischen Gäste singen fleißig mit. Es gibt noch zwei weitere Häuschen, in denen übernachtet werden kann. Stefan kümmert sich persönlich um seine Gäste und fast jeden Abend ist das Haus voll. Klein, fein, familiär ist es bei Stefan. Beim Rundgang in seinem Garten kommen wir auch am Holzofen vorbei, in der die Entenbrüstchen schmoren, die es später zum Abendessen gibt.

Stefan, Inhaber von Tuba Tanya

Blick in die gute Stube von Tuba Tanya

Leckere Entenbrüstchen zum Abendessen, Tuba Tanya

Und die Musik spielt auf in der Tuba Tanya

Wo sich Esel, Graurind, Wollschaf gute Nacht sagen – da ist gut sein. Tuba Tanya

Wo sich Esel, Graurind, Wollschaf gute Nacht sagen – da ist gut sein. Tuba Tanya

Wo sich Esel, Graurind, Wollschaf gute Nacht sagen – da ist gut sein. Tuba Tanya

Kurzum – wenn ich Ungarn wieder besuche, dann muss ich auch bei Stefan vorbei. In Ungarn hat es mich überrascht, wieviele Menschen die deutsche Sprache sprechen. Stefan spricht sehr gut Deutsch, da er viele Jahre in Deutschland gearbeitet hat. Wir waren angemeldet zum Abendessen. Auch wenn es etwas abgelegen ist, das findet sogar ein Bus voller Gäste. Und dann gibt es keinen Platz mehr in der guten Stube.

Ort: Tuba Tanya in 4064 Nagyhegyes, Kinizsi utca 133/18 hrsz.
Link zur Webseite Tuba Tanya

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Januar 22, 2017
von upperswabia
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Wartefeld der Christbäume

Wartefeld.
Da liegen sie,
die ausgedienten Christbäume
noch grün, groß, prächtig – doch etwas dürr.
Dazwischen in einem Topf
eine kleine junge Edeltanne mit Wurzelwerk,
ebenfalls aufs Feld geworfen.
Christbäume sie dienten als Weihnachtsschmuck,
als Träger für Glaskugeln, Kerzen, Lichterketten.
Sie durften zusehen, wie Geschenke ausgepackt werden,
wie die Familie feierte, sich freute, diskutierte, sich wiedersah.
Das neue Jahr begann. Hoffnung und Zuversicht.
Der Christbaum senkte seine Nadeln, verlor sie.
Ausgedient. Gemeinsames Warten aufs nächste Fest.
Sie dienen wieder, die alten ausgedienten Christbäume –
doch dann fürs Funkenfeuer.
Anfang März.

ausgediente Christbäume

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Januar 19, 2017
von upperswabia
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CMT – Caravan Motor Tourismus – Urlaubsmesse Stuttgart

Sie nennt sich die weltweit größte Urlaubsmesse, die auch fürs Publikum öffnet. Neun Tage dauert die Messe, zwei Wochenenden sind in dieser Ausstellungszeit. An den Wochenenden ist es natürlich sehr voll in den Gängen. Doch auch an einem Werktag braucht es Geduld, bis ein Tourismusexperte Zeit für einen hat. Insgesamt präsentieren sich 90 Länder sowie 360 Regionen.

Wer hier ohne konkretes Ziel die neun großen Messehallen auf und ab schlendert, läuft Gefahr sich zu verlaufen oder kauft vor Begeisterung ein Wohnmobil ;-). Busgroße, mit allem Schnickschnack ausgestattete Wohnmobilheime sind zu bewundern. Auf den Preis schauen wird nicht, es geht ja um Inspiration, Fernwehinfizierung und mobile Freiheit. Auch der Allradjeep mit Aufbau für unwegsames Gelände zieht die Blicke magisch an. Also … wer hier spontan unbeabsichtigt ein Wohnmobil kauft …. Gratulation.

Fotografenliebling war auch das knallrote Gespann – Fiat und Wohnmobil aus dem Museum Hymer aus Bad Waldsee. Angestanden sind die Menschen, um mal schnell ein Foto davon zu machen. Und irritiert blieb der eine oder andere Besucher vor dem Porsche mit dem Fahrradständer stehen.

Fiat und Wohnwagen vom Hymer Museum

Apropos Fahrrad – das wird der Trend dieses Jahr, gerade in Baden-Württemberg. Karl Drais fuhr am 12. Juni 1817 mit seinem Laufrad in Mannheim. Die Laufmaschine gilt als Urform unseres heutigen Fahrrades. Baden-Württemberg feiert das 200jährige Jubiläum mit vielen Aktionen und Veranstaltungen. Es gibt eine Große Landesausstellung zum Jubiläum im Technomuseum in Mannheim.

Mobil sind die Baden-Württemberger. Laut Statistik gibt der Baden-Württemberger 1076 Euro pro Person und Jahr für Urlaub aus, während es deutschlandweit 954 Euro sind. Wer die Halle 6 betritt, in dem die zahlreichen Regionen Baden-Württembergs vorgestellt werden, könnte jedes Wochenende in eine andere Ecke im Ländle reisen. Es ist stets ein Mix aus Kultur, Wandern und Genuss. Ob im romantischen Taubertal oder im Stauferland, auf der Schwäbischen Alb, im Schwarzwald usw. Und es gibt Probiererle und was zum Gugga auf den Ausstellungsständen und Showprogramm auf der SWR-Bühne. Der Hallenboden ist grün, das eine natürliche heimelige Stimmung gab. Oberschwaben hat sich mittlerweile als Region einen Namen gemacht – es ist nicht mehr die Region zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee. Tja – da schaff ich auch mit – wenn auch ehrenamtlich. Schwerpunkte sehe ich also für dieses Jahr im Ländle die Fahrradreisen, das Wandern –  sei es auf einem der Pilgerwege oder oifach so in der schönen Landschaft unterwegs. Übrigens, die Gruppe mit der Springseilakrobatik erntete viel Beifall.

Ja  und sonst? Die östlichen Länder wie Albanien, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Slowenien wurden von den Besuchern sehr gut besucht. Albanien ist das diesjährige Partnerland mit Schwerpunkt Camping und Caravaning auf der CMT17. Ein 300 Kilometer langer Adriasandstrand lockt.
Leer war es am Ausstellungsstand Türkei. Die politische Situation lockt die Besucher nicht ins Land. Ein Mitarbeiter am Infostand Griechenlands: „Die Urlauber suchen sich neue Ziele. Türkei wird gemieden, auch  Ägypten, Tunesien – es sind die muslimisch geprägten Länder.“ Dies kann er deutlich beobachten.

Kurzum – der Baden-Württemberger bleibt den Krisengebieten fern – doch er bleibt reisewillig und sucht anderweitig das Abenteuer.

Und wo würdest Du gerne mal Urlaub machen?

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Januar 14, 2017
von upperswabia
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Krippen und Legosteine – am Sonntag gibt’s Ufos

Nach Heilig Drei König fliegen die ausgedienten Christbäume aus dem Wohnzimmer auf die Straße. In Oberschwaben werden sie oft von den örtlichen Vereinen eingesammelt und für den Funken, der nach dem Aschermittwoch folgt, wiederverwendet. Die hauseigene Krippe wird wieder eingepackt und wartet aufs nächste Christkind. Wer es bisher terminlich noch nicht untergebracht oder Besuch hat kann aufwendige skurrilen Krippen immer noch anschauen. Im Kloster in Bad Schussenried werden bis Anfang März viele verschiedene Krippen gezeigt. Zu sehen gibt es Miniaturkrippen, Krippen mit beweglichen Figuren und auch mehrere Quadratmeter große Krippenlandschaften, die früher in Kirchen aufgebaut waren. Bei der Ausstellung 2016/2017 werden erstmals Krippenberge gezeigt. Figuren die komödiantisch, ernsthaft, frech und fröhlich in der Krippenlandschaft stehen und den neugeborenen Jesus Christus begleiten. Doch auch sehr ernsthafte und naturnahe und modellierte Figuren, Tiere und Gebäude. Es lohnt, weil die Krippenlandschaften zu großen Wimmelbüchern mutieren und Kinder wie ihre Eltern, Großeltern und Freunde sich einen Spaß draus machen können, wer das grimmigste oder die fröhlichste Figur entdeckt hat.

Das Kloster Schussenried hat mehrere Stockwerke. Tipp: Unbedingt auch in den Bibliothekssaal schauen und den fliegenden Mönch suchen. Auf einem anderen Stockwerk gibt es eine Legoausstellung. Gebaut und präsentiert von den Ulmer Klötzlesbauern. Neben zahlreichen Original-Modellen gibt es auch tüftlige Eigenkreationen aus vielen vielen bunten Legosteinen.

Am Sonntag, 15. Januar 2017 darf mitgebaut werden mit vielen Legos. Thema sind Ufos und Raumschiffe.

Die Ausstellung der Krippen sowie „Faszination Lego ist noch bis 5. März im Kloster Bad Schussenried

Öffnungszeiten:  bis 29. Januar Di – Fr von 10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr; Sa + So 10 – 17 Uhr
ab 31. Januar bis 26. Januar 2017 nur am Wochenende, Sa + So + Fe von 13 – 17 Uhr
Link: Kloster Schussenried

Ort: Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried

Krippenausstellung Kloster Schussenried (Archiv Oberschwaben-Welt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Figuren Krippenausstellung (Archiv – Oberschwaben-Welt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Krippenmuseum in Oberstadion ist ganzjährig geöffnet und wirbt damit eine der bedeutendsten und größten Krippenausstellungen in Europa zu zeigen. Die diesjährige Sonderausstellung widmet sich den Krippen aus Erz und Gips der vergangenen 100 Jahren. 120 verschiedene Krippen, die aus den Erzen Bronze, Eisen, Kupfer, Silber und Zinn angefertigt wurden.

Mehr zum Krippenmuseum Oberstadion

Öffnungszeiten:  Mo – Sa von 14 – 17 Uhr; So + Fe von 11 – 17 Uhr
Link: Krippenmuseum Oberstadion

Ort: Krippenmuseum Oberstadion, Kirchplatz 5/1, 89613 Oberstadion

 

 

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Januar 7, 2017
von upperswabia
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Narren Umzüge Oberschwaben

Die diesjährige Narrensaison für Fasnetsgänger und Freunde der schwäbisch-alemannischen Häs- und Maskenträger in Oberschwaben endet Ende Februar. Nachfolgende Übersicht konzentriert sich auf die Narrenumzüge auch Narrensprünge genannt. Empfehlenswert ist auch ein Nachtumzug. Bei Fackeln und Kerzenlicht wirken die Holzmasken besonders schaurig. Und zu den Hästrägern begleiten musikalisch die Lumpenkapellen, Gugamusiker, Schalmeien und Fanfarenzüge die Gruppen. Wer die Narrenumzüge anschauen möchte orientiert sich in dem jeweiligen Ort oder in der Stadt ins Zentrum.  Die Stadt Markdorf feiert 2017 ihr 1200 jähriges Jubiläum. Deshalb ist eines der Highlights der kulturellen Veranstaltungen das Landschaftstreffen der Fasnachtslandschaft Bodensee-Linzgau-Schweiz. Es werden bis zu 8000 Hästräger aus 52 Zünften auch aus der Schweiz erwartet. In Markdorf gibt es die Zunftfigur Hänseler, die nur von Männern getragen wird. Zudem verschafft er sich mit der laut knallenden Karbatsche, eine Art Peitsche Gehör. Das richtige Schlagen, Schellen braucht viel Übung und Können. Ebenso feiert Munderkingen 275 Jahre Brunnensprung. Den Brunnensprung als Fasnetsbrauchtum gibt es nur in Munderkingen.

Samstag, 7. Januar 2017
13.30 Uhr – Narrenumzug Reute in 88400 Biberach-Reute

Samstag, 14. Januar 2017
13.30 Uhr – Großer Narrensprung in Neuravensburg
16.00 Uhr – Dämmerumzug, 88444 Ummendorf
17.00 Uhr – Narrenumzug Memmingen

Sonntag, 15. Januar 2017
13.30 Uhr – Narrenumzug in Oberstadion

Samstag, 21. Januar 2017
14.00 Uhr – Narrenumzug in Bellamont
19.11 Uhr – Große Prunksitzung, Edwin-Scharff-Haus, Neu Ulm

Sonntag, 22. Januar
13.30 Uhr – Fasnetsumzug in Ebenweiler

Freitag, 27. Januar 2017
19.30 Uhr – Nachtumzug in Burgrieden

Samstag, 28. Januar 2017
14.00 Uhr – Narrenumzug Rot an der Rot
12.30 Uhr –  Landschaftstreffen VSAN Bodensee-Linzgau-Schweiz in Markdorf Narrenzunft-Markdorf
15.00 Uhr – Narrenumzug in Obermarchtal
16.00 Uhr – Umzug Ehestetten
18.00 Uhr – 20. Nachtumzug in Allmendingen

Sonntag, 29. Januar 2017
13.30 Uhr – Narrenumzug in Laupheim
13.30 Uhr – Jubiläumsumzug Hecke-Schmecker in Ehestetten

Samstag, 4. Februar 2017
16.33 Uhr – Dämmerumzug Reinstetten

Sonntag, 5. Februar 2017
13.30 Uhr – Ringtreffen in Burladingen
14.00 Uhr – Großer Narrenumzug in der Ulmer Altstadt

Samstag, 11. Februar 2017
14.01 Uhr – Narrenumzug in 88441 Mittelbiberach

Sonntag, 12. Februar 2017
13.00 Uhr – Landschaftstreffen Oberschwaben
50 Jahre NZ Kisslegg in 88353 Kisslegg
13.30 Uhr – Freundschaftstreffen der Moorochsenzunft in Bad Buchau
14.00 Uhr – Narrenumzug in Schemmerberg

Freitag, 17. Februar 2017
19.31 Uhr – Nachtumzug Gebrazhofen
19.00 Uhr – Nachtumzug Ingerkingen

Samstag, 18. Februar 2017
18.00 Uhr – Sternmarsch zum 40jährigem Jubiläum in Steinhilben
ab 17.00 Uhr – Brauchtumsvorführungen in Munderkingen

Sonntag, 19. Februar 2017
13.30 Uhr – Großer Fasnetsumzug Oberdischingen
13.30 Uhr – Großer Narrenumzug in Eberhardzell
13.30 Uhr –  Landschaftstreffen Donau in Munderkingen – Programm
14.00 Uhr – Großer OHA-Narrenumzug in Altshausen

Montag, 20. Februar 2017
15 Uhr – Ü55 Fasnetstanz in der Festhalle Leutkirch

Donnerstag, 23. Februar 2017
13.00 Uhr – Narrensprung in Bad Waldsee
14.00 Uhr – Kindernarrensprung Aulendorf

Freitag, 24. Februar 2017
16.00 Uhr – Dämmerumzug in Biberach-Stafflangen
19.30 Uhr – Großer närrischer Nachtumzug in Ochsenhausen

Samstag, 25. Februar 2017
14.00 Uhr – Narrensprung in Baienfurt

Sonntag, 26. Februar 2017
13.30 Uhr – Großer Narrensprung Isny
13.30 Uhr – Großer Narrensprung Leutkirch
14.00 Uhr – Narrensprung 60 Jahre NZ Brochenzell (ANR)
14.00 Uhr – Großer Narrenumzug Weingarten
14.00 Uhr – Narrenumzug Äpfingen
14.00 Uhr – Großer Narrensprung Aulendorf

Rosenmontag, 27. Februar 2017
10.00 Uhr – Großer Narrensprung in 88212Ravensburg
13.30 Uhr – Großer Rosenmontagsumzug in Bad Wurzach
13.30 Uhr – Narrenumzug in Messkirch
13.31 Uhr – Narrenumzug in Trochtelfingen
14.00 Uhr – Großer Narrensprung in 88339 Bad Waldsee
14.00 Uhr – Narrensprung in Wangen Allgäu
14.00 Uhr – Rosenmontagsumzug in Ostrach

Fasnetsdienstag, 28. Februar 2017
10.30 Uhr – Narrenumzug Bad Saulgau
14.00 Uhr – Narrenumzug Uttenweiler
14.00 Uhr – Narrenumzug Ebersbach-Musbach
14.00 Uhr – Narrenumzug Riedlingen
14.00 Uhr – Fasnetsumzug Isny
15.30 Uhr – Narrenumzug Kirchdorf an der Iller

Aus dem Archiv Narrensprung 2016 in Schemmerhofen

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Dezember 31, 2016
von upperswabia
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Fernsehturm Stuttgart

Der erste Fernsehturm, der Prototyp aller Fernsehtürme weltweit ist der Stuttgarter Fernsehturm. Der Bauingenieur und Brückenbauer Prof. Fritz Leonhardt (1909 – 1999) hat den Urahn aller Fernsehtürme im Februar 1956 nach 20-monatiger Bauzeit eröffnet. Damals vor 60 Jahren gehörte der 217 Meter hohe Turm zu den höchsten Bauwerken der Welt. Der Fernsehturm ist ein Lehrstück an deutscher Ingenieurskunst. Die Idee war nicht nur einen Sendemast für das Fernsehen zu haben, sondern auch einen Turm, der touristisch und auch für ein Restaurant genutzt werden kann. Der Stuttgarter Fernsehturm gilt als Meisterwerk der Ingenieurskunst, da er mit einer Stahl-Betonkonstruktion gebaut wurde und auch heute noch mit seinem Design zeitlos wirkt.

#Fernsehturm #blue #sky und ne lange Warteschlange. #landscape

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Obwohl der Turm damals bei den Stuttgartern für viel Protest sorgte, als Schandmal bezeichnet wurde, gilt er heute 60 Jahre später als Wahrzeichen. Auch die Kosten wurden 1956 mit 1,7 Millionen Deutsche Mark geschätzt, tatsächlich betrugen die Gesamtkosten am Bauende 4,2 Millionen Deutsche Mark. Diese Kosten wurden damals schon nach fünf Jahren mit den Eintrittsgeldern wieder ausgeglichen. Der Fernsehturm wurde immer wieder renoviert und umgebaut.

Nach der jüngsten Renovierung ist seit Anfang 2016 der Fernsehturm wieder für die Besucher geöffnet. Es gibt einen Turm-Shop mit zwei Kassen. Zwei Aufzüge, die bis zu 15 Personen aufnehmen. Der Personenaufzug fährt in 39 Sekunden auf die Aussichtsplattform in 150 Meter Höhe. Die Aussichtsplattform ist zweigeschossig, da die über ein Meter hohe Brüstung den kleineren Kindern keine Sicht ermöglicht. Daher geht es für die Kinder auf die zweite Ebene. Das Restaurant ist eine Etage tiefer. An einem Spitzentag besuchen bis zu 5000 Personen den Turm. Das heißt Wartezeiten bis maximal eine Stunde vor den beiden Kassen. Der Fernsehturm und das Turm & Panoramacafé sind barrierefrei zugänglich. Kinderwägen und Hunde dürfen allerdings nicht mit auf die Aussichtsplattform.

Ort: Fernsehturm Stuttgart, Jahnstraße 120, 70597 Stuttgart

Preise
Erwachsene 7 Euro, Kinder bis 15 Jahre 4 Euro, Kinder unter 6 Jahre frei
Familienticket: zwei Erwachsene plus eigene Kinder bis einschl. 15 Jahre – 20 Euro

Guten-Morgen-Ticket (Sa+So bis 10 Uhr) – Erwachsene 4 Euro; Kinder < 16 Jahre frei
Guten-Abend-Ticket (So+Mo ab 20 Uhr) – Erwachsene 4 Euro; Kinder < 16 Jahre frei

Link zur Fernsehtrum-Rundumsicht, Bereich Tourismus

 

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Dezember 24, 2016
von upperswabia
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Spätromantische Weihnachten anno dazumal

weihnachtsgurke-web
Die Weihnachtsbotschaft ist schon längst verklungen,
verhallt auch sind der sel’gen Engel Lieder,
der Stern blickt nicht mehr auf die Krippe nieder,
des heller Strahl ins Morgenland gedrungen.

Maria hält ihr Kind nicht mehr umschlungen;
auch geht kein Schwert durchs Mutterherz ihr wieder;
denn längst schon hat des Himmelreichs Gebieter
sich auf zum Thron der Herrlichkeit geschwungen.

Und dennoch feiern wir lobsingend heute
die Nacht, in deren Schoß uns war geboren
er, der vor unsrer Niedrigkeit nicht scheute,

sich unsre arme Knechtsgestalt erkoren
und liebend sich dem Tode gar zur Beute,
weil ohne ihn auf ewig wir verloren.

von Julius Sturm 1816-1896 Dichter der Spätromantik 

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Dezember 22, 2016
von upperswabia
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Kunst Ausstellungen Dezember bis Januar 2017

Blick auf die Kunstausstellungen von Ende Dezember 2016 bis Januar 2017 in Oberschwaben von Ulm bis an den Bodensee.
Wenn eine Ausstellung fehlt, dann bitte eine Nachricht über Kommentar oder Email. Es wird aktualisiert. Nachfolgend eine Auswahl der Ausstellungen, die mir zugetragen oder recherchiert wurden.

Albstadt
Individueller Strich – autonome Form:
Zeichnungen und Druckgraphik Dresden 1945 – 1989
Info zur Dauerausstellung
DIALOG MIT DIX: Zipora Rafaelov
Ausstellungsinfo – bis 8. Januar 2017
Kerstin Franke-Gneuß. GRATWANDERUNG
Felix Hollenberg-Preis 2016
Ausstellungsinfo – bis 29. Januar 2017.
MEISTERWERKE reihenweise!

Aus der Stiftung Sammlung Walther Groz
Ausstellung – vom 18. Dezember 2016 bis 12. März 2017
ALB-STADT-ALB: Ava Smitmans
Ausstellung – vom 22. Januar bis 26. März 2017
Öffnungszeiten: Di – Sa, 14 – 17 Uhr, So + Feiertag 11 – 17 Uhr
Ort: Städtische Kunstsammlungen – Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, 72458 Albstadt


Bad Saulgau
Kunst in Oberschwaben – von Bräckle bis Wachter

Ausstellungsinfo –  vom 26. Dezember bis 19. Februar 2017
Führungen: Donnerstag, 05.01.17, 19 Uhr; Mittwoch, 25.01.17, 19 Uhr; Sonntag, 05.02.17, 19 Uhr
Vortrag 12.01.17, 19 Uhr: Kunst und Region – eine Hassliebe? mit Dr. Uwe Degreif, Museum Biberach
Öffnungszeiten:  Di – So, 14 – 17 Uhr, Silvester geschlossen
Ort: Städtische Galerie Fähre im Alten Kloster, Hauptstr. 102/1, 88348 Bad Saulgau

Bad Schussenried
Faszination Lego
Ausstellungsinfo –  vom 27. November 2016 bis 5. März 2017
Vom Zauber alter Krippenberge
Ausstellungsinfo – vom 27. November bis 5.März 2017
Achtung verschiedene Öffnungszeiten:
07.11. bis 18.12.2016 – Sa, So + Feiertag 13-17 Uhr
26.12. bis 29.01.2017 – Di – Fr 10-13 Uhr + 14-17 Uhr;
26.12. bis 29.01.2017 – Sa, So + Feiertag 13-17 Uhr
31.01. bis 26.02.2017 – Sa, So + Feiertag 13-17 Uhr
27.02. bis 05.03.2017 – Di – Fr 10-13 Uhr + 14-17 Uhr
27.02. bis 05.03.2017 – Sa, So + Feiertag 13-17 Uhr
Ort:  Kloster Bad Schussenried, Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried (Anfahrt)

Bad Waldsee
Albertrichard Pfrieger – Das Gesehene ist nicht das Gemeinte
Ausstellungsinfo – vom 6. November 2016 bis 1. Januar 2017
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr
Ort: Kunstraum Kleine Galerie im Haus am Stadtsee, Wurzacher Str. 53, 88339 Bad Waldsee

 

Biberach an der Riss

Let it flow. Michelin Kober – Zeichnungen und Tuschen
Ausstellungsinfo – vom 2. Dezember 2016 bis Ende Januar 2017;
Vernissage: Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 13.30-17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Stiftung BC – pro arte, Bismarckring 66, 88400 Biberach


Johann Babtist Pflug
Ausstellungsinfo  – vom 29. Oktober 2016 bis 28. Februar 2017
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-13 Uhr + 14-17 Uhr, Do 10-13 Uhr + 14-20 Uhr; Sa + So 11-18 Uhr
Ort: Museum Biberach – Braith-Mali-Museum, Museumstr. 6, 88400 Biberach an der Riss

Barbara Petzold
Kunstverein-Ausstellung – vom 10. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa, So + Feiertag 11-17 Uhr (24.12, 25.12., 31.12. geschlossen)
Ort: Kunstverein Biberach e.V., Komödienhaus, Am Viehmarktplatz, 88400 Biberach


Burgrieden-Rot
Nun scheint in vollem Glanze – der Mond in der Kunst

Ausstellungsinfo – vom 20. November 2016 bis 26. Februar 2017
Ort: Museum Villa Rot, Schlossweg 2, 88483 Burgrieden-Rot


Ehingen – Schloss Mochental
Abstraktion von Hölzel bis Heute
Ausstellungsinfo – vom 4. Dezember bis 12. März 2017
Eleonore Frey-Hanken
und ausgewählte Werke der Klassischen Moderne
Ausstellungsinfo – bis 12. März 2017
Öffnungszeiten Di – Sa, 13 – 17 Uhr, So + Feiertage 11 – 17 Uhr
Ort: Schloss Mochental, 89584 Ehingen

Leutkirch
Dorothea Schrade – Die Blume des Jahres – Mohn
Ausstellungsinfo – vom 22. Januar bis 30. April 2017
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Im alten Pfarrhaus,, 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Anne Mansen – Malerei und Zeichnung
Ausstellungsinfo –  ab 25. September 2016
Öffnungszeiten: Sa + So 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie & Atelier Dorothea Schrade, Galerie im Adler,In der Vorstadt 18 (direkt an der B45), 88299 Diepoldshofen bei Leutkirch

Memmingen
Color Me Blind — Färbe mich blind

Ausstellungsinfo – vom 24. September 2016 bis 8. Januar 2017
Henry Moore: SHEEP
Ausstellungsinfo – vom 15. Oktober 2016 – 29. Januar 2017
Josef Madlener: Schafe
Ausstellungsinfo – vom 15. Oktober 2016 – 29. Januar 2017
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So, Feiertag 11 – 17 Uhr, Do 13 – 19 Uhr
Ort: MEWO Kunsthalle, Bahnhofstrasse 1, 87700 Memmingen


Messkirch
Dauerausstellung – Kreisgalerie
Ausstellungsinfo
Ausstellung Edith und Berthold Kösel
Ausstellungsinfo
– vom 30. Oktober 2016 bis 1. Januar 2017
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie feiertags jeweils 13 bis 17 Uhr
Ort: Kreisgalerie Schloss Meßkirch, Kirchstraße 7, 88605 Meßkirch

Meersburg
Jahresausstellung

VBKW Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler
Baden-Württemberg, Region Bodensee-Oberschwaben
Ausstellungsinfo – vom 15. Januar bis 19. Februar 2017
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr.
Ort: Galerie Bodenseekreis, Schlossplatz 13, 88079 Meersburg


Ravensburg
Emil Nolde. Der Maler
Ausstellungsinfo – vom 5. November 2016 bis 5. Februar 2017
favorites: Sammlung Zoller
Ausstellungsinfo – vom 10. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017
Öffnungszeiten. Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunstmuseum Ravensburg, Burgstaße 9, 88212 Ravensburg

Riedlingen
Gerda Sorger – Malerei
vom 15. Januar bis 12. Februar 2017
Öffnungszeiten: Freitag 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung
Ort: Galerie Scopes –  rickisworkshop, Weibermarkt 1, 88499 Riedlingen


Sigmaringen
Blühende Welten
Ausstellungsinfo – Dauerausstellung
Öffnungszeiten täglich 9 – 18 Uhr
Ort: Fürstliches Museum, Schloss Sigmaringen,

Tuttlingen
GEORGES ROUSSE
Foto, Installation
Ausstellungsinfo – vom 14. Januar bis 12. Februar 2017
Öffnungszeiten Di – So, 11 – 18 Uhr
Ort: Städtische Galerie, Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen

Ulm

The Amish – Fotografien von Timm Rautert
Ausstellungsinfo – 30. Oktober 2016 bis 19. Februar 2017
Von der Sehnsucht nach Farbe
Klassische Quilts der Amischen aus der Sammlung Schlumberger
Ausstellungsinfo – vom 30. Oktober bis 19. Februar 2017
Öffnungszeiten:  Mo – Sa, 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, So + Fe  11 – 18 Uhr
Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm

Ulm
Ben Willikens. Die Anmaßung der Räume und Orte
Austellungsinfo bis 26. März 2017
Öffnungszeiten: Di – So, 11 – 17 Uhr, Do 11 – 20 Uhr
Ort: Kunsthalle Weishaupt, Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm

Heike Kati Barath – auf der anderen Seite
Ausstellungsinfo – vom 20. November 2016 bis 8. Januar 2017
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-18 Uhr; Sa+So 11-17 Uhr
Ort: Kunstverein Ulm e.V. – Schuhhaussaal, Kramgasse 4, 89073 Ulm

„Carl Laemmle – ein Schwabe gründet Hollywood“
Von einer Jury wurden 32 Künstler/innen ausgewählt, ihre Arbeit zu den Themen Film und Filmgeschichte, Carl Laemmle und seinem Wirken als deutsch-jüdischer Auswanderer im Kosmos Hollywoods zu präsentieren.
Vernissage 17. Januar 2017 (150. Geburtstag von Carl Laemmle)
Andreas Miller „Zollstockfieber“
Ausstellung –  vom 22. Januar bis 19. Februar 2017
Infos zum Künstlerhaus
Öffnungszeiten: Do + Fr, 14 – 18 Uhr, Sa + So  11 – 16 Uhr
Ort: Künstlerhaus Ulm im Ochsenhäuser Hof, Grüner Hof 5, 89073 Ulm

Stiftung Sammlung Kurt Fried – Kunst erleben
Ausstellungsinfo – bis 23. April 2017
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr
Ort: Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm

Marion Eichmann – „Levels“
Ausstellung vom 7. Januar bis 4. Februar 2017
Öffnungszeiten: Di – Fr 13 – 18 Uhr; Sa 11 – 15 Uhr
Ort: Galerie Tobias Schrade, Auf der Insel 2, 89073 Ulm

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Dezember 14, 2016
von upperswabia
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Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood

dav

Plakat Carl-Laemmle-Ausstellung im Haus der Geschichte Stuttgart

Die Rede ist von Carl Laemmle, der im oberschwäbischen Laupheim 1867 geboren wurde, in die USA auswanderte und Hollywood gründete. Er war seiner Zeit ein internationaler erfolgreicher Kinoproduzenten, heute würde man sagen ein „Global Player“. Er gewann dreimal den Oscar. Seine Heimatstadt unterstützte er in der Wirtschaftskrise mit Spenden. Schon 1933 begann er Affidavits (Bürgschaften) für jüdische Deutsche auszustellen. Laemmle starb am 24. September 1939 an einem Herzinfarkt. Am 17. Januar 2017 wäre sein 150ster Geburtstag gewesen. Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg widmet ihm die bisher weltweit umfangreichste Ausstellung seines Lebenswerkes.

Carl Laemmle bestieg Ende Januar 1884 als 17jähriger den Dampfer „Neckar“. Das kleine unkomfortable Auswandererschiff startete in Bremerhaven und schipperte zwei Wochen über den Atlantik nach New York. Einzig mit einer kaufmännischen Ausbildung im Gepäck versuchte er mit schlecht bezahlten Jobs zu überleben. Es dauerte weitere 22 Jahre bis er eine Änderung seiner Karriere wagte. Er plante seine Selbständigkeit. In Chicago besuchte er eher zufällig ein Nickelodeon. In diesen damaligen Kinos liefen Kurzfilme, die für einen Nickel (fünf amerikanische Cent) gezeigt wurden. Laemmle war begeistert und wenige Tage später kaufte er sich ein Nickelodeon. Das Geschäft lief gut und er kaufte nach zwei Monaten das Nächste.

Laemmle hatte ein gutes Gespür für die Sehnsüchte der Menschen. Drei Jahre später (1909) produzierte er seinen ersten Kurzfilm. Mit der prominenten Besetzung dieses Filmes „Hiawatha“ erschuf er den noch heute für Hollywood typischen Starkult. Er selbst liebte Indianer-Filme.

Weitere fünf Jahre später – es gab schon bekannte Filmfabriken in Kalifornien – kaufte er sich eine Hühnerfarm. Daraus entwickelte sich eine Film-Studio-Stadt, die er im März 1915 glanzvoll als Universal City eröffnete. Detailgetreu wurden auf diesem Gelände alle Arten von Kulissen für die Filme hergestellt. Nachgebaut wurde alles, ob es eine große Wild-West-Stadt, die ägyptischen Pyramiden, ein deutsches Dorf oder das Areal in Monte Carlo mit seinem Palastgebäude, dem Casino und dem Hotel. Nichts schien unmöglich. Der Kaviar oder der Champagner allerdings mussten beim Filmdreh echt verzehrt werden. Sein Motto: „It can be done“. Die Filmstadt wurde zum Symbol der unbegrenzten Möglichkeiten. Zwei Elektrizitätswerke, ein Krankenhaus, eine Schule sogar ein Zoo wurden für die Angestellten gebaut.

Ungewöhnlich war auch, dass Frauen bei Universal gefördert wurden. Zwischen 1912 und 1919 waren elf Regisseurinnen für mehr als 170 Filme verantwortlich. Im Jahre 1921 gründete er in Deutschland die Deutsche Universal Film AG. Es war der Grundstein um mit deutschen Schauspielern und Regisseuren Filme zu produzieren.

Die Filme entstanden wie im Fließband. Laemmle galt als größter Filmverleiher und Filmproduzent. Rund um den Globus hatte er mittlerweile 120 Niederlassungen aufgebaut.

Julian Laemmle wurde von seinem Vater anlässlich seines 21. Geburtstages am 28. April 1929 zum General Manager von Universal ernannt. Papa Carl Laemmle war kein Fan von Horrorfilmen. Sein Sohn Julian, der sich später selbst Carl Laemmle Junior nannte war im Gegensatz dazu davon sehr überzeugt. Unter seiner Verantwortung entstanden Filmklassiker wie Dracula und Frankenstein. Die Universal Studios wurden zur Geburtsstätte des Horrorfilmes. Börsenkrach und der Nationalsozialismus zeugten Ängste und Ungewissheiten in dieser Epoche. Die Horrorfilme entführten die Zuschauer in das furchteinflössende Reich des Unbekannten, der künstlich geschaffenen Kreaturen, der blutsaugenden Vampire und der Untoten.

Seine Geburtstage feierte Lämmle sehr glanzvoll mit vielen Prominenten. Seine Geburtstagstorte ward so schwer, soviel Jahre er feierte. So sind die bekannten Schauspieler aus „Dick und Doof“ ebenfalls auf seinem 66. Geburtstag (1933) anwesend. Diese Geburtstagsfotos gelten als Dokumentation des Who is Who der Filmgeschichte.

Laemmle engagierte sich gegen die Nationalsozialisten. Nach der Reichspogromnacht verstärkten sich die Proteste gegen NS-Deutschland. Sein Film „Im Westen nichts Neues“ aus dem Jahre 1930 gilt als sein größter künstlerischer Erfolg. Dieser Antikriegsfilm machte ihn gleichzeitig zum Hassobjekt der NSDAP. Lämmle stellte Bürgschaften (Affidavits) an jüdische Deutsche aus. Anfangs waren es Verwandte und Freunde, dann auch völlig fremde Personen. Mit einer Bürgschaft garantierte er, dass er die Person notfalls mit seinem Privatvermögen in den USA unterstützen würde. Wie viele Menschen er damit rettete ist noch unklar, denn als er keine Bürgschaften mehr ausstellen durfte, versuchte er auch andere davon zu überzeugen dieses Papier auszustellen.

Im März 1936 kündigte Laemmle seinen Rücktritt aus Universel City an, davor hatte er noch einen neuen Star „John Wayne“ unter Vertrag genommen.

Lämmles letzter Film war „Die weiße Krankheit“ von Hugo Haas. Die Science-Fiction Geschichte war eine Warnung vor Hitler. Die Premiere erlebte Laemmle nicht mehr. Fünf Monate nach seinem Tod am 3. Februar 1940 wurde der Film in New York uraufgeführt.

In der Ausstellung sind viele originale Dokumente wie Notizbücher, Briefe, Schriftverkehr, private Fotos und Filmplakate zu sehen. Es werden Filmausschnitte gezeigt, filmhistorische Zusammenhänge und Besonderheiten benannt. So wird im Film „Foolish Wives“ (1922) erstmalig im amerikanischen Film sehr offen mit Erotik umgegangen. Neben der Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm wie die Laemmles Geburtstagswoche oder die Themenwochen für Schulklassen.
Zur Ausstellung wurde ein Katalog veröffentlicht unter ISBN 978-3-3 933726-52-0

Beispiel für einen Schülerworkshop:
„Im Westen nichts Neues – ein amerikanischer Antikriegsfilm in der Weimarer Republik“
Im Workshop lernen die Jugendlichen den Film und die Rezeptionsgeschichte kennen. Einen Tag nach der Premiere der deutschen Fassung 1930 kam es zu Krawallen in Berlin. Es kam zur Zensur. Der Film wurde 1931 in Deutschland verboten.

Das Biberacher Theater Ohne Namen bringt die Lebensgeschichte als Musik-Revue auf die Bühne
am 16. März, 19 Uhr im Haus der Geschichte, Stuttgart
am 24. März, 19.30 Uhr; 25. März, 19.30 Uhr; 26. März, 18.30 Uhr im Biberacher Museum, Biberach
am 31. März, 20 Uhr im Bierkrugstadel, Bad Schussenried.
Webseite: www.ton-abdera.de

Ausstellung vom 9. Dezember 2016 bis 30. Juli 2017
Link zur Webseite: www.carl-laemmle-ausstellung.de

Ort: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart
(neben der Staatsgalerie Stuttgart, nahe dem Landtag Baden-Württemberg)

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