Oberschwaben-Welt

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Oktober 13, 2015
von upperswabia
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Erntedankteppich in Steinhausen Rottum

Erntedankteppich in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Steinhausen Rottum

Erntedankteppich in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Steinhausen Rottum

Ein weiterer Erntedankteppich liegt in der überraschenden katholischen Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Steinhausen an der Rottum. Der hochragende Zwiebelturm der Kirche ist schon von weitem zu sehen in dem sonst kleinen Dorf. Überraschend deshalb, weil das Kircheninnere sich als zweischiffiger frühbarocker Hallenraum (72,5 mal 16,35 mal 10,76 Meter) nach Eintritt eröffnet. Die Mittelpfeiler unterteilen die Kirche. Zwischen den Mittelpfeilern liegt auf dem Boden das Erntedankbild. Eine Etagere mit Obst, Früchten, Kartoffeln und weiteren Erntedankgaben.

„Fasst Mut und habt Vertrauen“ lautet der Vers auf dem Bild. Links oben springt ein Mann, zu allem bereit. Der angedeutete Weg ist kurvig, quert das Bild, teilt es in Oase und Wüste. Rechts unten ist eine Samariterin am Brunnen. Der Treffpunkt der Menschen ist der Brunnen, hier spielt sich das Leben ab. Wasser. „Das Wasser, das ich geben werde, wird eine Quelle des Wassers werden, das in das ewibe Leben quillt“ (Joh. 4, 14) Saat kann wachsen, reifen und geerntet werden.

Weitere Erntedankteppiche in Ummendorf und in Otterswang

Ort: Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in 88416 Steinhausen an der Rottum

Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Steinhausen Rottum

Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Steinhausen Rottum

Steinhausen-Rottum-05

Kranz zum Erntedank in Steinhausen Rottum

Erntedank in Steinhausen Rottum

Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Steinhausen Rottum

Erntedank Etagére in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Steinhausen Rottum

Erntedank Etagere in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Steinhausen Rottum

Oktober 10, 2015
von upperswabia
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Ummendorfer Erntedankteppich

Erntedankteppich Ummendorf

Erntedankteppich Ummendorf

In Ummendorf bei Biberach an der Riss steht leicht geneigt ein Erntedankteppich in der katholischen Kirche St. Johannes Evangelist. In dem spätklassizistischen Gotteshaus, das hell freundlich und einen großen Altarraum hat ist dieses Jahr das Bild „Lasset die Kinder zu mir kommen“ zu sehen. Das Werk wurde aus Naturmaterialien wie getrockneten Rosenblättern, Bohnen, Körnern, verschiedene Linsen malerisch gestaltet.

Zum Team, das jedes Jahr diese künstlerische Arbeit in der Erntedankzeit (Ende September bis Ende Oktober) macht gehören zehn Frauen. Dieses Jahr waren es weniger, die kurzfristig mithelfen konnten. Die Frauen haben jeweils einen Arbeitsschwerpunkt. Carmen Janz und Charlotte Weber haben sich auf die dreizehn Gesichter konzentriert. „Gesichter sind schwierig, weil die Gesichtszüge sehr fein ausgearbeitet werden können und es braucht Fingerspitzengefühl um die feinen Schattierungen zu legen“, weiß Weber.

Das Motiv wird gemeinsam von den Frauen im Team ausgewählt. „Wenn ich ein Motiv in einer Kirche entdecke, fotografiere ich es und wir entscheiden gemeinsam, ob es als Erntedankbild umgesetzt werden kann“, erzählt Weber. Die Inspiration für das diesjährige Motiv hatte Carmen Janz im Ulmer Münster entdeckt. Charlotte Weber betont: Wir wollen nicht das biblische Motiv exakt nachbauen, sondern es dient als Inspiration. „Nicht alle Farben können wir mit den Naturmaterialien so finden“, erklärt sie. Und für nächstes Jahr haben die Frauen auch schon eine Idee.

„Lasset die Kinder zu uns kommen“ ist ein Erntedankbild das leicht aufgerichtet im Altarraum steht. Es ist nicht so lang und breit wie der Erntedankteppich in Otterswang, doch ebenfalls sehr detailreich.

Die eindrucksvolle Dorfkirche Sankt Johannes Evangelist wurde nach einem Brand in klassistischem Stil wieder aufgebaut. Der Turm und Teile der Außenmauer blieben von dem Brand 1803 unberührt. Die Pfarrkirche ist fast 44 Meter lang und hat eine Breite von knapp 16,5 Meter. Das Kirchenschiff ist 14 Meter hoch und bietet 650 Personen Sitzplätze.

Ort: Sankt Johannes Evangelist, Biberacher Straße, 88444 Ummendorf

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Erntedankteppich „Lasset die Kinder zu mir kommen“ in Ummendorf

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Erntedankarrangement in Ummendorf

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Detail Erntedankteppich 2015 in Ummendrf

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Detail Erntedankteppich Ummendorf 2015

Oktober 4, 2015
von upperswabia
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Fuhrmannstag 2015 Bad Schussenried

Wie jedes Jahr am 3. Oktober präsentieren sich in Bad Schussenried wieder über 100 Gespanne in einem Festumzug, gennant Fuhrmanntstag.

Die verschiedenen Kutschen werden meist gezogen von Pferden, doch auch ein hellbraunes Ochsengespann (Gelbvieh) sowie Ziegen helfen die Wägen und Gerätschaften zu ziehen. Die verschiedenen Kutschen wie ein Landauer, ein Doktorwagen, Jagdwagen oder auch der Leichenwagen aus Kürnbach. Eine Pony-Marathonkutsche, einen Bäckerwagen, ein Marathonwagen mit Musikern, ein Paketwagen, die Postkutsche von Markgraf Max von Baden und viele mehr. Historische Jagdwagen und Landauer sind dabei und auch der vierspännige Brauerei Wagen „Gold Ochsen“ aus Ulm. Die lokale Brauerei Schussenrieder war mit mehreren Festwägen dabei. Sehenswert natürlich auch die vielen schönen Pferde wie Kaltblut, Friesen, Tinker usw. Doch wozu braucht es viele Worte, schaut selbst. Angemerkt sei, dass nicht jedes Gespann fotografiert wurde.

Ort: Innenstadt in 88427 Bad Schussenried

Oktober 4, 2015
von upperswabia
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Filmtipp: Der Staat gegen Fritz Bauer

Für alle, die noch nie etwas von Fritz Bauer gehört haben. Der Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ ist ein Polit-Thriller – klug gemacht, filmtechnisch verdichtet, gespielt in der jungen BRD. Kurzum sehenswerter Film, der nebenbei dokumentarisch kurzweilig deutsche Geschichte aufarbeitet und auch einen Retroblick in die späten 50er und frühen 60er Jahre zeigt. Fritz Bauer ist wichtig für die deutsche Geschichte, vielleicht hätte es ohne ihn nie die „Ausschwitz-Prozesse“ gegeben.

Handlung: Deutschland 1957. Die junge Bundesrepublik will die NS-Zeit hinter sich lassen. Fritz Bauer, ein Generalstaatsanwalt kämpft hartnäckig daran, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält Fritz Bauer (Burghart Klaußner) den entscheidenden Hinweis, dass sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann in Südamerika versteckt. Der junge Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt mit Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es gibt Widerstände in den höchsten Kreisen.

Drehbuchautor Oliver Guez aus Paris

Drehbuchautor Oliver Guez aus Paris – Foto Veil-Köberle

Berührend und beeindruckend, Oliver Guez (Drehbuchautor) sagte beim Filmgespräch im Kino Traumpalast in Biberach: „Es hat mich interessiert, wie Deutschland mit dieser Geschichte seine Demokratie aufbaut“. Guez ist Politikwissenschaftler, Journalist, Autor mit französicher Staatsangehörigkeit. Er hat das Buch „Heimkehr der Unerwünschten. Eine Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945“ geschrieben. „Der Staat gegen Fritz Bauer“ ist sein erstes Drehbuch. Der Film wurde mittlerweile in 17 Länder weltweit verkauft wie Japan, USA, Argentinien, Israel und viele Länder in Europa. Im Filmgespräch wurde auch deutlich, dass dieses Phänomen die Geschichte des eigenen Landes nicht so genau wissen zu wollen, zu verhüllen, stillzuschweigen, ein internationales Phänomen ist.

Bei der Filmpremiere in Biberach waren einige Kinobesucher da, die die Zeit von Fritz Bauer Anfang der sechziger Jahre live miterlebt haben. Kinder, Jugendliche, die die Diskussionen der Eltern gehört haben, ob es richtig war Adolf Eichmann, den SS-Obersturmbannführer und verantwortlich für die Deportation der Juden, seinem Todesurteil in Israel zu überlassen. Ein Rechtsanwalt erzählte, dass er damals das Buch von Fritz Bauer las und dies mit ein Grund war, dass er Jurist wurde. Er hatte das Buch dabei, es wurde deutlich, wie diese Geschichte ein Wendepunkt in seinem Leben wurde.

Doch wurde auch klar, dass das Interesse an Fritz Bauer erst wieder in den letzten Jahren gestiegen ist. Die Menschen, die erst in den 60er Jahren und später geboren wurden kennen diese geschichtlich wichtige Person kaum.

Der Schauspieler Burghart Klaußner spielt Fritz Bauer ausgezeichnet. Eine Rolle, die ihm wie auf den Leib geschrieben ist bzw. von ihm gespielt wird. Oliver Guez sprach mit ihm zuletzt vor wenigen Tagen auf der Deutschlandpremiere in Berlin, so Guez: „Klaußner erzählte mir, dass es für ihn eine Traumrolle ist. Er erzählte es mir und freute sich dabei wie ein kleines Kind“. Auf die Frage, wie dokumentarisch die Geschichte ist, antwortete Guez: „Fritz Bauer war so, wie er gespielt wurde. Allerdings ist Karl Angermann eine fiktive Figur. Er ist eine Filmfigur, die mehrere wichtige Wegbegleiter von Fritz Bauer in einer Person vereinigt. Es ist nicht möglich in der vorgegebenen Filmzeit die verschiedenen wichtigen Wegbegleiter vorzustellen.“

Text von Inge Veil-Köberle

September 27, 2015
von upperswabia
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Erntedankteppich und Samenbild in Otterswang

Auch dieses Jahr engagieren sich 28 Frauen um das Erntedankbild, das aus Naturmaterialien wie Samen und Körner hergestellt wurde, in der Sankt Oswald Kirche in Otterswang zu zeigen. Das Bild liegt wie ein Teppich im Altarraum und dies nur von Ende September bis Ende Oktober.

Es ist kein Geheimtipp mehr. Besucher aus dem In- und Ausland kommen und bewundern dieses einzigartige Bild aus Samen und Körnern. Es wurden keine künstliche Farbstoffe oder anderer Hilfsmittel verwendet. Das Foto gibt nur einen farbigen Eindruck wieder. Vor Ort ist die Detailliebe der Frauen, die mehrere Wochen nicht nur das Samenbild sondern auch die Säulen aus Früchten und Blüten in der Kirche hergestellt haben, deutlicher und intensiver zu bewundern. Auch unabhängig von diesem eindrucksvollen Teppichsamenbild, ist die helle barocke Kirche ein meditative Erfahrung. Die letzten Jahre konnte immer wieder beobachtet werden, wie Menschen, die bisher der Kirche fern bleiben von diesem Bild und seiner Art wie es mit Naturmaterialen hergestellt wurde, sehr berührt sind.

Das Bild aus Samen, das wie ein Teppich im Altarraum der Sankt Oswald Kirche in Otterswang gezeigt wird lehnt sich an ein großformatiges Fresko im Speyer Dom an. Es zeigt die Heilige Familie vor ihrem Haus. Auf dem Bild ist das Tor angedeutet, dass den Blick auf den Ort zeigt. Maria hält das Garn in der Hand, welches sie gesponnen hatte. Josef sägt an einem Balken, Jesus hilft ihm. Die Szene spielt im Vorhof des Hauses und symbolisiert die Zufriedenheit und Harmonie in der häuslichen Idylle, in einer Alltagssituation. Das Tor zeigt den Blick auf den Ort Nazareth.

Auf dem Bild und stärker, wenn vor dem Bild gestanden wird, ist der „Heiligenschein“ um Maria, Josef und Jesus zu sehen. In der Kirche wirkt er samtiger und strahlender.

Der Erntedankteppich in der Pfarrkirche Sankt Oswald in Otterswang ist noch bis 28. Oktober, täglich von 9 bis 18 Uhr, zu besichtigen.

Otterswang ist ein Teilort von Bad Schussenried. Von Bad Schussenried der Straße vier Kilometer in Richtung Aulendorf nach Otterswang folgen. In der Ortsmitte ist die katholische Pfarrkirche.

Ort Otterswang:  Pfarrkirche Sankt Oswald in Otterswang, 88427 Bad Schussenried

Der diesjährige Erntedankteppich trägt den Titel „Die Heilige Familie“ und wurde angelehnt nach einem Fresko im Dom zu Speyer angefertigt

Erntedankteppich Otterswang 2015

 

September 20, 2015
von upperswabia
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Wochenstart, Wochende – Gedanken

Regenbogen-Doppel-Sept-15Sich freuen zu können ist für viele Menschen gar nicht mehr so einfach. Egal ob man in Oberschwaben wohnt oder nicht. Dabei gibt es soviele Gründe sich einfach mal zu freuen, den Moment zu genießen, den Sonnenaufgang, die faszinierenden Wolkenformationen, einen Sonnenuntergang – oder einen doppelten Regenbogen. Der Dreh ist, einfach kurz innezuhalten und sich über eine Kleinigkeit bewußt zu freuen. Je mehr ich darüber nachdachte, was mir diese Woche so alles passierte, desto mehr fielen mir so Kleinigkeiten ein. Nachfolgend eine Auswahl.

Montag: Nach der Sommerpause wieder die erste Sitzung. In den Unterlagen drängte sich mir Unverständnis auf. Ich habe mir die Frage notiert. In der Sitzung selbst stellte diese mein Nebensitzer. Ich kann mich darüber freuen, dass jemand dieselbe Frage stellt, mir zuvorkommt. Obwohl wir keine Gemeinsamkeiten finden, doch es war nicht das erste Mal, dass wir die selbe Frage stellen.

Dienstag: Einschulung. Seit mehr als vier Jahren betreue ich im Wechsel mit einem Kollegen eine Webseite. Ich habe ihn nur einmal offiziell gesehen, zweimal in der Stadt eher beim Vorbeigehen. Am Einschulungstag unserer Kinder also das dritte Mal. Sicherheitshalber habe ich ihn gefragt, ob er es auch sei. Weder er noch ich wußten voneinander, dass wir gleichaltrige Töchter haben, die zudem einen ähnlichen ungewöhnlichen Vornamen haben.

Mittwoch: Seit wenigen Wochen lebt eine Familie mit uns im Haus. Die gemeinsamen Anknüpfpunkte faszinieren. Die Kinder gehen in die gleiche Schule, gleiches Tempo, wenn morgens das Haus verlassen wird. Fahrgemeinschaft kann organisiert werden, ohne große Absprachen. Es läuft. Es ist Glück, wenn es ohne große Absprachen und unproblematisch zusammenpasst.

Donnerstag: Mädels-Abend. Kinoabend ist angesagt. Der Wunsch steht im Raum den Film „Fack ju Göhte 2“ anzuschauen. Es ist allgemein bekannt, dass ich eher der Festivalfilmfan bin. Somit war es gar nicht so selbstverständlich, dass ich mitgehe ins Kino. Doch wer lachte am lautesten? Und ich finde „Fack ju Göhte 2“ sogar besser als den ersten Teil. Ist mir auch noch nie passiert. Glücklich mich selbst #überrascht zu haben. Und ich wünsche Jella Haase, die im Film die Chantal verkörperte, dass sie trotz dieses Erfolges nicht auf diese Rolle „eingetuppert“ wird. Ach und am frühen Abend gab es einen doppelten Regenbogen zu sehen.

Freitag: #Unglaublich. Wir bekamen Besuch aus Neuseeland. Spontan angekündigt. Wir freuten uns riesig. Der Terminkalender wird so gedreht, dass wir alle Zeit haben für ein Wiedersehen am Nachmittag. Wenn die Beiden alle vier bis fünf Jahren nach Deutschland kommen, sozusagen Familienbesuch, sind wir auf der Besuchsliste dabei. Das freut uns sehr. Bemerkenswert auch deshalb, weil ich exakt eine Woche davor mit einer Freundin darüber sprach, dass ich diesen Kontakt nach Neuseeland verloren habe. Zulange war Funkstille. Es ist ein lockerer Kontakt, doch auf die letzten Emails reagierte sie nicht mehr. Trotz Skype, klassisch Telefon, Facebook, Whatsupp und so weiter, ich hatte mich auf das Email fixiert, wobei alle anderen Daten nicht mehr bekannt waren. Dass die alte Telefonnummer mitumgezogen ist, an das dachte ich nicht mehr. Dabei hatte ich vor vielen Jahren das teuerste Telefonat mit ihr geführt. Damals, als das Telefonieren mit Neuseeland noch sehr expensiv war.

Samstag: #Verzaubert und glückselig. Abends das erste Mal auf einem Poetry Slam gewesen und Lisa Marie Seyran (Stuttgart), Eva Steppkes (Stuttgart) sowie weitere gehört. Super. Klasse. Ich sag nur: „Wenn Worte verzaubern“. Freu mich auf den nächsten Termin im Februar 2016. Live ist es einfach viel besser als aus der Konserve oder auf Youtube.

Sonntag: ist noch nicht vorbei – lassen wir uns überraschen. #Sonne #Pferde #Landschaft

August 31, 2015
von upperswabia
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Schoko und Kunst im Quadrat bei Ritter Waldenbuch

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Museum Ritter Rückseite

Das Museum Ritter in Waldenbuch feiert dieses Jahr sein 10jähriges Bestehen. In dem Bau ist das Rittersport Schokoladen-Museum, der Fabrikverkauf der quadratischen Leckerei sowie das Kunstmuseum untergebracht. Die Sammlung von Museumsgründerin Marli Hoppe-Ritter widmet sich konsequent dem Quadrat in der Kunst. In der zweigeschossigen Ausstellung werden immer wieder auch andere Gemälde, Objekte, Skulpturen sowie grafische Arbeiten aus der 900 Werke umfassenden Sammlung präsentiert.

Museum Ritter Waldenbuch

Museum Ritter Waldenbuch

Ein Quadrat ist ein Quadrat ist ein Quadrat. Der Satz erinnert an Gertrude Stein, die mit dieser reduzierten Wortkonstellation eine Gedankenfreiheit eröffnete. Denn die präsentierten Quadrate sind alles andere als einheitlich. Kunst gibt Freiraum für die Gedanken. In einem Kunstmuseum kann muss soll darf will alles hinterfragt werden. Jeder hat die Chance zwischen dem Statement „Ich kann damit nichts anfangen“ oder auch „Wie cool ist das denn?“ zu wählen. Manchmal hilft es zu wissen, in welchem kunsthistorischen Zusammenhang das Werk entstanden ist, oft braucht es das auch nicht. Und manchmal kommt der Spruch: „Ach, auf die Idee hätte ich auch kommen können“. Jedenfalls, nach einer Ausstellung bleibt mindestens ein Werk in den Gedanken hängen, mit einem Lächeln und einer positiven Erinnerung.

Hängengeblieben bin ich bei der Bloggertour Kultur, #PlacetoBW bei einem eher unscheinbaren Bild. Zwei Quadrate, ein rotes und ein schwarzes stehen sich gegenüber. Das rote Quadrat scheint in etwas eingebettet zu sein, während das schwarze Quadrat isoliert wirkt. Es gab noch etwas Text in der Künstlerliste, die auf dem Sofa lag. Die Skizze und Studie gehörte zu einem Kinderbuch „Geschichte von zwei Quadraten“ aus dem Jahre 1920. Der Künstlername El Lissitzky (1890 bis 1941) sagte mir nichts. Es war noch ein Hinweis, dass sich die beiden Quadrate um eine neue Ordnung streiten. Die Sätze lasen sich für mich eher politisch motiviert, doch warum in einem Kinderbuch veröffentlicht? Bei den Recherchen dazu – siehe Link auf Wikipedia, wird es klarer. Lissitzky war ein russischer Avantgardist, der in der Oktoberrevolution 1917 einen sozialen und künstlerischen Neubeginn für die Menschheit sah. Mehr dazu auf Wikipedia El Lissitzky

Die Skizze von El Lissitzky ist nur ein Detail, eine Besonderheit der Sammlung, die an einer Wand mit vielen kleineren Werken hängt. In der Ausstellung sind auch bekannte Klassiker wie Günter Uecker mit seinen Nagelbildern zu sehen. Es gibt auch Werke, die sind simple und frech zugleich. So mancher Alltagsgegenstand bekommt zu Hause damit eine neue Sichtweise (Steckdose).

Nachfolgend ein Blick in das Kunstmuseum und Fotos, die erst durch die Kombination entstehen.

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Gegenüber dem Kunstmuseum ist das Schoko-Museum. Dort wird über die Geschichte der Kakaobohne, ihren Anbau sowie die Herstellung der Schokolade mit Texten, Tafeln und Video informiert. Nebenbei wird mit Multimedia die Firmenphilosophie präsentiert. Kinder sind am liebsten an der Station, bei der mit Knopfdruck eine Minischokolade auf einen Lastwagen fällt und dieser zu einer Klappe fällt und die Schoko ablädt – das Kind kann die Schoko dann herausnehmen. Ein Vater musste lachen. Er erklärte seinen Kindern, dass er diese Werbung als Kind von Rittersport früher immer sah. Da wurden Erinnerungen wach. Auch die Verpackung, die Entwicklung der Werbevideos und Slogans in den letzten zig Jahren ist dokumentiert und lässt Erwachsene innehalten.

Schoko-Regal-01 Schoko-Regal-07 Schoko-Regal-03

 

 

 

Ein Stock tiefer ist der Fabrikverkauf. Vermutlich kommt kein Gast vom Museum weg, ohne nicht dort eingekauft zu haben. Übrigens die Winterkreation 2015 präsentiert sich etwas scheu im Bruchschokoladen-Regal. Es wird im Winter eine Variante „Nuss-Kipferl“ zu kaufen geben.

Winterkreation Nuss-Kipferl

 

 

 

 

Ort: Museum Ritter, Alfred-Ritter-Straße 27, 71111 Waldenbuch, Tel. +49 7157 97704

Museum Ritter (Kunst)
Di – So von 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr

Schokoladen-Shop (Fabrikverkauf) + Schokoladen-Museum
Mo-Fr 8 – 18.30 Uhr, Sa 9 – 18 Uhr, So + Feiertags oft von 11 – 18 Uhr

PlacetoBW---Mercedes-SLK-01Ein herzliches Dankeschön für die Einladung zu der Roadtour #PlaceToBW “Kultur“ sowie #visitbawu geht an die Organisatoren des Staatsministeriums Baden-Württemberg sowie dem Landesmarketing, der Tourismus Marketing GmbH. Mercedes Benz stellte freundlicher Weise die Fahrzeuge zur Verfügung.

August 29, 2015
von upperswabia
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Urwelt erleben im Schiefersteinbruch

Schiefer-Fundstücke und Werkzeug

Schiefer-Fundstücke und Werkzeug

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Fundstück Schieferbruch Kromer

Es macht einfach Spaß. Goldgräberstimmung. Auch wenn im Ländle kein Gold geschürft wird, doch so ein Schneckle (Ammonit) oder ein glitzernder Schimmer auf der Schieferplatte (Katzengold, Pyrit), da freut sich jeder. Mit Hammer und Meisel größere und kleinere Schieferplatten aufspalten und sich überraschen lassen, macht Spaß. Als Familie besuchten wir vor Jahren, als das Thema Dinosaurier hoch auf der Kinderagenda stand den Schiefersteinbruch. Überraschend ist es, dass die fast erwachsenen Kinder nochmals „buddeln“ wollen. Und es roch hin- und wieder nach Schwefel.

Urweltmuseum-Hauff-01Wer noch nicht so recht weiß, was im Schiefer gefunden wurde, kann zuerst Mal das Urwelt-Museum Hauff in Holzmaden besuchen. Das Museum ist das größte private Naturkundemuseum und zeigt die spektakulärsten Funde. Im Außenbereich sind Dinos maßstabsgetreu als Kopie aufgebaut.

Auf der Straße gegenüber ist ein Parkplatz. Der Parkplatz ist auch Zugang zum Urweltsteinbruch Fischer. Die beiden Museen gehören nicht zusammen. Die beiden Museen sind im Wettbewerb um die Gunst der Besucher. Gotthilf Fischer, nicht verwandt mit dem Chorleiter der Fischerchöre, stammt ebenfalls aus einer Famile, die sich dem Thema Schieferbruch in der xten Generation widmet. Er gründete ebenfalls ein Museum, das einige Funde wie eine große Platte von Seelilien, Meereskrokodile und den Ichthyosaurier präsentiert. Das Museum ist nicht so groß wie das Urwelt-Museum der Familie Hauff, dafür bietet es ein Außengelände in dem ebenfalls mit Hammer und Meisel Schiefer aufgespalten werden kann. „Wer Funde wie Seelilien, Fischsaurier (Ichtyosaurier), Meereskrokodile und anderes Getier suchte, kam damals an der Region rund um Holzmaden nicht vorbei“, sagte Fischer.

Urweltmuseum Fischer

Urweltmuseum Fischer

Urweltmuseum Fischer

Urweltmuseum Fischer

Urweltmuseum Fischer

Urweltmuseum Fischer

 

 

 
Zweieinhalb Kilometer entfernt liegt der Schieferbruch Kromer. Hier wird heute noch abgebaut. Es ist ein größeres Gelände und auch hier kann gegen eine Gebühr der Schiefer geklopft und gespalten werden. Empfehlung auch hier: Hammer und Meisel am Besten mitbringen. Das Gelände ist weitläufig. „Erfahrungsgemäß sind in den ersten vier Sommerschulferienwochen besonders viele Familien da“, erzählte Kromer. Die Funde wie Schnecken (Ammoniten), Muscheln, Pyrit oder mal ein fossiles Holzstück oder den Rest einer Seelilie sind für die Profis oder das Museum nicht spektakulär, doch für den Finder etwas ganz Besonderes. Daher dürfen die Funde auch mit nach Hause genommen werden (im Urweltmuseum Fischer ebenfalls).

Schieferbruch Kromer Ohmden

Schieferbruch Kromer Ohmden

Schieferbruch Kromer Ohmden

Schieferbruch Kromer Ohmden

Schieferbruch Kromer Ohmden

Schieferbruch Kromer Ohmden

 

 

 

 

 

 

Was uns diesmal aufgefallen ist, weil wir uns an größeren Platten versuchten, es roch wie nach „Pups“. Anfangs ungläubig, merkten wir die Regelmässigkeit. Ein schwefelartiger Duft wehte nach jeder Spaltung um die Nase. Millionenalte Gerüche wurden freigesetzt. Wie cool ist das denn?

Leider kein Foto, doch bemerkenswert:
Eine Mutter mit vier Kindern kam mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Stuttgart Bottnang in den Schieferbruch Kromer hinter Ohmden. Jedes Kind hat einen Eimer dabei, in dem es seine Schätze transportierte. O-Ton der Mutter: „JA, jeder fand was im Schieferbruch.“

Ein anderer ca. 8jähriger Junge auf dem Gelände stapfte umher. Er war wütend. Er wollte einen Saurier finden. Fand aber nur Schnecken.

Links, Adressen, Öffnungszeiten:
Urweltmuseum Hauff, Aichelberger Str. 90, 73271 Holzmaden
Öffnungszeiten: Di – So von 9 bis 17 Uhr

Urweltmuseum Fischer, Aichelberger Str. 75, 73271 Holzmaden
Öffnungszeiten: Di – So von 10 – 17 Uhr

Schieferbruch Kromer, 73275 Ohmden
Öffnungszeiten:
1. März bis 31. März – Sa, So, Feiertags von 10 – 17 Uhr
1. April bis 31. Oktober – Mo – Fr von 9 – 17 Uhr; Sa + So +Fe von 10 – 17 Uhr
1. November bis 15. November – Sa, So, Feiertags von 10 – 17 Uhr
im Winter von 16. November bis 28. Februar bleibt der Steinbruch geschlossen.

August 28, 2015
von upperswabia
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Tiergarten Ulm

Tiergarten Ulm

Tiergarten Ulm

In und um Ulm herum kennt man sicherlich den Tiergarten. Doch er ist auch ein Ausflugsziel für Besucher aus Oberschwaben. Der Tiergarten ist ein kleiner Zoo und liegt im Naherholungsgebiet Friedrichsau. Die Friedrichsau ist ähnlich wie der Englische Garten oder die Isarzone in München. Es gibt Seen, Kinderspielplätze – sogar einen Wasserspielplatz inmitten grüner Wiesen. Radwege, Spazierwege und Brücken über die Donau werden von den Besuchern rege genutzt. Die Friedrichsau wirkt zwischen den Städten Ulm und Neu Ulm wie eine andere Welt.

Der Tiergarten liegt in dieser grünen Lunge von Ulm, gegenüber der Donauhalle, dem Messegelände von Ulm. Schon im Jahre 1927 wurden Volieren für Vögel und Fasanen sowie ein Affengehege in der Friedrichsau angelegt. Ab 1935 wohnten Bären in einem Gehege. In den 50er Jahren wurde eine Aquarien- und Terrarienschau eingerichtet. Die Ulmer sprachen lange nur vom Aquarium, dabei gehörten schon immer Tiere wie Bären, Nandus, Alpakas und Ziegen dazu. Die Alpakas und Ziegen konnten im Außengehege gestreichelt werden. Im Tropenhaus sind Pflanzen, Affen und Vögel untergebracht. Auch Alligator Timo, der mittlerweile 50 Jahre alt ist, lebt seit seinem ersten Lebensjahr im Tropenhaus. Und das Hängebauschwein Jonathan lässt sich gerne mit einer Bürste von den Besuchern kraulen. Eine Besonderheit ist der Glastunnel seit 2008 im Tiergarten, in dem heimische Fische schwimmen. Der Tiergarten hat eine wechselvolle Geschichte und verändert sich immer wieder. Als nächstes wird der Außenbereich erweitert und neu gestaltet werden, erzählte eine Besucherin.

Öffnungszeiten: April bis September täglich von 10 bis 18 Uhr; Oktober bis März täglich von 10 bis 17 Uhr

Ort: Tiergarten Ulm, Friedrichsau 40, 89073 Ulm, Telefon 0731 161 6742

 

 

 

August 25, 2015
von upperswabia
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Blaubeuren, Blautopf und die Venus

Blautopf

Blautopf in Blaubeuren

Blaubeuren – ein Fachwerkstädtchen mit ca. 12.000 Einwohnern am Südrand der Schwäbischen Alb. Bekannt durch seinen Blautopf – eine tiefblaue Karstquelle aus der das Wasser aus 21 Meter Tiefe sprudelt und den Zusammenfluss von über 11 Kilometer schwäbischem Höhlensystem bildet.

Egal welchen Alters, der Blautopf in dem malerischen Blaubeuren zieht an. Die Karstquelle ist über 21 Meter tief, dessen dunkelblaues je nach Witterung auch türkisfarbenes Wasser fesselt den Blick. „Am Wochenende sei besonders viel los in Blaubeuren“, erzählt die Stadtführerin. Daher der Tipp, auch mal werktags vorbeizukommen.

Die Schöne Lau am Blautopf

Die Schöne Lau am Blautopf

Die schöne Lau steht ebenfalls am Blautopf und symbolisiert ein Märchen von Dichter Eduard Mörike. Die junge Frau war stets traurig, da verbannte sie ihr Mann an den Blautopf. Erst wenn sie fünfmal von Herzen gelacht habe, würde sie ihr Mann wieder besuchen. Die eine Variante erzählt, dass sie ein Wirtshaus besuchte und dort über das Leben der Blaubeurer Bürger herzlichst Lachen musste. Eine Variante erzählte von einem Vers, der schwierig war zu sprechen und die schöne Lau dank der Zungenakrobatik, die sie machen musste, zum Lachen brachte. Fazit: Sie fand ihr Lachen wieder am Blautopf.

 

Blaubeuren hat auch ein ehemaliges Benediktinkerkloster mit sehenswerten Wirtschaftsgebäuden wie das Badhaus der Mönche. Es wurde 1510 erbaute und zeigt die Badekultur der Benediktinermönche, die einen Ruheraum sowie einen Heißwasser- und Heizraum hatten. Der Kreuzgang und der Garten sind ebenfalls begehbar. Die Klosterkirche hat übrigens nicht klassischer Weise am Ende des Kirchenschiffs ihren Turm, sondern mittig. Nach der Reformation wurde das Kloster zu einer evangelischen Klosterschule (1556). Unvorstellbar, doch in dem heutigen Veranstaltungsraum der Klosterkirche fand vor wenigen Jahren noch der Sportunterricht statt. Das Chorgestühl ist gegenüber zu entdecken, sozusagen rechts aus Sicht des Kreuzganges. Der golden glänzende Hochaltar ist ein Wandelaltar. Das heißt er hat drei Ansichten. Präsentiert wird die Festtagsseite. „Altarbilder waren die Comics im Mittelalter, als die Menschen noch nicht lesen konnten“, sagt die Stadtführerin.

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Klosterkirche Blaubeuren

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Kreuzgang Klosterkirche Blaubeuren

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Deckenbild Klosterkirche Blaubeuren

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Ausschnitt Hochaltar Klosterkirche

 

 

 

 

 

 

 

Auch ein Spaziergang durch die historische Altstadt mit seinen renovierten spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern überrascht. Verwinkelte Gässchen, der Marktbrunnen und das Rathaus, das Kleine und das Große Hauseinladende Gasthäuser und beim Gerberviertel entlang der Aach stolzt der Hohe Wil, was steiles Dach bedeutet. Es ist ein Gerberhaus um ca. 1400 gebaut. Die Gerberhäuser sind erkennbar an ihren Holzbalkonen, da hier die Tierhäute zum Trocknen aufgehängt wurden.

Großes Haus in Blaubeuren

Großes Haus in Blaubeuren

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Kleines Haus in Blaubeuren

Blaubeuren und seine Fachwerkhäuser

Fachwerkhäuser

 

 

 

 

 

 

Im ehemaligen Heilig-Geist-Spital, an der Kirche befindet sich heute das

Venus vom Hohlen Fels

Venus vom Hohlen Fels

Urgeschichtliche Museum (URMU). Dort ist auch die „Venus vom Hohler Fels“ in einem Raum präsentiert. Es ist die älteste weibliche Figur, die bisher gefunden wurde (ca. 42.000 Jahre alt). Das 6 Zentimeter große Kunstwerk aus Mammutelfenbein geschnitzt, zeigt große Brüste und ein breites Becken. Statt eines Kopfes hat es eine Öffnung, die es ermöglichte eine Schnur zu befestigen und es so als Kette zu tragen. Erst 2014 wurde das Museum wieder vergrößert, umgebaut und erweitert. In den modernisierten Kabinetträumen werden thematisch die einzigartigen Unikate gezeigt.

Wasservogel vom Hohlen Fels

Wasservogel vom Hohlen Fels

So auch die Figur eines Wasservogels. Er wird auf 38.000 Jahre alt geschätzt und könnte als Symbol für Grenzgänger interpretiert werden, der Begleiter zwischen den Welten. Der Wasservogel konnte sich zu Wasser, zu Land in der Luft bewegen.

Blaubeuren bietet sich an als Ausgangspunkt für Wanderungen zu Höhlen, Grotten zu imposanten Felsen, die einen Überblick ins und aufs Tal bieten. Die Schwäbische Alb gehört zu den höhlenreichsten Gegenden in Deutschland.

Weitere Links:
Stadt Blaubeuren in 89143 Blaubeuren
URMU Urgeschichtliches Museum, Kirchplatz 10, 89143 Blaubeuren
Höhlen – Arbeitsgemeinschaft Blautopf – Blauhöhle

Ein herzliches Dankeschön für die Einladung zu der Roadtour #PlaceToBW “Kultur“ sowie #visitbawu geht an die Organisatoren des Staatsministeriums Baden-Württemberg sowie dem Landesmarketing, der Tourismus Marketing GmbH. Mercedes Benz stellte freundlicher Weise die Fahrzeuge zur Verfügung.