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Filmschau: Die irre Heldentour des Billy Lynn

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Ich habe mir gerade den Trailer angeschaut – nachdem ich den Film „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ im Kino gesehen habe. Bei dieser Art von Filmen ist der exklusive Kinobesuch sicher. Man teilt sich den Kinosaal mit wenigen Menschen.

Bei den Trailern ist es zudem öfters so, dass der Inhalt anders gewichtet wird, als die Haupthandlung nach dem Kinobesuch erkennen lässt.

Der Film handelt von Billy Lynn( (Joe Alwyn), der als Held in Amerika gefeiert wird, weil er im Irakkrieg seinem Kameraden zu Hilfe geeilt ist. Der Trailer endet mit dem Satz: Und was ist wirklich passiert.

Und damit beginnt die Geschichte, die Ang Lee als Regisseur des Filmes erzählt. Das er dieses Thema aufgreift, ließ mich hellhörig werden um den Film zu sehen. Irgendwie traute ich ihm zu, dass er einen Antikriegsfilm erschafft. Doch er hat es anders gelöst, um das Verhältnis der Amerikaner zu Krieg und Show zu dokumentieren. Fein gemacht. Wie in einem Pingpong-Spiel wechselte Billys Erinnerung von Heldenshow zum Kriegs-Einsatz hin und her. Und dieser Bilderwechsel lässt diese groteske Welt eines Soldaten aufleuchten.
Ist es eine Option den Dienst als Soldat aufzugeben? Auch der Satz fällt sinngemäß: „Wir brauchen so Soldaten wie Euch, damit der Krieg gerechtfertigt ist“. Und das Zitat fällt: „Das Publikum vergisst sehr schnell“.  Der Schlusssatz kratzt an der Fassade von Amerika. Je nachdem, ob man die Ironie wahrnehmen möchte.
Die nächste Frage ist dann: „Wer schaut den Film in den USA an?“

Wichtig ist der Film, der sicher für mindestens einen Oscar nominiert wird.

 

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