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Zeppelin Denkmal bei Kisslegg

Zeppelin-Denkmal-FischreuteHin und wieder hört man es jemanden sagen: „Nein, Zeppelin würde ich nie fliegen. Der könnte ja abstürzen“. Vielleicht sind die Überlieferungen der Anfänge des Zeppelins in Oberschwaben, Allgäu und Bodensee in den Familien noch hörbar und daher präsent. Damals vor über 110 Jahren, als die ersten fliegenden „Zigarren“ am Himmel zu sehen war. Technisch hat sich viel getan seither. Das Fliegen ist heute eine selbstverständliche Art der Mobilität um von einem Ort an einen anderen zu gelangen. Trotz dieser Ängste, der Zeppelin hatte schon damals viele Unterstützer und Freunde. Ein heutiger Flug mit dem Zeppelin ist geräuscharm und die Piloten werden viele Stunden vorher geschult, bis sie in die Lüfte sich erheben dürfen. Der Flug im Zeppelin ist ruhig, fast lautlos und wirkt majestätisch.

In der Nähe von Kisslegg, in Fischreute / Sommersried erinnert ein Denkmal an die glimpfliche Landung eines Zeppelins im Jahre 1906. Im freien Feld, entlang einer Straße steht ein 5 m hohes aus großen Steinen erbauten Denkmals. Darauf ist ein großes Z, darunter steht „Hier landete am 17. Januar 1906 in Sturm und Not der Bezwinger der Lüfte, Graf Zeppelin.“

Damals startete das zweite Luftschiff LZ2 des Grafen Zeppelins zu seinem zweiten Testflug über den Bodensee. Starke Südwestwinde ergriffen das Luftschiff und steuerten es in Richtung Kisslegg. Die Motoren und die Steuerung versagten. Als Landeplatz wurde ein freies Feld visiert. Der Zeppelin konnte mit seinem Anker in der festgefrorenen Erde nicht hängenbleiben, so verfang sich das Heck an einem freistehenden Baum. Mit einem harten Ruck endete der Flug. Die Besatzung blieb unversehrt. Zuerst dachte man das 128 m lange Luftschiff auf dem Landweg wieder zurück nach Friedrichshafen zu bringen. Doch das ging nicht und so wurde es an Ort und Stelle demontiert, um es in Einzelteilen in der Halle zusammen zu bauen. Das große Luftschiff sorgte für Aufregung bei den Einheimischen. So besuchten viele diese ungeplante Landestelle und so manches übriggebliebene Alustück oder Stoffteil des Zeppelins wurde als Erinnerungsstück ins eigene Heim überführt. Graf Zeppelin musste den zu demontierenden Zeppelin mit Hilfe von Soldaten schützen. Die Einzelteile wurden im dritten Luftschiff LZ3 wieder eingebaut. Dieses dritte Luftschiff legte 45 Fahrten bis 1908 zurück und gilt als Erfolgszeppelin. So gibt es auch die Überlieferung, dass diese Notlandung ein Glücksfall für die Entwicklung des Zeppelins war. Zu Ehren errichteten die Allgäuer am 17. Januar 1919 dieses große Denkmal.

Insgesamt gab es in der Geschichte des Zeppelins immer Pannen, Notlandungen und auch Abstürze. Zwölf von 19 Luftschiffen wurden vor 1913 bei Unglücken zerstört, beschreibt Kerstin Mommsen die Anfangszeit der Zeppeline.

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Minatur Zeppelin an der Halle der Flugsportgruppe

Ort: entlang der kleinen Straße zwischen Sommersried und Fischreute, von Kisslegg in Richtung Wangen.

Der Segelflugplatz ist ca. 1,5 Kilometer davon entfernt.
Es ist ein Spaziergang entlang der Wolfegger Ach möglich. Auf dem Foto mit dem Traktor sieht man am Ende des Ackers, Feldes, im Hintergrund einen einzelner Baum – dieser steht entlang der Wolfegger Ach zu dem parallel ein Feldweg läuft. Das Denkmal selbst steht an einer geteerten Straße.

Link zum Zeppelin Denkmal auf Google Map

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Inschrift des Zeppelin Denkmals bei Fischreute, Kisslegg

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Zeppelin Denkmal mit Inschrift

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeppelin Denkmal Fischreute bei Kisslegg

Zeppelin Denkmal Fischreute bei Kisslegg

 

 

 

 

 

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