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Familienwanderung Blitzenreuter Seenplatte

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A Gschichtle:

Vorsee Blitzenreuter Seenplatte - Foto oberschwaben-welt

Vorsee Blitzenreuter Seenplatte – Foto oberschwaben-welt

Die Familienwanderung startete in der Gemeinde Vorsee (SCHAUmal-Weg). Entlang von Feldern und Wiesen wurden wir am Waldrand umflattert von vielen Zitronenfaltern. Sie waren zu flink um sie im Flug zu fotografieren. Und wer mit Kindern unterwegs ist weiß irgendein Spruch kommt immer: „Schau, da ist ein Albino-Schmetterling“. Gemeint war ein Kohlweißling. Über Namensgebung lässt sich reden, auch sehr kreativ. „Hast Du gesehen, ob der Schmetterling auch rote Augen hat, wenn es ein Albino ist?“ – „Nein, aber mit Kohl ist er auch nicht rumgeflogen“.

Von dem überfahrenen Pelztier am Straßenrand sprechen wir jetzt mal lieber nicht: „Wo ist der Kopf? Da sind die Zähne. Was das wohl war?“ Auf dem Waldboden leuchtet das frische Grün von Moos. Alte Baumstämme und Äste sind bemoost und wirken wie verzauberte Wesen. Immer wieder gibt es Ausblicke auf den See, genannt Schreckensee und neben den Schwänen waren die Wasserläufer deutlicher zu sehen, weil am Ufer. Pilze, die an abgestorbenen Baumstümpfen wuchern sowie die Spuren eines Holzkäfers oder eines Spechtes an einem Baumstamm konnten entdeckt werden. Der Klassiker für Kinder, Stöcke und schöne Steine suchen am Wegesrand wird während dem Laufen selbstverständlich nicht vergessen. Übrigens es gibt Internet in Wald und Flur, für alle die stets ein Auge auf dem Handydisplay haben.

Blitzenreuter Seenplatte - Foto oberschwaben-welt

Blitzenreuter Seenplatte – Foto oberschwaben-welt

Raus aus dem Wald, weiter Blick und der nächste See liegt vor einem. Der Panoramastuhl ist ein übergroßer Stuhl, auf den geklettert werden kann und der die Aussicht ein paar Meter höher anbietet. Nicht weit weg, das Insektenhaus, welches schon ganz gut bevölkert ist. Am Parkplatz zum Häcklerweiher merkt man spätestens, dass die Seenplatte kein Geheimtipp mehr ist. Ein Grillplatz, ein bisschen Strandfeeling, Kinder, die Steine auf der Wasseroberfläche flippen lassen und ein Blick auf die österreichische und schweizerische Alpenkette. Südlich am See ist auch das schwarze Hochmoor zu sehen.  Es gibt einen Zugang und es lockt mit Anlauf auf den dunklen Strandabschnitt zu rennen. Sohn bremste stark ab –  „Ups“ – der Fuß samt Schuh sinkt ein. „Wer putzt die Schuhe?“ „Ich nicht“. Auch die verschiedenen Arten von Wegen bereiten Freude, sei es ein Waldboden, ein Feldweg, über eine Wiese, ein Weg mit Rindenmulch oder mit gehäckseltem Holzschnitzel. Vorbei auf einem Steg am eher wässrigen Moor – hier muss es ja im Sommer richtig Stimmung sein, wenn die Frösche lauthals quaken. Ideales Froschgebiet, wenn man die vielen Froschlaiche sieht. Und dazwischen schwimmt fast unsichtbar ein Frosch. Mittlerweile wurden Schuhe und Stümpfe ausgezogen. Zu anziehend wirkten der weiche Boden und mögliche Schlammpfützen. „Also mit den Steinchen, das muss besser werden“. Und dann kam der Spruch: „Ich renn mal ein Muster auf mein Handy“. Damit war gemeint, dass die App „runtastic“ die Wegstrecke aufzeichnet. Die Kinder überlegten sich eine Figur auf der Wiese und rannten los. Sehr große Bogen und Schleifen wurden gerannt, sonst wäre es nicht auf der Karte sichtbar aufgezeichnet worden.  Noch Fragen, wie man Kinder zum Rennen bewegt?

Lage:  Blitzenreuter Seenplatte – Startpunkt Vorsee bei Wolpertswende

Blitzenreuter Seenplatte - Foto oberschwaben-welt

Blitzenreuter Seenplatte – Foto oberschwaben-welt

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