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Biberacher Filmfestpiele Preisträger 2016

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Die Preisträger der 38. Biberacher Filmfestspiele stehen fest. Für mich ist es immer ein spannender Moment, ob ich einen der Preisträger Filme gesehen habe. Dieses Jahr war keiner dabei. Das Biberacher Filmfest ist ein Publikumsfestival, das heißt jeder der sich für Film interessiert kann Kinokarten zu den betreffenden Filmen erwerben. Über fünf Tage werden fast 70 Filme von 11 Uhr vormittags bis spät in die Nacht im Kino gezeigt. Zwischen vier Kinosäalen unter einem Dach kann der Besucher die Filme sehen. Maximal fünf Filme kann man sich so am Stück anschauen. Bedingung ist für die Festivalaufnahme, dass der Film offiziell noch nicht in Deutschland weder im Kino noch im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Die Filme sind auf Festivals gezeigt worden und auch teilweise schon mit Preisen ausgezeichnet. Ein Publikumsfestival zeichnet sich auch dadurch aus, dass Filmemacher und Publikum im Anschluss ins Gespräch kommen können, Fragen stellen und auch Hintergründe zur Entstehungsgeschichte der Filme erfahren.

Folgende Preise wurden vergeben:

Der Goldene Biber geht an den besten Spielfilm und ist dotiert mit 8.000 Euro. Eine fünfköpfige Jury (Marc Bauder, Rudi Gaul, Carolin Otto, Eckhard Preuß und Walter Sittler) einigte sich auf den Film ENKLAVE. Dieser Film wurde produziert von Nico Hain, Regisseur Goran Radovanovic.

Der Film spielt in einer kleinen serbischen Enklave auf kosovarischem Gebiet. Der 10jährige Nenad wird jeden Tag von einem Militärfahrzeug zur Schule gefahren. Nenad ist der einzige Schüler, doch da trifft er den 13jährigen Bashkin, der die Serben hasst.

Nachfolgend der Link zum Trailer – allerdings gibt es keinen deutschen Trailer.

Unter diesem Link wird der Trailer zum Film mit englischen Untertiteln gezeigt
http://www.enklavafilm.com/eng/

Der Debüt-Spielfilm- Gewinner, dotiert mit 3.000 Euro wurde von den Juroren Jürgen Bretzinger, Dr. Wladimir Ignatovski und Monika Plura gewählt und heißt DINKY SINKY (Regie: Mareille Klein).

Der Film handelt von Frida, die sich mit 36 Jahren ein Kind wünscht. Mit ihrem Freund hat sie einen genauen Zeugungsplan erstellt. Frida ist mehfache Patin und Tante, doch der eigene Kinderwunsch bleibt unverfüllt. Als sie sich für die künstliche Befruchtung entscheidet, macht ihr Freund nicht mehr mit. Er verlässt sie und Frida steht vor der Entscheidung wieder von vorne anzufangen.

Webseite zu Dinky Sinky : http://www.dinkysinky-film.com/

 

Bester Fernsehfilm (Fernsehbiber) wurde die DRACHENJUNGFRAU. Ein Krimi aus Österreich. Regie führte: Catalina Molina. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. In der Jury waren Christoph Birkner, Martin Enlen und Martina Plura.

Handlung: Bei den Krimmler Wasserfällen wurde die Leiche einer 16jährigen gefunden. Ob Unfall oder Mord soll der Star des Landeskriminalamtes Salzburg lösen. Der Fall scheint schwierig, bis die Großmutter von einer alten Sage erzählt, in der eine Drachenfrau in den Tiefen der Krimmler Wasserfälle hausen soll.

 

Den Doku-Biber erhielt die Dokumentation BEER BROTHERS. Regisseur ist Michael Chauvistré und Miriam Pucitta. In der Jury war Julia Finkernagel, Klaus-Peter Karger und Barbara Sieroslawski. Das Filmteam von Beer Brothers hat einen Preis in Höhe von 3.000 Euro gewonnen.

Beer Brothers erzählt von Bierbraumeister Helmut, der in Deutschland sich nicht so weiterentwickeln kann, wie er sich wünscht. Sein Bruder René baut in China neue Brauhäuser mit großem Erfolg auf. Während in China das Kulturpaket der deutschen Gemütlichkeit mitverkauft wird, träumt Helmut in Deutschland davon die Biermarke der Vorfahren wieder zu beleben.

Link zur Webseite von Beer Brothers 

 

Auf den Biberacher Filmfestspielen gibt es drei Kurzfilmblöcke in denen fünf bis sechs Kurzfilme gezeigt werden. Gewinner ist 2016 der Film „EMILY MUST WAIT“ von Christian Wittmoser.

Handlung laut Programmheft: Während Europa auseinander fällt, muss Emily in der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Freund in der Wohnung ausharren. Ihr Wille zu Überleben und ihr Vertrauen in ein Happy End werden immer stärker auf die Probe gestellt.

Der 12minütige Kurzfilm hat keinen Trailer.


Fünf Schülerinnen und Schüler vergaben den Schülerbiber (3.000 Euro) für den Film ZAZY (Regie: M.X. Oberg).

Handlung:
Die 18jährige Zazy ist Schneider-Auszubildende. Als die die deutsche 40jährige Mariana, die sehr wohlhabend ist, trifft nutzt sie die Chance um mit ihrer Hilfe den gesellschaftlichen Aufstieg zu erreichen. Die geheuchelte Freundschaft wird instrumentalisiert von Zazy. Doch auch Mariana hat ihre Geheimnisse. Es ist ein Machtspiel, das immer sadistischer Züge annimmt.

  https://www.youtube.com/watch?v=-aZ9KIQ41nw&feature=youtu.be

 

Ebenfalls vergibt die Publikumsjury einen Preis in Höhe von 2.000 Euro. Der Publikumsbiber wurde an den Film „DIE MITTE DER WELT“ mit Sascha Alexander Gersak vergeben. Regie: Jakob M. Erwa.

Handlung: Phil kommt aus dem Sprachcamp zurück. Er merkt, dass in seiner Abwesenheit etwas zwischen seiner Zwillingesschwester und seiner Mutter passiert ist. Doch anstatt die Beiden anzusprechen beginnt er eine Affäre mit dem Neuen in der Klasse.

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